Garfield
Aktives Mitglied
Hallo Ihr da draußen an Euren Geräten,
seit gestern bin ich registriertes Mitglied hier im Forum und möchte mich nun bei Euch vorstellen.
Ich hoffe nur, das ich hier mal auf offenere Ohren stoße als bei vielen Menschen in meiner Umgebung, bei denen man immer den Eindruck hat:"
"In ein Ohr hinein - zum anderen hinaus."
RO gefällt mir total gut - vor allen Dingen hier das Forum.
Bin total begeistert, dass man hier Zuspruch und mitunter Trost findet, denn jeder von uns hat ja hier und da mal so seine Durchhänger.
Nun zu meiner Person:
Ich bin 44 Jahre "jung", m., verheiratet mit der besten Ehefrau von allen, habe seit dem 10.11.2005 einen Sohn (Henri), der mein Licht am Horizont ist und lebe am wunderschönen Niederrhein nahe der niederländischen Grenze.
Seit 1984 litt ich an einer wenig ausgeprägten Psoriasis, die ich mit diversen Sälbchen sehr gut im Griff hatte.
1986 bekam ich im Herbst Rückenprobleme und lief zunächst mal zum Orthopäden, der mich direkt mit reichlich Spritzen "versorgte".
Lief auch alles ganz prima, denn meine Schmerzen verabschiedeten sich für mehrere Monate. Als es dann im Sommer 1987 wieder los ging, linderte mir der Orthopäde wieder meine Schmerzen mit Spritzen - war wirklich gut.
Zu diesem Zeitpunkt spielte ich aktiv 6 mal die Woche mind. 1 Std. Squash und war, mal abgesehen von den Schmerzphasen, fit wie ein Turnschuh.
Bis 1992 musste ich dann von Zeit zu Zeit zum Orthopäden, der mir zugegebener Maßen immer wieder half - jedoch wurden die Abstände zwischen den Schmerzphasen immer kleiner, bis nix mehr ging.
Denn im Früjahr 1992 konnte ich mich vor Schmerzen und trotz Spritzen noch nicht mal mehr im Bett rumdrehen.
Ich war damals noch auf dem schmalen Brett: "Was von alleine kommt, das geht auch wieder von alleine".
Mein damaliger Hausarzt schickte mich auf mein Anfragen in eine Rheumaambulanz. Die behielten mich sofort stationär für 2 Wochen da und stellten mich buchstäblich auf den Kopf.
Diagnose: Psoriasis arthritica
Der dort behandelnde Chefarzt sagte mir wörtlich:"Entweder jetzt ´ne Hammertherapie, oder sie sitzen in 10 Jahren im Rollstuhl"
Der Spruch hat mich total aus den Socken gehauen und ich hing erstmal in den Seilen.
Nachdem ich die Phase "Warum ich?" schnell hinter mich brachte begann die Therapie mit MTX. Nach ein paar Wochen war ich so weit wieder hergestellt, dass ich wieder arbeiten konnte.
Um ein wenig abzukürzen (ich merke, dass ich mehr schreibe als ich wollte):
Seitdem habe ich 4 Basistherapien hinter mir und klammere mich verzweifelt an meine ENBREL-Behandlung.
Da nix mehr ging hat mir mein RA Ende 2004 ENBREL 2xWoche/25mg verschrieben und nach ca. 2 Monaten sprach mein Körper voll an.
Das erste mal seit 12 Jahren konnte ich mich wieder halbwegs vernünftig bewegen und hatte kaum noch Schmerzen.
Weitere 2 Monate später begann sich sogar die Psoriasis zurückzubilden. Ich war total happy.
Der RA stellte mir sogar ein Absetzen von Corti und Schmerzmitteln in Aussicht.
Leider spielte dann im Frühjahr 2005 Blutdruck und die Leber verrückt. Atacand kam als Medi dazu und 14tgl. wurden die Leberwerte überprüft.
Die Werte sackten immer mehr in den Keller und das Ende vom Lied war - ENBREL wurde im März 2005 abgesetzt.
Schnell kamen Schmerzen und Schuppen zurück, aber ich konnte mich mit den anderen Medis so eben über Wasser halten.
Im August 2005 Entwarnung - durch Ernährungsumstellung und Mariendistel hatte sich die Leber beruhigt und ENBREL kam wieder zu Zug. Leider nur noch 1XWoche/25mg.
Die Schmerzen habe ich seither gut im Griff aber die Schuppen wollen nicht mehr zurückweichen.
Ab Februar möchte mir mein RA HUMIRA geben.
Kann ich gar nicht verstehen, da es doch noch gar nicht für PsA zugelassen ist und diesbezüglich auch noch keine Erkenntnisse vorliegen.
Na mal sehen
Hat von Euch jemand nähere Erkenntnisse????
Ich würde mich riesig über Meinungen von Euch freuen.
Viele grüße vom verregneten aber schönen Niederrhein
Euer
Garfield (der ab jetzt wohl täglich hier bei RO reinschaut) ;-))
seit gestern bin ich registriertes Mitglied hier im Forum und möchte mich nun bei Euch vorstellen.
Ich hoffe nur, das ich hier mal auf offenere Ohren stoße als bei vielen Menschen in meiner Umgebung, bei denen man immer den Eindruck hat:"
"In ein Ohr hinein - zum anderen hinaus."
RO gefällt mir total gut - vor allen Dingen hier das Forum.
Bin total begeistert, dass man hier Zuspruch und mitunter Trost findet, denn jeder von uns hat ja hier und da mal so seine Durchhänger.
Nun zu meiner Person:
Ich bin 44 Jahre "jung", m., verheiratet mit der besten Ehefrau von allen, habe seit dem 10.11.2005 einen Sohn (Henri), der mein Licht am Horizont ist und lebe am wunderschönen Niederrhein nahe der niederländischen Grenze.
Seit 1984 litt ich an einer wenig ausgeprägten Psoriasis, die ich mit diversen Sälbchen sehr gut im Griff hatte.
1986 bekam ich im Herbst Rückenprobleme und lief zunächst mal zum Orthopäden, der mich direkt mit reichlich Spritzen "versorgte".
Lief auch alles ganz prima, denn meine Schmerzen verabschiedeten sich für mehrere Monate. Als es dann im Sommer 1987 wieder los ging, linderte mir der Orthopäde wieder meine Schmerzen mit Spritzen - war wirklich gut.
Zu diesem Zeitpunkt spielte ich aktiv 6 mal die Woche mind. 1 Std. Squash und war, mal abgesehen von den Schmerzphasen, fit wie ein Turnschuh.
Bis 1992 musste ich dann von Zeit zu Zeit zum Orthopäden, der mir zugegebener Maßen immer wieder half - jedoch wurden die Abstände zwischen den Schmerzphasen immer kleiner, bis nix mehr ging.
Denn im Früjahr 1992 konnte ich mich vor Schmerzen und trotz Spritzen noch nicht mal mehr im Bett rumdrehen.
Ich war damals noch auf dem schmalen Brett: "Was von alleine kommt, das geht auch wieder von alleine".
Mein damaliger Hausarzt schickte mich auf mein Anfragen in eine Rheumaambulanz. Die behielten mich sofort stationär für 2 Wochen da und stellten mich buchstäblich auf den Kopf.
Diagnose: Psoriasis arthritica
Der dort behandelnde Chefarzt sagte mir wörtlich:"Entweder jetzt ´ne Hammertherapie, oder sie sitzen in 10 Jahren im Rollstuhl"
Der Spruch hat mich total aus den Socken gehauen und ich hing erstmal in den Seilen.
Nachdem ich die Phase "Warum ich?" schnell hinter mich brachte begann die Therapie mit MTX. Nach ein paar Wochen war ich so weit wieder hergestellt, dass ich wieder arbeiten konnte.
Um ein wenig abzukürzen (ich merke, dass ich mehr schreibe als ich wollte):
Seitdem habe ich 4 Basistherapien hinter mir und klammere mich verzweifelt an meine ENBREL-Behandlung.
Da nix mehr ging hat mir mein RA Ende 2004 ENBREL 2xWoche/25mg verschrieben und nach ca. 2 Monaten sprach mein Körper voll an.
Das erste mal seit 12 Jahren konnte ich mich wieder halbwegs vernünftig bewegen und hatte kaum noch Schmerzen.
Weitere 2 Monate später begann sich sogar die Psoriasis zurückzubilden. Ich war total happy.
Der RA stellte mir sogar ein Absetzen von Corti und Schmerzmitteln in Aussicht.
Leider spielte dann im Frühjahr 2005 Blutdruck und die Leber verrückt. Atacand kam als Medi dazu und 14tgl. wurden die Leberwerte überprüft.
Die Werte sackten immer mehr in den Keller und das Ende vom Lied war - ENBREL wurde im März 2005 abgesetzt.
Schnell kamen Schmerzen und Schuppen zurück, aber ich konnte mich mit den anderen Medis so eben über Wasser halten.
Im August 2005 Entwarnung - durch Ernährungsumstellung und Mariendistel hatte sich die Leber beruhigt und ENBREL kam wieder zu Zug. Leider nur noch 1XWoche/25mg.
Die Schmerzen habe ich seither gut im Griff aber die Schuppen wollen nicht mehr zurückweichen.
Ab Februar möchte mir mein RA HUMIRA geben.
Kann ich gar nicht verstehen, da es doch noch gar nicht für PsA zugelassen ist und diesbezüglich auch noch keine Erkenntnisse vorliegen.
Na mal sehen
Hat von Euch jemand nähere Erkenntnisse????
Ich würde mich riesig über Meinungen von Euch freuen.
Viele grüße vom verregneten aber schönen Niederrhein
Euer
Garfield (der ab jetzt wohl täglich hier bei RO reinschaut) ;-))
Zuletzt bearbeitet:
Na ja - jetzt habe ich einen Rheumatologen gefunden, der mein volles Vertrauen genießt.