K
katti
Guest
hallo an alle
jetzt schreibe ich euch doch mal und hoffe auf ein wenig zuspruch.
letztes jahr hat alles angefangen. ich hatte im abstand von ein paar wochen immer angina und dazu 40 fieber. kein antibiotika hatte angeschlagen und so kam die angina immer und immer wieder zurück. als ich endlich ein antibiotika bekam das half, ging ich wieder arbeiten. ich bin texterin in einer werbeagentur und habe dementsprechend viel zu tun. irgendwann bemerkte ich ein ständiges kribbeln in den armen. nach ein paar weiteren tagen bekam ich gliederschmerzen und dachte, ich hätte wieder eine grippe oder ähnliches. die schmerzen wurden immer schlimmer. eine woche später wachte ich morgends auf und konnte meine arme nicht mehr bewegen, auch in hüfte und im rechten bein ging es los. ich rief meine mutter an und die schleppte mich zum arzt. der gab mir aspirin. meine mutter nahm mich mit zu sich nach hause. die schmerzen wurden unerträglich und ich konnte nicht mal mehr alleine ein glas wasser halten. nach drei weiteren tagen rief meine mutter einen befreundeten arzt an. der gab den entscheidenden hinweis und lies mich in eine rheumaklinik noteinweisen. endlich schmerzmittel, eisbeutel und cortison (40mg). nach einer woche waren die schmerzen besser, nach zwei wochen worde ich mit der diagnose reaktive polyarthritis entlassen.
mittlerweile ist fast ein jahr vergangen und miitlerweile ist aus reaktiv chronisch geworden. gott sei dank habe ich einen guten rheumatologen. nehme pleon als basismedi und versuche gerade das ausschleichen vom cortison. allerdings schaffe ich es nicht unter 5mg, dann gehen die entzündungen wieder los. schmerzen (leichte) habe ich immer. schlimmer finde ich allerdings diese ständige müdigkeit und die stimmungsschwankungen. ich arbeite über 40 std die woche und falle dann abends tot ins bett. am we brauche ich unendlich viel schlaf. ausgehen oder lange mit freunden weggehen geht so gut wie gar nicht mehr. das macht mich sehr traurig und depressiv. ist das denn normal? diese ständige abgeschlagenheit? so kann das doch nicht ein leben lang weitergehen!
ich bin gerade erst 30 geworden! niemand kann mir sagen, ob die poly von den streptokkoken ausgelöst wurde oder ob ich die poly auch so bekommen hätte. kennt sich da jemand von euch aus? rheumatisches fieber war es nicht, dass ist gecheckt worden....
puh, ganz schön lang geworden, aber ich musste mir das aml von der seele schreiben.
gruß katti
jetzt schreibe ich euch doch mal und hoffe auf ein wenig zuspruch.
letztes jahr hat alles angefangen. ich hatte im abstand von ein paar wochen immer angina und dazu 40 fieber. kein antibiotika hatte angeschlagen und so kam die angina immer und immer wieder zurück. als ich endlich ein antibiotika bekam das half, ging ich wieder arbeiten. ich bin texterin in einer werbeagentur und habe dementsprechend viel zu tun. irgendwann bemerkte ich ein ständiges kribbeln in den armen. nach ein paar weiteren tagen bekam ich gliederschmerzen und dachte, ich hätte wieder eine grippe oder ähnliches. die schmerzen wurden immer schlimmer. eine woche später wachte ich morgends auf und konnte meine arme nicht mehr bewegen, auch in hüfte und im rechten bein ging es los. ich rief meine mutter an und die schleppte mich zum arzt. der gab mir aspirin. meine mutter nahm mich mit zu sich nach hause. die schmerzen wurden unerträglich und ich konnte nicht mal mehr alleine ein glas wasser halten. nach drei weiteren tagen rief meine mutter einen befreundeten arzt an. der gab den entscheidenden hinweis und lies mich in eine rheumaklinik noteinweisen. endlich schmerzmittel, eisbeutel und cortison (40mg). nach einer woche waren die schmerzen besser, nach zwei wochen worde ich mit der diagnose reaktive polyarthritis entlassen.
mittlerweile ist fast ein jahr vergangen und miitlerweile ist aus reaktiv chronisch geworden. gott sei dank habe ich einen guten rheumatologen. nehme pleon als basismedi und versuche gerade das ausschleichen vom cortison. allerdings schaffe ich es nicht unter 5mg, dann gehen die entzündungen wieder los. schmerzen (leichte) habe ich immer. schlimmer finde ich allerdings diese ständige müdigkeit und die stimmungsschwankungen. ich arbeite über 40 std die woche und falle dann abends tot ins bett. am we brauche ich unendlich viel schlaf. ausgehen oder lange mit freunden weggehen geht so gut wie gar nicht mehr. das macht mich sehr traurig und depressiv. ist das denn normal? diese ständige abgeschlagenheit? so kann das doch nicht ein leben lang weitergehen!
ich bin gerade erst 30 geworden! niemand kann mir sagen, ob die poly von den streptokkoken ausgelöst wurde oder ob ich die poly auch so bekommen hätte. kennt sich da jemand von euch aus? rheumatisches fieber war es nicht, dass ist gecheckt worden....
puh, ganz schön lang geworden, aber ich musste mir das aml von der seele schreiben.
gruß katti