Tini2763
Oberlausitzerin
Hi. Nachdem ich schon ´n paarmal im Chat aufgetaucht bin, muss ich sagen, ich fühle mich wohl hier. Gefunden habe ich die Seite, nachdem ich jetzt versucht habe, aus Verzweiflung selbst herauszubekommen, wie ich mir selber helfen kann.
Meine Geschichte:
Ich bin 34, weiblich, 2 Söhne (12,14), 1 Stieftochter (18), Hund, wieder verheiratet seit Dezember und etwas starrköpfig. Ich komme aus der Oberlausitz, das ist Zittau, Sachsen / rechts unten, Dreiländereck D-CR-PL. Seit vielen Jahren habe ich die kleinen üblichen (?) Problemchen, wie z.B. Kieferknorpel futsch mit 23, Rückenschmerzen mit 25, immer stärker werdend. Hautprobleme wie verrückt, ich bin Frau, die sich rasieren muss, obwohl die Hormonwerte alle OK sind...(lach) Allergien gegen versch. Sachen und Medis, immer mal ne Ohrenentzündung usw.
Vor Jahren nun hatte ich mich entschlossen, etwas gegen die immer stärkeren Rückenschmerzen zu tun. So tippelte ich von einem Arzt zum andren, habe eine regelrechte Odyssee durch. Ich ging immer wieder zum Orthopäden, zur Physiotherapie usw.
Aufgrund BH-Gr. 95E-F setzte ich eine OP durch, dafür musste ich erst abnehmen, (der Rücken war erst mal egal, es ging nur darum, dass man erstmal so alles regeln sollte), dann musste ich zum medizinischen Dienst der Krankenkassen, über 1 Jahr habe ich gebraucht. Im Mai wurde ich dann endlich operiert. Zu spät.
Jetzt habe ich eine Osteochondrose (sicher lt. Röntgenbild) in der HWS und seit Juni Depris und anschließend nur noch Schmerzen im Genick, Hals, Kopf, seit kurzem auch im Rücken.
Medizin:
Früh und abends je 1 800 mg Ibuprofen, 3 mal 1 Mydocalm, früh 1 Antidepri. Citalopram 20 mg.
Bei dieser Medikation trotz Linderung starke Schmerzen, kaum zum Aushalten. Also noch Tramabeta Tropfen.
Das komische bei mir ist, wenn ich schlafe, geht´s auszuhalten. Wenn ich aufstehe, dauert es 15 min. Dann geht´s los.
Ich bin wirklich ratlos. Kaputte Gelenke: Genügend. Wirbelsäulenwirbel läßt sich schieben, Kiefer trotz früherer Kieferorthopädie nicht übereinanderpassend. Lässt sich aushaken. Knack. Linkes Hüftgelenk knackt und tut bei längeren Strecken weh. Die Operationsnarben vom Mai verheilten nur schleppend, ich hab das teuerste Nahtmaterial nicht vertragen. Ich habe ganze Fäden im Badschrank, die weißen Pflaster verursachten Blasen.
Hm. Mit einem Mal bekam ich Heiß-Kalt-Attacken, die Hormonspirale musste nach 1 Jahr raus. Irgendwie entwickelt mein Körper jetzt plötzlich ein Eigenleben.
Ich habe jetzt meinen 1-€-Job zurückgeben müssen, weil ich die Arbeit nicht mehr geschafft habe. (Fast allein in einem Jugendclub und dann die Schmerzen). Das habe ich noch nie getan, weil ich immer für meine Familie da sein wollte. ^.^ Tja, jetzt bin ich ratlos. Ich komme mir auch etwas ausgeliefert vor, muss man so sagen.
Ich versuche jetzt einfach, "gesund" zu werden, was auch immer das heißt. Das kann ja auch heißen, Linderung zu erfahren oder Akzeptanz.
Ich wollte euch nur danken, weil an jedem Tag, wo es mir schlecht geht, sind bei euch noch Leute, denen geht es schlechter oder die mir einen Rat geben können. Das hilft, weil die Momente, in denen man ins Grübeln kommt vor Schmerzen, dann nicht mehr so schlimm und aushaltbar sind.
Bammel hab ich vor dem Rheuma-Bluttest am Dienstag. Wenn der negativ ist, muss ich weiter suchen und weiter und weiter... Das aber zusammen mit einem Rheumatologen. Ich hoffe, ich krieg einen Termin und Gottseidank ist der nicht weit von uns, das weiß ich seit gestern.
Da wird der Sprit also übrig sein. Zuzahlungsbefreit bin ich ja nur bis 31.12.2005, dann muss ich wieder neu einreichen...
Was habt ihr so für Erfahrungen? Seid ihr euch auch so vorgekommen, als ob ihr "übertreibt" und ihr hier "nicht richtig seid?" Trotz realer sehr starker Schmerzen? Wie war bei euch der Anfang? Wie habt ihr euch durchgesetzt - oder auch nicht?
Liebe Grüße. Tini2763
Meine Geschichte:
Ich bin 34, weiblich, 2 Söhne (12,14), 1 Stieftochter (18), Hund, wieder verheiratet seit Dezember und etwas starrköpfig. Ich komme aus der Oberlausitz, das ist Zittau, Sachsen / rechts unten, Dreiländereck D-CR-PL. Seit vielen Jahren habe ich die kleinen üblichen (?) Problemchen, wie z.B. Kieferknorpel futsch mit 23, Rückenschmerzen mit 25, immer stärker werdend. Hautprobleme wie verrückt, ich bin Frau, die sich rasieren muss, obwohl die Hormonwerte alle OK sind...(lach) Allergien gegen versch. Sachen und Medis, immer mal ne Ohrenentzündung usw.
Vor Jahren nun hatte ich mich entschlossen, etwas gegen die immer stärkeren Rückenschmerzen zu tun. So tippelte ich von einem Arzt zum andren, habe eine regelrechte Odyssee durch. Ich ging immer wieder zum Orthopäden, zur Physiotherapie usw.
Aufgrund BH-Gr. 95E-F setzte ich eine OP durch, dafür musste ich erst abnehmen, (der Rücken war erst mal egal, es ging nur darum, dass man erstmal so alles regeln sollte), dann musste ich zum medizinischen Dienst der Krankenkassen, über 1 Jahr habe ich gebraucht. Im Mai wurde ich dann endlich operiert. Zu spät.
Jetzt habe ich eine Osteochondrose (sicher lt. Röntgenbild) in der HWS und seit Juni Depris und anschließend nur noch Schmerzen im Genick, Hals, Kopf, seit kurzem auch im Rücken.
Medizin:
Früh und abends je 1 800 mg Ibuprofen, 3 mal 1 Mydocalm, früh 1 Antidepri. Citalopram 20 mg.
Bei dieser Medikation trotz Linderung starke Schmerzen, kaum zum Aushalten. Also noch Tramabeta Tropfen.
Das komische bei mir ist, wenn ich schlafe, geht´s auszuhalten. Wenn ich aufstehe, dauert es 15 min. Dann geht´s los.
Ich bin wirklich ratlos. Kaputte Gelenke: Genügend. Wirbelsäulenwirbel läßt sich schieben, Kiefer trotz früherer Kieferorthopädie nicht übereinanderpassend. Lässt sich aushaken. Knack. Linkes Hüftgelenk knackt und tut bei längeren Strecken weh. Die Operationsnarben vom Mai verheilten nur schleppend, ich hab das teuerste Nahtmaterial nicht vertragen. Ich habe ganze Fäden im Badschrank, die weißen Pflaster verursachten Blasen.
Hm. Mit einem Mal bekam ich Heiß-Kalt-Attacken, die Hormonspirale musste nach 1 Jahr raus. Irgendwie entwickelt mein Körper jetzt plötzlich ein Eigenleben.
Ich habe jetzt meinen 1-€-Job zurückgeben müssen, weil ich die Arbeit nicht mehr geschafft habe. (Fast allein in einem Jugendclub und dann die Schmerzen). Das habe ich noch nie getan, weil ich immer für meine Familie da sein wollte. ^.^ Tja, jetzt bin ich ratlos. Ich komme mir auch etwas ausgeliefert vor, muss man so sagen.
Ich versuche jetzt einfach, "gesund" zu werden, was auch immer das heißt. Das kann ja auch heißen, Linderung zu erfahren oder Akzeptanz.
Ich wollte euch nur danken, weil an jedem Tag, wo es mir schlecht geht, sind bei euch noch Leute, denen geht es schlechter oder die mir einen Rat geben können. Das hilft, weil die Momente, in denen man ins Grübeln kommt vor Schmerzen, dann nicht mehr so schlimm und aushaltbar sind.
Bammel hab ich vor dem Rheuma-Bluttest am Dienstag. Wenn der negativ ist, muss ich weiter suchen und weiter und weiter... Das aber zusammen mit einem Rheumatologen. Ich hoffe, ich krieg einen Termin und Gottseidank ist der nicht weit von uns, das weiß ich seit gestern.
Da wird der Sprit also übrig sein. Zuzahlungsbefreit bin ich ja nur bis 31.12.2005, dann muss ich wieder neu einreichen...
Was habt ihr so für Erfahrungen? Seid ihr euch auch so vorgekommen, als ob ihr "übertreibt" und ihr hier "nicht richtig seid?" Trotz realer sehr starker Schmerzen? Wie war bei euch der Anfang? Wie habt ihr euch durchgesetzt - oder auch nicht?
Liebe Grüße. Tini2763
) keine behandlung schlug so richtig an. die antidepressiva verhalfen mir zu einem besseren schlaf, aber die schmerzen waren trotzdem immer da.