Ein ganz liebes Hallo an euch.
Seit längerer Zeit befinde ich mich bereits hier in Rheuma-online und lese mich durch. Jetzt möchte ich den Mut ergreifen und mich vorstellen, da auch mich trotzdem noch viele Fragen quälen, obwohl ich hier sehr viel über meine Rheuma-Erkrankung in Erfahrung bringen konnte. Auch konnte ich schon Tipps, welche ihr gegeben habt, erfolgreich umsetzen.
Ich selber habe die Diagnose chronische Polyarthrits (im Blut nachweisbar) vor noch gar nicht allzu langer Zeit erhalten
.
Nun versuche ich mein Leben so zu ordnen, dass alles mit der cP machbar und vereinbar ist. Leider ist mein Leben zu chaotisch :a_smil08:.
Ich bin alleinerziehende Mama und voll berufstätig. Zum Glück ist meine Wohnung nicht so groß
, so dass ich mit dem Haushalt noch einigermaßen durchkomme. Aber da habt ihr mir auch schon im Vorfeld geholfen, da ich öfters Probleme aufgrund der Schmerzen hatte, ich nichts machen konnte und dann mit schlechtem Gewissen auf der Couch lag
. Dieses habe ich nun nicht mehr und auch meine Eltern haben mir geholfen.
An vielen Tagen ist meine Bewegungsfähigkeit sehr eingeschränkt, da bei mir eigentlich sämtliche Gelenke betroffen sind. Dann kommt der Sohn und schimpft, da bleibt mir nichts anderes übrig als die Zähne zusammen zu beissen und den Schmerz zu übergehen. Und die Müdigkeit, die packt man halt irgendwohin, hauptsache man steht auf den Beinen.
Aber eine Hoffnung habe ich nun. Eigentlich wollte ich Hilfe zur Aufrechterhaltung meines Arbeitslebens haben und bekam eine Reha bewilligt. Das war so nicht beabsichtigt, aber ich werde sie doch sehr gerne antreten, damit mir wieder ein Stück weiter geholfen ist (hoffentlich hilft sie auch wirklich
).
An Medis nehme ich folgende:
z.Zt. 15 mg Cortison (muss noch weiter reduzieren),
dreimal 1 Kapsel Tramadol 200 mg,
eine Diclofenac 75 mg zur Nacht,
einmal pro Woche Metex-Spritze 15 mg, welche ich selber spritze,
einmal pro Woche die obligatorische Folsäure,
einmal pro Woche eine Vitamin-D-Kapsel
und zur "schnellen" Schmerzabhilfe Parcetamol Stada Comp.
Zudem sollte ich (dringend) Calcium nehmen, jedoch vergesse ich die immer, da es so eine Masse an Medikamenten ist, dass es mir halt zuviel wird. Mein Magen ist schon am rebellieren. Ich bekomme zwar Magenmedikamente, aber manchmal schlagen die halt nicht an.
Weiterhin bin ich in der Ergo und bekomme jetzt neu wieder Massage. Und auf die freue ich mich, da kann man so schön abschalten und es sich gutgehen lassen. Und die Verspannungen, welche gerade im HWS-/Schulterbereich sin, werden dann sicherlich auch gelöst und ich kann etwas "freier" mich bewegen.
Glücklich bin ich über meinen HA, der mir schon zusicherte, dass er mir alles (ich glaube eher fast) aufschreibt, nur damit es mir besser geht. Und meinen Rheuma-Doc sehe ich nur alle drei bis vier Monate. Er ist hier leider nicht direkt vor Ort
.
Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Sollte ihr neugierig sein und noch etwas über mich wissen wollen, fragt mich ruhig, habt keine scheu, man kann über (fast?!) alles reden.
Auch denke ich, dass ich mir hier sehr, sehr wohl fühlen werde und freue mich jetzt schon mit euch Kontakt aufnehmen zu können, da mein Freundeskreis leider geschrumpft ist und zuletzt nicht wegen der Erkrankung, da ich oftmals nicht mit ausgehen kann.
So, jetzt möchte ich euch alle ganz herzlich grüßen
Eure Nebi
Seit längerer Zeit befinde ich mich bereits hier in Rheuma-online und lese mich durch. Jetzt möchte ich den Mut ergreifen und mich vorstellen, da auch mich trotzdem noch viele Fragen quälen, obwohl ich hier sehr viel über meine Rheuma-Erkrankung in Erfahrung bringen konnte. Auch konnte ich schon Tipps, welche ihr gegeben habt, erfolgreich umsetzen.
Ich selber habe die Diagnose chronische Polyarthrits (im Blut nachweisbar) vor noch gar nicht allzu langer Zeit erhalten
. Nun versuche ich mein Leben so zu ordnen, dass alles mit der cP machbar und vereinbar ist. Leider ist mein Leben zu chaotisch :a_smil08:.
Ich bin alleinerziehende Mama und voll berufstätig. Zum Glück ist meine Wohnung nicht so groß
. Dieses habe ich nun nicht mehr und auch meine Eltern haben mir geholfen. An vielen Tagen ist meine Bewegungsfähigkeit sehr eingeschränkt, da bei mir eigentlich sämtliche Gelenke betroffen sind. Dann kommt der Sohn und schimpft, da bleibt mir nichts anderes übrig als die Zähne zusammen zu beissen und den Schmerz zu übergehen. Und die Müdigkeit, die packt man halt irgendwohin, hauptsache man steht auf den Beinen.
Aber eine Hoffnung habe ich nun. Eigentlich wollte ich Hilfe zur Aufrechterhaltung meines Arbeitslebens haben und bekam eine Reha bewilligt. Das war so nicht beabsichtigt, aber ich werde sie doch sehr gerne antreten, damit mir wieder ein Stück weiter geholfen ist (hoffentlich hilft sie auch wirklich
). An Medis nehme ich folgende:
z.Zt. 15 mg Cortison (muss noch weiter reduzieren),
dreimal 1 Kapsel Tramadol 200 mg,
eine Diclofenac 75 mg zur Nacht,
einmal pro Woche Metex-Spritze 15 mg, welche ich selber spritze,
einmal pro Woche die obligatorische Folsäure,
einmal pro Woche eine Vitamin-D-Kapsel
und zur "schnellen" Schmerzabhilfe Parcetamol Stada Comp.
Zudem sollte ich (dringend) Calcium nehmen, jedoch vergesse ich die immer, da es so eine Masse an Medikamenten ist, dass es mir halt zuviel wird. Mein Magen ist schon am rebellieren. Ich bekomme zwar Magenmedikamente, aber manchmal schlagen die halt nicht an.
Weiterhin bin ich in der Ergo und bekomme jetzt neu wieder Massage. Und auf die freue ich mich, da kann man so schön abschalten und es sich gutgehen lassen. Und die Verspannungen, welche gerade im HWS-/Schulterbereich sin, werden dann sicherlich auch gelöst und ich kann etwas "freier" mich bewegen.
Glücklich bin ich über meinen HA, der mir schon zusicherte, dass er mir alles (ich glaube eher fast) aufschreibt, nur damit es mir besser geht. Und meinen Rheuma-Doc sehe ich nur alle drei bis vier Monate. Er ist hier leider nicht direkt vor Ort
Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Sollte ihr neugierig sein und noch etwas über mich wissen wollen, fragt mich ruhig, habt keine scheu, man kann über (fast?!) alles reden.
Auch denke ich, dass ich mir hier sehr, sehr wohl fühlen werde und freue mich jetzt schon mit euch Kontakt aufnehmen zu können, da mein Freundeskreis leider geschrumpft ist und zuletzt nicht wegen der Erkrankung, da ich oftmals nicht mit ausgehen kann.
So, jetzt möchte ich euch alle ganz herzlich grüßen
Eure Nebi