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Silvia
Guest
Gebt mir mal eure Schulter her, denn ich könnte nur noch heulen.
Diese Woche habe ich defacto meinen Job verloren, weil ich lt. meinem Chef durch mein häufiges kranksein (Zitat) ein untragbarer Zustand für die Firma und meine Arbeitskollegen geworden bin. Das ist echt bitter, sowas vor den Latz geknallt zu bekommen.
Ich habe seit 5 Jahren cP und habe in der ganzen Zeit mir nie erlaubt, mal für längere Zeit in den Krankenstand zu gehen, trotz Schüben und obwohl's mir oft hundeelend war. Klar haben sich die scheibchenweise genommenen Kranktage (mal hier ein Tag, mal da ein, zwei Tage) in Summe doch zu jeweils ca. 4 Wochen pro Jahr zusammengeläppert. Anfang des Jahres war ich 2 Wochen wegen einer nötigen Knie-OP im Krankenhaus und jetzt habe ich einen seit Mai andauernden massiven Schub. Da war ich jetzt nochmal 2x für je 1 Woche krankgeschrieben. Das ist dem Chef jetzt zuviel, das wäre nicht mehr tragbar. Er hat mich angeschnauzt, als ob ich erst seine Erlaubnis einholen müsse um krank zu sein. Das würde alles schon viel zu lange dauern bei mir, er wolle jetzt wissen bis wann ich wieder voll arbeitsfähig bin, etc. etc. So ein Armleuchter, dabei hatte ich ihm von Anfang an über meine Krankheit reinen Wein eingeschenkt und auch klar gemacht, dass dies nicht einfach wieder so verschwinden wird. Er hat mir dann klipp und klar erklärt, wenn er nicht damit rechnen könne, dass ich in absehbarer Zeit wieder konstant und voll verfügbar sei, dann werde er mich ersetzten.
Ich sagte dann zu ihm, wenn das so ist, dann muss ich auch keine Rücksicht mehr auf die Firma und den Job nehmen und gehe gleich auf unbestimmte Zeit in den Krankenstand – was ich schon zu Beginn meines Schubes hätte machen sollen und können. Darauf hin meinte er, ja das wäre wohl das Beste, denn sie würden sich ohnehin zum erstmöglichen Termin von mir trennen.
So und nun sitze ich zuhause, bin vom Arzt mal bis auf weiteres krankgeschrieben und habe das Gefühl mein ganzes Leben und alles um mich herum geht in tausend Stücke. Das kam alles so plötzlich und unerwartet. Immer hatte die Firma so verständnisvoll getan und ich war ja auch nie länger am Stück krank. Bei anderen Arbeitskollegen wurden auch längere Krankenstände immer problemlos akzeptiert (so ist eine Kollegin aus der Abteilung nun schon seit 8 Wochen ununterbrochen weg!), und meine Leistungen haben auch gestimmt.
Ich könnte nur noch heulen. Ich schlafe nicht mehr und habe tausend Zukunftsängste. Wirklich sehr förderlich für meine cP. Ich weiss nicht wie das alles noch weitergehen soll. Ich bin Alleinverdienerin, mein Mann hat derzeit auch keine Aussicht auf einen Job und dadurch dass er zu hause war bei unserem Kind, auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.Und mit einer chronischen Krankheit muss ich mich bei einer anderen Firma auch gar nicht mehr bewerben gehen. Ich bin erst 39 und gehöre schon auf's Abstellgleis?
Jemand soll mich endlich aus diesem Albtraum aufwecken.
Silvia
Diese Woche habe ich defacto meinen Job verloren, weil ich lt. meinem Chef durch mein häufiges kranksein (Zitat) ein untragbarer Zustand für die Firma und meine Arbeitskollegen geworden bin. Das ist echt bitter, sowas vor den Latz geknallt zu bekommen.
Ich habe seit 5 Jahren cP und habe in der ganzen Zeit mir nie erlaubt, mal für längere Zeit in den Krankenstand zu gehen, trotz Schüben und obwohl's mir oft hundeelend war. Klar haben sich die scheibchenweise genommenen Kranktage (mal hier ein Tag, mal da ein, zwei Tage) in Summe doch zu jeweils ca. 4 Wochen pro Jahr zusammengeläppert. Anfang des Jahres war ich 2 Wochen wegen einer nötigen Knie-OP im Krankenhaus und jetzt habe ich einen seit Mai andauernden massiven Schub. Da war ich jetzt nochmal 2x für je 1 Woche krankgeschrieben. Das ist dem Chef jetzt zuviel, das wäre nicht mehr tragbar. Er hat mich angeschnauzt, als ob ich erst seine Erlaubnis einholen müsse um krank zu sein. Das würde alles schon viel zu lange dauern bei mir, er wolle jetzt wissen bis wann ich wieder voll arbeitsfähig bin, etc. etc. So ein Armleuchter, dabei hatte ich ihm von Anfang an über meine Krankheit reinen Wein eingeschenkt und auch klar gemacht, dass dies nicht einfach wieder so verschwinden wird. Er hat mir dann klipp und klar erklärt, wenn er nicht damit rechnen könne, dass ich in absehbarer Zeit wieder konstant und voll verfügbar sei, dann werde er mich ersetzten.
Ich sagte dann zu ihm, wenn das so ist, dann muss ich auch keine Rücksicht mehr auf die Firma und den Job nehmen und gehe gleich auf unbestimmte Zeit in den Krankenstand – was ich schon zu Beginn meines Schubes hätte machen sollen und können. Darauf hin meinte er, ja das wäre wohl das Beste, denn sie würden sich ohnehin zum erstmöglichen Termin von mir trennen.
So und nun sitze ich zuhause, bin vom Arzt mal bis auf weiteres krankgeschrieben und habe das Gefühl mein ganzes Leben und alles um mich herum geht in tausend Stücke. Das kam alles so plötzlich und unerwartet. Immer hatte die Firma so verständnisvoll getan und ich war ja auch nie länger am Stück krank. Bei anderen Arbeitskollegen wurden auch längere Krankenstände immer problemlos akzeptiert (so ist eine Kollegin aus der Abteilung nun schon seit 8 Wochen ununterbrochen weg!), und meine Leistungen haben auch gestimmt.
Ich könnte nur noch heulen. Ich schlafe nicht mehr und habe tausend Zukunftsängste. Wirklich sehr förderlich für meine cP. Ich weiss nicht wie das alles noch weitergehen soll. Ich bin Alleinverdienerin, mein Mann hat derzeit auch keine Aussicht auf einen Job und dadurch dass er zu hause war bei unserem Kind, auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.Und mit einer chronischen Krankheit muss ich mich bei einer anderen Firma auch gar nicht mehr bewerben gehen. Ich bin erst 39 und gehöre schon auf's Abstellgleis?
Jemand soll mich endlich aus diesem Albtraum aufwecken.
Silvia
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