Hanady
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin gar nicht sicher, ob ich zu Euch gehöre. Ich denke, ich muß mich erst mal wieder auf den Weg zu einem Orthopäden/Rheumatologen machen. Den Weg zum Arzt finde ich ja immer erst, wenn's nicht mehr anders geht. Was mich daran hindert? Ich weiß gar nicht, was ich ihm sagen soll. Mir tut der ganze Körper weh, vom Halswirbel bis zu den Zehengelenken ist alles betroffen. Ja,ja, war die Antwort ders Orthopäden vor einigen Jahren, da sind sie nicht allein. Das haben viele, Rückenschmerzen etc.
Ich bin 53 Jahre, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 19 und 21 Jahren. Seit 37 Jahren bin ich ganztags berufstätig und (von außen betrachtet) so gut wie nie krank. Bin nicht übergewichtig.
1976 Diagnose: Hyperthyreose, Entfernung der Schilddrüse, seither medikamentöse Behandlung mit El-Thyroxin 75, Morbus Basedow, seit vielen Jahren zunehmende Gelenkbeschwerden. Rheumawerte vor Jahren im Blut nicht erkennbar. Umfangreiche Besuche bei Orthopäden, hauptsächlich wegen Rückenbeschwerden, Schulterschmerzen, Schmerzen in den Fingergelenken. Vielfach sog. eingefrorene Schulter. Behandlung mit Entzündungshemmern, Spritzen, Krankengymnastik und einmal bin ich in den Genuss von Massagen mit Fango gekommen, was ich wie Ostern und Weihnachten zusammen empfunden habe. Bzgl. der Finger wurden vor Jahren Heberdenknoten diagnostiziert, die nicht gefährlich sind, nicht behandelt werden können. Zwischenzeitlich sind meine Fingerelenke extrem dick, sehr schmerzhaft und die Finger sehr steif. Die Gelenkschmerzen haben sich über die Jahre schleichend verschlimmert. Ich kann zwischenzeitlich nicht mehr über längere Strecken laufen, da die Füße und Zehengelenke sehr stark brennen. Meine Beine tragen mich nicht mehr. Der Schmerz zieht vom Beckenbereich in die Beine, die Knie sind dick, schmerzen und sind nicht mehr belastbar.
Vor zwei Jahren wurde wegen extremen Eiweißgehalts und Blut im Urin eine Nierenbiopsie durchgeführt. Ergebnis: Die Nieren sind zu 2/3 zerstört. Derzeit ausgezeichnete Therapie durch eine Nephrologin zur Erhaltung der Restfunktion und zeitlichen Verzögerung einer Dialyseabhängigkeit. Folge: Jegliche Medikamente, insbesondere entzündungshemmende Medikamente, die von Orthopäden verschrieben werden, wie z.B. Diclac, Diclofenac etc. streng untersagt, sie können zu sofortigem Nierenversagen führen.
Also denke ich, wenn ich Arthrose habe, oder Polyarthrose, was soll ich beim Orthopäden? Der kann mir doch auch nicht helfen. Der kann doch auch nur Medikamente verordnen oder spritzen.
Jetz habe ich gelesen, dass seit neuestem Akkupunkturbehandlungen von den Kassen für Rückenbeschwerden/Gelenkbeschweden bezahlt werden, deswegen möchte ich mich doch nochmal auf den Weg machen.
Ursache der Nierenerkrankung ist eine Autoimmunerkrankung, es handelt sich um eine iGA-Nephritis. Gleichzeitig leide ich seit Jahren unter extrem trockenen Augen, die zeitweise mein Wohlbefinden erheblich mehr einschränken als meine Gelenkbeschwerden. Tageweise rote, dicke, trockene Augen. Diagnose Augenklinik:: trockenes Auge (Sicca-Syndrom_habe den Ausdruck vergessen), zu behandeln mit Augentropfen.
Über 30 Jahre nicht erkannte Depression. Vor einigen Jahren in extrem seelisch schwieriger Verfassung Weg zum Psychiater. Ambulante Behandlung ohne Medikamente. Vom Frauenarzt Antidepressiva erhalten. Durchschlagender Erfolg seit ca. 3-4 Jahren. Ich möchte nie mehr in diese seelische Hölle zurück, in der ich mich befunden habe und die fast mein Familienleben zerstört hätte. Bis auf "sogenannte Gratwanderungen) habe ich wenigstens mein seelisches Gleichgewicht wieder gefunden.
Ich fahre viel Fahrrad und habe bis zum letzten Sommer auch Nordic-Walking gemacht. Habe aufgehört, weil ich abends nach der Arbeit nur noch das Bedürfnis habe, meine Beine hochzulegen und zu keiner körperlichen Leistung mehr in der Lage bin. Mache deshalb auch nicht mehr beim wöchentlichen Betriebssport mit. Ich kann seit Jahren abends nicht mehr fortgehen, weil mein Körper streikt. Gehe meist früh schlafen, stehe um 5 Uhr auf, weil ich morgens mindesens 1 - 2 Stunden Vorlaufzeit brauche, bis ich in die Gänge komme.
Kann das was mit Rheuma zu tun haben????????????????
Die vielen Beiträge waren sehr wohltuend. Ich würde mich bei Euch sehr gut aufgehoben fühlen. Bin übrigens ein sehr lebensbejahender und opitmistischer Mensch, vorallem seit ich meine "Glückspillen" nehem, scheint die Sonne wieder, neige zu Übermut und jeden Frühling wachsen mir immer noch Flügel. Wenn nur mein Körper auch noch mitmachen würde.
ich bin gar nicht sicher, ob ich zu Euch gehöre. Ich denke, ich muß mich erst mal wieder auf den Weg zu einem Orthopäden/Rheumatologen machen. Den Weg zum Arzt finde ich ja immer erst, wenn's nicht mehr anders geht. Was mich daran hindert? Ich weiß gar nicht, was ich ihm sagen soll. Mir tut der ganze Körper weh, vom Halswirbel bis zu den Zehengelenken ist alles betroffen. Ja,ja, war die Antwort ders Orthopäden vor einigen Jahren, da sind sie nicht allein. Das haben viele, Rückenschmerzen etc.
Ich bin 53 Jahre, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 19 und 21 Jahren. Seit 37 Jahren bin ich ganztags berufstätig und (von außen betrachtet) so gut wie nie krank. Bin nicht übergewichtig.
1976 Diagnose: Hyperthyreose, Entfernung der Schilddrüse, seither medikamentöse Behandlung mit El-Thyroxin 75, Morbus Basedow, seit vielen Jahren zunehmende Gelenkbeschwerden. Rheumawerte vor Jahren im Blut nicht erkennbar. Umfangreiche Besuche bei Orthopäden, hauptsächlich wegen Rückenbeschwerden, Schulterschmerzen, Schmerzen in den Fingergelenken. Vielfach sog. eingefrorene Schulter. Behandlung mit Entzündungshemmern, Spritzen, Krankengymnastik und einmal bin ich in den Genuss von Massagen mit Fango gekommen, was ich wie Ostern und Weihnachten zusammen empfunden habe. Bzgl. der Finger wurden vor Jahren Heberdenknoten diagnostiziert, die nicht gefährlich sind, nicht behandelt werden können. Zwischenzeitlich sind meine Fingerelenke extrem dick, sehr schmerzhaft und die Finger sehr steif. Die Gelenkschmerzen haben sich über die Jahre schleichend verschlimmert. Ich kann zwischenzeitlich nicht mehr über längere Strecken laufen, da die Füße und Zehengelenke sehr stark brennen. Meine Beine tragen mich nicht mehr. Der Schmerz zieht vom Beckenbereich in die Beine, die Knie sind dick, schmerzen und sind nicht mehr belastbar.
Vor zwei Jahren wurde wegen extremen Eiweißgehalts und Blut im Urin eine Nierenbiopsie durchgeführt. Ergebnis: Die Nieren sind zu 2/3 zerstört. Derzeit ausgezeichnete Therapie durch eine Nephrologin zur Erhaltung der Restfunktion und zeitlichen Verzögerung einer Dialyseabhängigkeit. Folge: Jegliche Medikamente, insbesondere entzündungshemmende Medikamente, die von Orthopäden verschrieben werden, wie z.B. Diclac, Diclofenac etc. streng untersagt, sie können zu sofortigem Nierenversagen führen.
Also denke ich, wenn ich Arthrose habe, oder Polyarthrose, was soll ich beim Orthopäden? Der kann mir doch auch nicht helfen. Der kann doch auch nur Medikamente verordnen oder spritzen.
Jetz habe ich gelesen, dass seit neuestem Akkupunkturbehandlungen von den Kassen für Rückenbeschwerden/Gelenkbeschweden bezahlt werden, deswegen möchte ich mich doch nochmal auf den Weg machen.
Ursache der Nierenerkrankung ist eine Autoimmunerkrankung, es handelt sich um eine iGA-Nephritis. Gleichzeitig leide ich seit Jahren unter extrem trockenen Augen, die zeitweise mein Wohlbefinden erheblich mehr einschränken als meine Gelenkbeschwerden. Tageweise rote, dicke, trockene Augen. Diagnose Augenklinik:: trockenes Auge (Sicca-Syndrom_habe den Ausdruck vergessen), zu behandeln mit Augentropfen.
Über 30 Jahre nicht erkannte Depression. Vor einigen Jahren in extrem seelisch schwieriger Verfassung Weg zum Psychiater. Ambulante Behandlung ohne Medikamente. Vom Frauenarzt Antidepressiva erhalten. Durchschlagender Erfolg seit ca. 3-4 Jahren. Ich möchte nie mehr in diese seelische Hölle zurück, in der ich mich befunden habe und die fast mein Familienleben zerstört hätte. Bis auf "sogenannte Gratwanderungen) habe ich wenigstens mein seelisches Gleichgewicht wieder gefunden.
Ich fahre viel Fahrrad und habe bis zum letzten Sommer auch Nordic-Walking gemacht. Habe aufgehört, weil ich abends nach der Arbeit nur noch das Bedürfnis habe, meine Beine hochzulegen und zu keiner körperlichen Leistung mehr in der Lage bin. Mache deshalb auch nicht mehr beim wöchentlichen Betriebssport mit. Ich kann seit Jahren abends nicht mehr fortgehen, weil mein Körper streikt. Gehe meist früh schlafen, stehe um 5 Uhr auf, weil ich morgens mindesens 1 - 2 Stunden Vorlaufzeit brauche, bis ich in die Gänge komme.
Kann das was mit Rheuma zu tun haben????????????????
Die vielen Beiträge waren sehr wohltuend. Ich würde mich bei Euch sehr gut aufgehoben fühlen. Bin übrigens ein sehr lebensbejahender und opitmistischer Mensch, vorallem seit ich meine "Glückspillen" nehem, scheint die Sonne wieder, neige zu Übermut und jeden Frühling wachsen mir immer noch Flügel. Wenn nur mein Körper auch noch mitmachen würde.
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