Guten Morgen!
Ich wollte Euch allen noch ein gutes Neues Jahr wünschen, bevor ich mich hier wieder verabschiede.
Zwischen den Feiertagen hatte ich einen massiven Hexenschuß, der vom Arzt u.a. mit Cortison behandelt wurde. Ich habe das zum Anlaß genommen, um ein langsames "Ausschleichen" zu bitten, um die Wirkung des Cortisons auf meine Hände zu erspüren. Ich habe den Eindruck, dass das Cortison diesgzgl. ohne besonderen Effekt ist. Die Hautrötungen sind unverändert. Die Beschwerden sind z.Zt. zwar minimal, aber die Belastungen für die Hände waren in den letzten 2 Wochen auch nicht so besonders. Gestern habe ich etwas Gymnastik im Vierfüßlerstand gemacht und die Handgelenke sehr schnell wieder gespürt, also scheint das Problem nicht wirklich gebessert zu sein. Dafür ist der Hexenschuss wieder ganz weg

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Mein Hausarzt sieht das Ganze jetzt eindeutig als "Arthrose-Beschwerden". Im Brief der Rheumatologin steht nichts von Fibromyalgie, hatte ich im Gespräch wohl etwas falsch verstanden. Ich hatte auch noch einen speziellen Borrelien-Test (LTT) auf eigene Kosten durchführen lassen, der war total negativ, so dass die Viecher auch nicht als Ursache in Frage kommen.
Ich werde jetzt ersteinmal den weiteren Gang der Dinge abwarten und v.a. mich bemühen, wieder einen etwas gesünderen Lebensstil (Ernährung, Bewegung...) zu pflegen und meine sportlichen Aktivitäten den jeweiligen Tagesbeschwerden anzupassen. Mal sehen, was dann so kommt...
Euch allen wünsche ich möglichst wenig Schmerzen und lauter nette, verständnisvolle und kompetente Ärzte!
Erhaltet Euch dieses nette, sachliche und hilfreiche Forum!
Viele Grüße
Sonnenaufgang
@ Sabsi Euren Ärger bei dem Hinweis auf den Psychologen kann ich gut verstehen. "Kind mit diagnostizierter Polyarthritis hat Schmerzen im Fußgelenk" - braucht man da überhaupt irgendeine Diagnostik, um zu sagen, dass das mit der Polyarthritis zusammenhängen wird und vielleicht neben der sowieso schon laufenden Basistherapie kalte Umschläge/Salbenverbände o.ä. anwendet? und vielleicht beim Sport eine Bandage (falls das Erleichterung bringt)? oder zusätzliche Schmerzmittel ? oder Basistherapie steigern?
Und selbst wenn durch die unangenehmen Erfahrungen der Vergangenheit jetzt bei Deiner Tochter schmerzverstärkende Ängste entstanden wären - würde ein Psychologe da wirklich helfen? Wären nicht regelmäßige ablenkende spaß-machende Tätigkeiten, die sie ihren Fuß vergessen lassen, da nicht viel wirksamer? Sie ist doch sonst ein normales Kind. Natürlich braucht sie in manchen Dingen etwas mehr Zuwendung/Unterstützung aber doch nichts, was ihr noch mehr das Gefühl gibt "krank" zu sein und "Therapie" zu brauchen. Als Mutter komme ich beim Schreiben gerade richtig in Rage. Hast Du andere Mütter, mit denen Du dich austauschen kannst, wo du Unterstützung für Deinen Weg findest? Hier kann ein Psychologe vermutlich eher nochmal eine Hilfe darstellen. Manchmal fehlt ja doch der richtige Ansprechpartner für dieses Sammelsurium an Gedanken, die sich um Kind, Gesundheit, Schule, Haushalt und wohlmöglich noch eigenem Beruf drehen.
Liebe Grüße
Sonnenaufgang