Hallo
Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen. Heiße Marco und bin 39 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn.
Es begann vor ca 12 Jahren mit Schmerzen im unteren Rücken ( 3,4,5 LWS) Ein Paar Tabletten und es war vorbei.
Dies wiederholte sich jedes Jahr 1-2mal. Nichts weltbewegenes. Durch Wärme und ins Bett legen war es meißtens schnell vorbei.
Oft bekam ich die Schmerzen nach längeren schweren Tätigkeiten. Tiefsitzender drückener dumpfer Schmerz. Nun kommts.
Ich hörte schlagartig am 02.01.2010 auf zu rauchen. Ich war Starkraucher! Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Entzug. Nichts rein
gar nichts störte mich daran. Dann bekam ich Ende Februar sehr starke Oberbauchschmerzen bis ich es nicht mehr aushielt und Abends zur Notaufnahme
mußte. Sie behielten mich da weil meine Lipasewerte (Bauchspeicheldrüse) stark erhöht waren. Nun hieß es Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Nach 2 Wochen Krankenhaus wurde ich entlassen. Nach weiteren 5 Wochen bekam ich wieder sehr starke Rückenschmerzen. Ich muss dazu sagen, das die Schmerzen in den letzten Jahren von der Dauer her
länger wurden. Oftmals mußten mehrere Kortisonspritzen im unteren Rücken gespritzt werden damit ich wieder klar kam.
Nun kam der Monat Mai wie gesagt und ich hatte tierische Rückenschmerzen. Der örtliche Orthopäde bekam meine Spritzen nicht mehr in den griff.
Ich hatte eine sehr starke, nach rechts fallende, Körperhaltung. Die Hüfte/Becken stand total rechts aus der Spur. Mit teuflischen Schmerzen
fuhr ich in eine Gemeinschaftspraxis von Neurochirugen weil sie mir immer früher erzählt haben das ich Bandscheibenprobleme im 3,4,5 Lendenwirbelbereich habe.
Daraufhin wurde ich auf Bandscheibenvorfall untersucht. Nichts, ein gar nichts deutete daraufhin das ich einen Bandscheibenvorfall habe.
Ich bat die Ärztin mich dazu behalten und meine Schmerzen in den griff zu bekommen. 2 Wochen stationär in der Klinik mit Kortisonspritzen und Tramaltropfen intravenös
brachten keinen Erfolg. Mein Körper blieb weiterhin schief und die Schmerzen waren höllisch. Erst durch die Anwendung eines Morphiumpflasters bekamen wir meine Schmerzen
einigermaßen in den Griff, so dass ich anschließend einen 4 wöchigen Rehaaufenthalt beginnen konnte. Dort lernte ich einen Rheumatologen und Orthopäden kennen.
der stellte relativ schnell fest das ich überhaupt keine Bandscheibenprobleme habe sondern mit meinem rechten ISG Gelenk(Kreuzbein-Darmgelenk)
Das Morphiumpflaster konnte schnell entfernt werden da er mir eine Spritze direkt ins ISG Gelenk spritzte. Tägliche manuelle Therapie und Sport brachten mich einigermaßen auf die Beine.
Ich wurde nach 4 Wochen entlassen und seit dem bin ich immer noch krankgeschrieben. Fast 1,5 Jahre!!!!! Es folgten 2 weitere kleine Bauchspeicheldrüsenentzündungen die ich aber
jetzt relativ gut im Griff habe. Seit dem habe ich 3 Darmspiegelungen und 3 Magenspiegelungen sowie MRT vom ISG,Brustwirbelsäule und CT des Oberbauchs und Lunge.
Nichts rein gar nix wurde bis jetzt herrausgefunden warum es mir so scheiße geht. Bißchen wenig Eisen hier und bißchen wenig Vitamin B12 dort.
Vermutet wurde Bechterew was nicht bestätigt wurde. Dann kam ständig Morbus Chron ins Spiel was aber auch nicht bestätigt wurde.
Nun heißt es das ich vermutlich entzündliches Rheuma habe. Sprich Spondylarthritis. Sulfasalazin vertrug ich nicht. Die Bauchspeicheldrüse
drehte gleich wieder durch. Nun mache ich eine sogenannte Humira Therapie. Alle 2 Wochen muß ich mir eine kleine Spritze in den Bauch spritzen.
Meine Frau arbeitet in der Apotheke und sie sagte mir das eine Spritze ca 2000 Euro kostet. Nun gut. Ich bin jetzt 6 Wochen dabei aber großartige Besserung bemerke ich kaum.
Im Gegenteil. Mein Schmerzbild hat sich völlig verändert. Ich habe keine dumpfe, tiefsitzende Schmerzen mehr sondern nun sind sie stechend bzw knöchernd und teilweise nun in beiden
ISG Gelenken. Früher war nur das rechte immer mein Problemgebiet. Wenn ich unten keine Schmerzen habe, dann der komplette Oberücken. Aber nicht die Wirbelsäure sondern die ganzen Muskeln
schmerzen und brennen. Ich drehe fast noch durch. Mein Rheumatologe meint das wir nach 3 Wochen Humira, prüfen, wie es weiter gehen soll.
Im Moment siehts so aus. 2-3 mal die Woche Sport. Sprich Krafttraining. Bißchen schwimmen ab und an und bißchen Fahrrad fahren. Job verloren und Krankenkasse bin ich ausgesteuert.
Seit Oktober nun arbeitslos aber weiterhin krankgeschrieben. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll.Hat jemand einen Rat an wen ich mich noch wenden soll bzw. kann?
Medikamente zur Zeit:
40gr Pantozol
2x 100gr Celebrex morgens und abends
50 Amitriptylin <--------------- wegen meinen Nerven. Bin schon völlig am Ende
nach Bedarf 40 Tropfen Novaminsulfon
Schöne Grüße
Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen. Heiße Marco und bin 39 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn.
Es begann vor ca 12 Jahren mit Schmerzen im unteren Rücken ( 3,4,5 LWS) Ein Paar Tabletten und es war vorbei.
Dies wiederholte sich jedes Jahr 1-2mal. Nichts weltbewegenes. Durch Wärme und ins Bett legen war es meißtens schnell vorbei.
Oft bekam ich die Schmerzen nach längeren schweren Tätigkeiten. Tiefsitzender drückener dumpfer Schmerz. Nun kommts.
Ich hörte schlagartig am 02.01.2010 auf zu rauchen. Ich war Starkraucher! Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Entzug. Nichts rein
gar nichts störte mich daran. Dann bekam ich Ende Februar sehr starke Oberbauchschmerzen bis ich es nicht mehr aushielt und Abends zur Notaufnahme
mußte. Sie behielten mich da weil meine Lipasewerte (Bauchspeicheldrüse) stark erhöht waren. Nun hieß es Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Nach 2 Wochen Krankenhaus wurde ich entlassen. Nach weiteren 5 Wochen bekam ich wieder sehr starke Rückenschmerzen. Ich muss dazu sagen, das die Schmerzen in den letzten Jahren von der Dauer her
länger wurden. Oftmals mußten mehrere Kortisonspritzen im unteren Rücken gespritzt werden damit ich wieder klar kam.
Nun kam der Monat Mai wie gesagt und ich hatte tierische Rückenschmerzen. Der örtliche Orthopäde bekam meine Spritzen nicht mehr in den griff.
Ich hatte eine sehr starke, nach rechts fallende, Körperhaltung. Die Hüfte/Becken stand total rechts aus der Spur. Mit teuflischen Schmerzen
fuhr ich in eine Gemeinschaftspraxis von Neurochirugen weil sie mir immer früher erzählt haben das ich Bandscheibenprobleme im 3,4,5 Lendenwirbelbereich habe.
Daraufhin wurde ich auf Bandscheibenvorfall untersucht. Nichts, ein gar nichts deutete daraufhin das ich einen Bandscheibenvorfall habe.
Ich bat die Ärztin mich dazu behalten und meine Schmerzen in den griff zu bekommen. 2 Wochen stationär in der Klinik mit Kortisonspritzen und Tramaltropfen intravenös
brachten keinen Erfolg. Mein Körper blieb weiterhin schief und die Schmerzen waren höllisch. Erst durch die Anwendung eines Morphiumpflasters bekamen wir meine Schmerzen
einigermaßen in den Griff, so dass ich anschließend einen 4 wöchigen Rehaaufenthalt beginnen konnte. Dort lernte ich einen Rheumatologen und Orthopäden kennen.
der stellte relativ schnell fest das ich überhaupt keine Bandscheibenprobleme habe sondern mit meinem rechten ISG Gelenk(Kreuzbein-Darmgelenk)
Das Morphiumpflaster konnte schnell entfernt werden da er mir eine Spritze direkt ins ISG Gelenk spritzte. Tägliche manuelle Therapie und Sport brachten mich einigermaßen auf die Beine.
Ich wurde nach 4 Wochen entlassen und seit dem bin ich immer noch krankgeschrieben. Fast 1,5 Jahre!!!!! Es folgten 2 weitere kleine Bauchspeicheldrüsenentzündungen die ich aber
jetzt relativ gut im Griff habe. Seit dem habe ich 3 Darmspiegelungen und 3 Magenspiegelungen sowie MRT vom ISG,Brustwirbelsäule und CT des Oberbauchs und Lunge.
Nichts rein gar nix wurde bis jetzt herrausgefunden warum es mir so scheiße geht. Bißchen wenig Eisen hier und bißchen wenig Vitamin B12 dort.
Vermutet wurde Bechterew was nicht bestätigt wurde. Dann kam ständig Morbus Chron ins Spiel was aber auch nicht bestätigt wurde.
Nun heißt es das ich vermutlich entzündliches Rheuma habe. Sprich Spondylarthritis. Sulfasalazin vertrug ich nicht. Die Bauchspeicheldrüse
drehte gleich wieder durch. Nun mache ich eine sogenannte Humira Therapie. Alle 2 Wochen muß ich mir eine kleine Spritze in den Bauch spritzen.
Meine Frau arbeitet in der Apotheke und sie sagte mir das eine Spritze ca 2000 Euro kostet. Nun gut. Ich bin jetzt 6 Wochen dabei aber großartige Besserung bemerke ich kaum.
Im Gegenteil. Mein Schmerzbild hat sich völlig verändert. Ich habe keine dumpfe, tiefsitzende Schmerzen mehr sondern nun sind sie stechend bzw knöchernd und teilweise nun in beiden
ISG Gelenken. Früher war nur das rechte immer mein Problemgebiet. Wenn ich unten keine Schmerzen habe, dann der komplette Oberücken. Aber nicht die Wirbelsäure sondern die ganzen Muskeln
schmerzen und brennen. Ich drehe fast noch durch. Mein Rheumatologe meint das wir nach 3 Wochen Humira, prüfen, wie es weiter gehen soll.
Im Moment siehts so aus. 2-3 mal die Woche Sport. Sprich Krafttraining. Bißchen schwimmen ab und an und bißchen Fahrrad fahren. Job verloren und Krankenkasse bin ich ausgesteuert.
Seit Oktober nun arbeitslos aber weiterhin krankgeschrieben. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll.Hat jemand einen Rat an wen ich mich noch wenden soll bzw. kann?
Medikamente zur Zeit:
40gr Pantozol
2x 100gr Celebrex morgens und abends
50 Amitriptylin <--------------- wegen meinen Nerven. Bin schon völlig am Ende
nach Bedarf 40 Tropfen Novaminsulfon
Schöne Grüße
) und Untersuchungen angeregt haben. Auch der Schmerztherapie bzw der den Schmerzmitteln habe ich viel zu verdanken, wobei die Schmerztherapeuten ganz andere Dosierungen vorschlagen als "normale" Ärzte.