Hummingbird
Neues Mitglied
Guten Abend an alle,
ich bin neu hier im Forum, auch neu was das Thema Rheuma betrifft.
Ich moechte kurz meinen Werdegang schildern: Seid ca. 1996 wurde bei mir Morbus Basedow (auch eine Autoimmunerkrankung) festgestellt. Weil der Krankheitsverlauf ziemlich akut verlief auch wegen mehrerer Medikamentenunvertraeglickeit folgte kurz darauf eine Radiojodtherapie (Operativ war es nicht moeglich). Bei der besagten Radiojodtherapie sollte ja ein Teil der Schilddruese erhalten bleiben, was bei mir nicht der Fall war. Die ganze Schilddruese ist entfernt wofuer die Aerzte keine Erklaerung haben (kann schon mal passieren). Seitdem nehme ich taeglich L-Thyroxin Henning 100. Mir ging es den Umstaenden entsprechend zumindest war alles ertraeglicher als vor der Therapie. Das einzigste was eintrat und sehr schlimm war waren Kraempfe am ganzen Koerper, mal mehr mal weniger. Aber damit musste ich leben wurde mir mitgeteilt. Dann folgten nach einer Weile Gliederschmerzen dem ich nicht so eine Bedeutung beimaß da ich ja mit solchen Konsequenzen rechnen musste.
Im Laufe der Jahre wurden meine Schmerzen immer intensiver. Natuerlich besuchte ich ab und an einen Arzt bekam Einrenkungen oder eine Schmerzspritze die mir auch so ca. 3 Tage geholfen hat. Mein Hausarzt teilte mir mit dass ist das Wetter und man wird ja nicht juenger. Seit ueber einem halben Jahr oder laenger wurde es ganz intensiv, konnte kaum noch laufen nur unter Schmerzen, kam morgens kaum aus dem Bett, Nachts konnte ich mich nicht bewegen etc. Der Weg zur Arbeit wurde die Hoelle (wozu ich sonst 20 min. Laufzeit benoetigte brauchte ich nun 1 Std). Einen Arzt konnte ich mir sparen das wusste ich ja (Sorry meine Erfahrungen diesbezueglich halten sich in Grenzen, meine Morbus Basedow wurde ca. 10 Jahre falsch diagnostiziert, Stress etc). Vor ca 9 Wochen schwoll mein Fuss an, er wurde enorm dick, da bin ich dann doch zum Arzt weil ich mir das nicht erklaeren konnte und mein Freund darauf bestanden hat. Die Chirurgie vermutete einen Knochenbruch was mir nicht einleuchtete, ich war weder umgeknickt noch sonst irgendwas.
Der Roentgentermin zog sich erst mal in die Laenge, ich bekam Salbe einen Verband und Ibuprofen, welche ich leider nicht vertragen habe, ich bekam tierische Magenschmerzen. Nach kurzer Einnahme versuchte ich es erneut mit dem selben Ergebnis.
Der Termin fuer einen Rheumatologen sollte Ende Juli stattfinden. Inzwischen wurden auch andere Gelenke dick und schwollen an, Haende, Finger, schwellen der Beine nach laengerem laufen. Bewegen war kaum noch moeglich, da teilte mir meine Chirurgien einen anderen Rheumatologen mit der gerade eine neue Praxis in Berlin eroeffnet hat, worauf ich zuegig einen Termin bekam. (Ich weiß war totales Glueck). Nun diagnostizierte er bei mir: (ICD:M05.80BG)Sonstige seropositive chronische Polyarthritis mehrere Lokasitationen und teilte mir mit dass sich eine noch auskristallisieren wuerde. Ich sollte sofort mit dem Rauchen aufhoeren und mich nur noch vegetarisch ernaehren. Ich war die ganze Zeit krank geschrieben bin es bis zum 23.06. wuerde dann gerne wieder arbeiten gehen da ich auch Angst arbeite sie zu verlieren. Er verschrieb mir Prednisolon initial mit 20mg/Tag verteilt auf zwei Einzeldosen. Gleichzeitig sollte ich noch Methotrexat verordnet bekommen, aber durch meine Vorerkrankung und der Unvertraeglichkeiten wird erst abgewartet wie das Prednisolon (Cortison?) anschlaegt, danach bekomme ich das Mittel zusaetzlich.
Ich entschuldige mich fuer meinen langen und hoffentlich nicht allzu unverstaendlichen Kauderwelsch, aber ich bin was das Thema Rheuma anbelangt total unerfahren, und ehrlich gesagt erstmal etwas geschockt dass mich schon wieder so eine belaemmerte (Entschuldigung) Krankheit trifft. Eine reicht doch eigentlich! Aber manche koennen ja den Hals nicht voll genug bekommen
(kleiner Scherz, auch wenn es nicht lachhaft ist). Ich hoffe ich bekomme hier einen Rat wie ich mich bezueglich der Ernaehrung und ueberhaupt verhalten soll. Das mit dem Rauchen ist schon ein Schock fuer mich, ich war/bin eigentlich leidenschaftiche Raucherin und wollte das nicht lassen. Bin fuer jede Information dankbar. Und nochmals entschuldigung wegen dem langen Text.
Liebe Grueße und noch einen schönen Abend sendet …
Hummingbird
ich bin neu hier im Forum, auch neu was das Thema Rheuma betrifft.
Ich moechte kurz meinen Werdegang schildern: Seid ca. 1996 wurde bei mir Morbus Basedow (auch eine Autoimmunerkrankung) festgestellt. Weil der Krankheitsverlauf ziemlich akut verlief auch wegen mehrerer Medikamentenunvertraeglickeit folgte kurz darauf eine Radiojodtherapie (Operativ war es nicht moeglich). Bei der besagten Radiojodtherapie sollte ja ein Teil der Schilddruese erhalten bleiben, was bei mir nicht der Fall war. Die ganze Schilddruese ist entfernt wofuer die Aerzte keine Erklaerung haben (kann schon mal passieren). Seitdem nehme ich taeglich L-Thyroxin Henning 100. Mir ging es den Umstaenden entsprechend zumindest war alles ertraeglicher als vor der Therapie. Das einzigste was eintrat und sehr schlimm war waren Kraempfe am ganzen Koerper, mal mehr mal weniger. Aber damit musste ich leben wurde mir mitgeteilt. Dann folgten nach einer Weile Gliederschmerzen dem ich nicht so eine Bedeutung beimaß da ich ja mit solchen Konsequenzen rechnen musste.
Im Laufe der Jahre wurden meine Schmerzen immer intensiver. Natuerlich besuchte ich ab und an einen Arzt bekam Einrenkungen oder eine Schmerzspritze die mir auch so ca. 3 Tage geholfen hat. Mein Hausarzt teilte mir mit dass ist das Wetter und man wird ja nicht juenger. Seit ueber einem halben Jahr oder laenger wurde es ganz intensiv, konnte kaum noch laufen nur unter Schmerzen, kam morgens kaum aus dem Bett, Nachts konnte ich mich nicht bewegen etc. Der Weg zur Arbeit wurde die Hoelle (wozu ich sonst 20 min. Laufzeit benoetigte brauchte ich nun 1 Std). Einen Arzt konnte ich mir sparen das wusste ich ja (Sorry meine Erfahrungen diesbezueglich halten sich in Grenzen, meine Morbus Basedow wurde ca. 10 Jahre falsch diagnostiziert, Stress etc). Vor ca 9 Wochen schwoll mein Fuss an, er wurde enorm dick, da bin ich dann doch zum Arzt weil ich mir das nicht erklaeren konnte und mein Freund darauf bestanden hat. Die Chirurgie vermutete einen Knochenbruch was mir nicht einleuchtete, ich war weder umgeknickt noch sonst irgendwas.
Der Roentgentermin zog sich erst mal in die Laenge, ich bekam Salbe einen Verband und Ibuprofen, welche ich leider nicht vertragen habe, ich bekam tierische Magenschmerzen. Nach kurzer Einnahme versuchte ich es erneut mit dem selben Ergebnis.
Der Termin fuer einen Rheumatologen sollte Ende Juli stattfinden. Inzwischen wurden auch andere Gelenke dick und schwollen an, Haende, Finger, schwellen der Beine nach laengerem laufen. Bewegen war kaum noch moeglich, da teilte mir meine Chirurgien einen anderen Rheumatologen mit der gerade eine neue Praxis in Berlin eroeffnet hat, worauf ich zuegig einen Termin bekam. (Ich weiß war totales Glueck). Nun diagnostizierte er bei mir: (ICD:M05.80BG)Sonstige seropositive chronische Polyarthritis mehrere Lokasitationen und teilte mir mit dass sich eine noch auskristallisieren wuerde. Ich sollte sofort mit dem Rauchen aufhoeren und mich nur noch vegetarisch ernaehren. Ich war die ganze Zeit krank geschrieben bin es bis zum 23.06. wuerde dann gerne wieder arbeiten gehen da ich auch Angst arbeite sie zu verlieren. Er verschrieb mir Prednisolon initial mit 20mg/Tag verteilt auf zwei Einzeldosen. Gleichzeitig sollte ich noch Methotrexat verordnet bekommen, aber durch meine Vorerkrankung und der Unvertraeglichkeiten wird erst abgewartet wie das Prednisolon (Cortison?) anschlaegt, danach bekomme ich das Mittel zusaetzlich.
Ich entschuldige mich fuer meinen langen und hoffentlich nicht allzu unverstaendlichen Kauderwelsch, aber ich bin was das Thema Rheuma anbelangt total unerfahren, und ehrlich gesagt erstmal etwas geschockt dass mich schon wieder so eine belaemmerte (Entschuldigung) Krankheit trifft. Eine reicht doch eigentlich! Aber manche koennen ja den Hals nicht voll genug bekommen
(kleiner Scherz, auch wenn es nicht lachhaft ist). Ich hoffe ich bekomme hier einen Rat wie ich mich bezueglich der Ernaehrung und ueberhaupt verhalten soll. Das mit dem Rauchen ist schon ein Schock fuer mich, ich war/bin eigentlich leidenschaftiche Raucherin und wollte das nicht lassen. Bin fuer jede Information dankbar. Und nochmals entschuldigung wegen dem langen Text.Liebe Grueße und noch einen schönen Abend sendet …
Hummingbird