rbk127
Neues Mitglied
Hallo!!
Wie Ihr sehen könnt bin ich hier noch recht neu und habe auch lange überlegt wie bzw. ob ich überhaupt fragen soll, nur ich weiß einfach nicht mehr weiter. Viele von Euch haben schon so viel Erlebt und teilweise auch genau so einen misst wie ich durchmachen müssen.
So erstmal meine Krankengeschichte:
Ich bin weiblich und 24 Jahre alt.
Ich hatte im Sommer 2012 einen Arbeitsunfall (der aber erst vor 2 Wochen als solcher anerkannt wurde), wobei mir 135 kg auf mein li. Knie gefallen sind. Danach hatte ich einen Erguss im Knie der mit Hilfe von hochlegen und kühlen weg gehen sollte. Laut Röntgen konnte man nichts sehen und da die Berufsgenossenschaft es nicht direkt übernommen hat wurden mir so schöne Dinge wie MRT usw. verweigert.
Da auch nach 4 Tagen überhaupt keine Besserung in Sicht war wurde mein Knie punktiert, was kurzfristig echt Erleichterung brachte. Nach weiteren 6 Tagen wurde erneut punktiert und eine Probe ins Labor geschickt, zu dem Zeitpunkt war aber alles unauffällig.
Nur 2 Tage danach fing das eigentliche Drama an, mein Knie wurde sehr warm, war gerötet, die Schmerzen wurden schlimmer und auch die Schwellung war durchweg da (ca. 6-9 cm mehr Knieumfang).
Die Ärzte meinten das könnte nicht weh tun und ich solle mich nicht so anstellen denn ich sei ja noch jung.
Nach 5 Monaten des Kämpfens gegen mich und meine Schmerzen war ich soweit das ich nicht mehr wirklich laufen konnte bzw. mir dabei einfach nur noch die Tränen liefen und jeder Schritt eine Überwindung war (besonders wenn man bei der Arbeit ca. 10 km täglich läuft).
Ich bin erneut zu einem anderen Chirurgen gegangen und der hat mich am nächsten Tag direkt Operiert.
ASK mit totaler Synovektomie (Histologisches Gutachten: infektiöser Genese! - gehört definitiv nicht zum rheumatoiden Formkreis)
Für mich dennoch eine ziemlich niederschmetternde Diagnose, aber nach dem Motto Kopf hoch, bin ich recht schnell wieder am Arbeiten gewesen.
Bereits im Februar 2013 merkte ich das mit dem Knie etwas nicht stimmte, da die typischen Symptome wieder kamen.
Erneut zeigten mir die Ärzte die kalte Schulter mit den Worten: Ja, die Berufsgenossenschaft übernimmt es noch nicht, also können wir auch nichts machen und außerdem sie bilden sich alles ein...!
Im September 2013 konnte ich dann irgendwann mal wieder kaum noch laufen und hatte durch das mir angewöhnte schiefe gehen nun eine Beinlängen Differenz von 4 cm und ein dickes Sprunggelenk am "gesunden Bein" durch die Überlastung. Schmerzmittel haben nicht mehr geholfen (Tagesdosis zuletzt 4 mal Ibu 800 mg, 4 mal Paracetamol 1g, 2 mal Arcoxia 90mg, 2 mal Tramal 100, Novalgin b.Bed.).
Da wurde mir dann das erste mal halbwegs geglaubt und ein MRT gemacht.
Daraufhin wurde direkt Operiert weil es wohl ziemlich schlimm aussah.
Erneut ASK mit einer totalen Synovektomie (Histologisches Gutachten wurde vergessen zu machen... ich war echt sauer)
Nach fast abgeschlossener Wundheilung wurde dann noch eine Radiosynoviorthese gemacht um möglichst gut gegen diese Entzündung anzugehen.
Seitdem sind die Beschwerden weitest gehend weg bzw. konnten nicht so extrem wieder kommen wie gehabt.
Nur meinten die Ärzte im Krankenhaus, das ich definitiv Rheuma hätte und mich bei einem Rheumatologen vorstellen solle.
Mein Rheumatologe ist auch sehr freundlich gewesen, hat mich ernst genommen nur auch er weiß nicht was ich habe.
Mein Labor wurde seit Herbst 2012 nun 5 mal unter die Lupe genommen und es ist mehr als nur unauffällig, nur mein CRP ist etwas erhöht zeitweise.
Dennoch wurde eine Basistherapie angefangen im Oktober 2013 aber seitdem hat sich nichts geändert.
Mein Sprunggelenk re. ist weiterhin stark geschwollen und jedes mal wenn meine Kollegen mal wieder eine Grippewelle mit angeschleppt haben wobei alle außer mir durch krank wurden, habe ich ein Gelenk gehabt welches hochging.
Erst war es die Schulter kurz nach ende der Grippewelle war die Schulter wieder okay, nun bei der letzten Grippewelle hat es mein re. Knie erwischt, aber das will nun nicht mehr abschwellen.
Laut Rheumatologe, wird das nun jedes mal passieren da wir nicht feststellen konnten, welcher Erreger es ist der mir zu schaffen macht und da er sich sicher ist, das es diesen Infekt immer noch in meinem Körper gibt und der nur irgendwo schlummert, bis er wieder loslegen kann, will er auch nichts ändern (aber wenigstens glaubte er mir).
Dennoch möchte er das ich in seiner Praxis in Behandlung bleibe weil er meint man könnte ja nie wissen wie es weiter geht und es ja mit dem Immunsystem zusammen hängt.
Ich werde nun auf eine fragliche Undefinierte Arthritis behandelt.
So, nun meine eigentliche Frage an euch:
1. Hat jemand von euch schon mal von solch einem Fall gehört bzw. ist selbst betroffen?
2. Fallen euch Lösungen oder andere Therapien ein?
3. Soll ich versuchen das ich evtl. in eine Rheumaklinik/ Reha o.ä. mal komme um richtig fit zu werden?
Ich weiß ich hab sehr viel Geschrieben und evtl. ist es auch verwirrend, aber über Antworten von euch mit möglichen Ratschlägen wäre ich euch so Dankbar!!!
Vielen Dank schon im voraus!!!!
Glg
Wie Ihr sehen könnt bin ich hier noch recht neu und habe auch lange überlegt wie bzw. ob ich überhaupt fragen soll, nur ich weiß einfach nicht mehr weiter. Viele von Euch haben schon so viel Erlebt und teilweise auch genau so einen misst wie ich durchmachen müssen.
So erstmal meine Krankengeschichte:
Ich bin weiblich und 24 Jahre alt.
Ich hatte im Sommer 2012 einen Arbeitsunfall (der aber erst vor 2 Wochen als solcher anerkannt wurde), wobei mir 135 kg auf mein li. Knie gefallen sind. Danach hatte ich einen Erguss im Knie der mit Hilfe von hochlegen und kühlen weg gehen sollte. Laut Röntgen konnte man nichts sehen und da die Berufsgenossenschaft es nicht direkt übernommen hat wurden mir so schöne Dinge wie MRT usw. verweigert.
Da auch nach 4 Tagen überhaupt keine Besserung in Sicht war wurde mein Knie punktiert, was kurzfristig echt Erleichterung brachte. Nach weiteren 6 Tagen wurde erneut punktiert und eine Probe ins Labor geschickt, zu dem Zeitpunkt war aber alles unauffällig.
Nur 2 Tage danach fing das eigentliche Drama an, mein Knie wurde sehr warm, war gerötet, die Schmerzen wurden schlimmer und auch die Schwellung war durchweg da (ca. 6-9 cm mehr Knieumfang).
Die Ärzte meinten das könnte nicht weh tun und ich solle mich nicht so anstellen denn ich sei ja noch jung.
Nach 5 Monaten des Kämpfens gegen mich und meine Schmerzen war ich soweit das ich nicht mehr wirklich laufen konnte bzw. mir dabei einfach nur noch die Tränen liefen und jeder Schritt eine Überwindung war (besonders wenn man bei der Arbeit ca. 10 km täglich läuft).
Ich bin erneut zu einem anderen Chirurgen gegangen und der hat mich am nächsten Tag direkt Operiert.
ASK mit totaler Synovektomie (Histologisches Gutachten: infektiöser Genese! - gehört definitiv nicht zum rheumatoiden Formkreis)
Für mich dennoch eine ziemlich niederschmetternde Diagnose, aber nach dem Motto Kopf hoch, bin ich recht schnell wieder am Arbeiten gewesen.
Bereits im Februar 2013 merkte ich das mit dem Knie etwas nicht stimmte, da die typischen Symptome wieder kamen.
Erneut zeigten mir die Ärzte die kalte Schulter mit den Worten: Ja, die Berufsgenossenschaft übernimmt es noch nicht, also können wir auch nichts machen und außerdem sie bilden sich alles ein...!
Im September 2013 konnte ich dann irgendwann mal wieder kaum noch laufen und hatte durch das mir angewöhnte schiefe gehen nun eine Beinlängen Differenz von 4 cm und ein dickes Sprunggelenk am "gesunden Bein" durch die Überlastung. Schmerzmittel haben nicht mehr geholfen (Tagesdosis zuletzt 4 mal Ibu 800 mg, 4 mal Paracetamol 1g, 2 mal Arcoxia 90mg, 2 mal Tramal 100, Novalgin b.Bed.).
Da wurde mir dann das erste mal halbwegs geglaubt und ein MRT gemacht.
Daraufhin wurde direkt Operiert weil es wohl ziemlich schlimm aussah.
Erneut ASK mit einer totalen Synovektomie (Histologisches Gutachten wurde vergessen zu machen... ich war echt sauer)
Nach fast abgeschlossener Wundheilung wurde dann noch eine Radiosynoviorthese gemacht um möglichst gut gegen diese Entzündung anzugehen.
Seitdem sind die Beschwerden weitest gehend weg bzw. konnten nicht so extrem wieder kommen wie gehabt.
Nur meinten die Ärzte im Krankenhaus, das ich definitiv Rheuma hätte und mich bei einem Rheumatologen vorstellen solle.
Mein Rheumatologe ist auch sehr freundlich gewesen, hat mich ernst genommen nur auch er weiß nicht was ich habe.
Mein Labor wurde seit Herbst 2012 nun 5 mal unter die Lupe genommen und es ist mehr als nur unauffällig, nur mein CRP ist etwas erhöht zeitweise.
Dennoch wurde eine Basistherapie angefangen im Oktober 2013 aber seitdem hat sich nichts geändert.
Mein Sprunggelenk re. ist weiterhin stark geschwollen und jedes mal wenn meine Kollegen mal wieder eine Grippewelle mit angeschleppt haben wobei alle außer mir durch krank wurden, habe ich ein Gelenk gehabt welches hochging.
Erst war es die Schulter kurz nach ende der Grippewelle war die Schulter wieder okay, nun bei der letzten Grippewelle hat es mein re. Knie erwischt, aber das will nun nicht mehr abschwellen.
Laut Rheumatologe, wird das nun jedes mal passieren da wir nicht feststellen konnten, welcher Erreger es ist der mir zu schaffen macht und da er sich sicher ist, das es diesen Infekt immer noch in meinem Körper gibt und der nur irgendwo schlummert, bis er wieder loslegen kann, will er auch nichts ändern (aber wenigstens glaubte er mir).
Dennoch möchte er das ich in seiner Praxis in Behandlung bleibe weil er meint man könnte ja nie wissen wie es weiter geht und es ja mit dem Immunsystem zusammen hängt.
Ich werde nun auf eine fragliche Undefinierte Arthritis behandelt.
So, nun meine eigentliche Frage an euch:
1. Hat jemand von euch schon mal von solch einem Fall gehört bzw. ist selbst betroffen?
2. Fallen euch Lösungen oder andere Therapien ein?
3. Soll ich versuchen das ich evtl. in eine Rheumaklinik/ Reha o.ä. mal komme um richtig fit zu werden?
Ich weiß ich hab sehr viel Geschrieben und evtl. ist es auch verwirrend, aber über Antworten von euch mit möglichen Ratschlägen wäre ich euch so Dankbar!!!
Vielen Dank schon im voraus!!!!
Glg