Humira-Studie... was denkt ihr dazu?

hanne77

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

habe beim surfen etwas gefunden, was mich schon ziemlich verwundert und auch etwas erschreckt hat...
Es geht um eine Humira Studie, bei der seltene Lymphome in der Therapie mit Humira in drei Fällen einer seltenen Variante des Non-Hodgkin-Lymphoms aufgetreten sind....

Ich weiß nun nicht, ob man da die "Pferde scheu" machen sollte, ich denke nicht unbedingt....
Ich denke ich, ist es ststistisch sozusagen eine "normale Zahl" an Krebserkrankten, dennoch macht es schon etwas Angst, wenn darauf auf diesem Wege, auch mit dem Rot-Hand-Zettel drauf hingewiesen wird!
Man weiß ja auch nicht, ob dies wirklich so ist... nun gut, schaut selbst und lest es mal durch, würde mich freuen zu hören, was ihr denkt!!

Hier der link

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33068


liebe grüße hanne
 
Hallo Hanne!

Das macht ein doch nachdenklich, zumal auch die anderen TNF-Alpha Blocker auch dazu gehören u.a. Enbrel was ich selber nehme.

Allerdings kamen die Erkrankungen anscheint bei Patienten vor die eine höhere Dosis verabreicht bekamen als die hier in Deutschland üblichen verabreichten Dosierungen, daher brauchen wir uns wohl keine so große Sorgen machen,allerdings sollten wir wachsam sein und die Studien verfolgen.

LG

Michael
 
Moin,

also davon habe ich auch schon gelesen. Angst hat es mir anfangs auch gemacht, zumal ich auch Humira Spritze. Aber ich denke man sollte darüber sich nicht selbst verrückt machen oder so. Ich meine auch gelesen zu haben das diese 3 Fälle Raucher waren. Entweder ich habe keine Nebenwirkungen oder ich hab welche bzw. bekomme eine. Was solls. Ausprobieren wenns hilft super und wenn Nebenwirkungen auftreten isses Schicksal. So denke ich darüber.

Liebe Grüße

Kristina
 
hallo,

Auch Störungen des Immunsystems können Non-Hodgkin-Lymphome auslösen. So wird dies häufig nach Organtransplantationen beobachtet, nach denen die Empfänger fremder Organe lebenslang auf die Einnahme immununterdrückender Medikamente angewiesen sind. Hier kann die Lymphomhäufigkeit auf das 50- bis 100fache ansteigen. Ebenfalls neigen Patienten mit Autoimmunerkrankungen wie z.B. Rheumatoide Arthritis oder Lupus erythematodes zu häufigeren Erkrankungen an bösartigen Lymphomen als die gesunde Bevölkerung.

quelle

Die rheumatoide Arthritis kann den ganzen Körper betreffen

Doch die Autoimmunreaktion gegen körpereigenes Gewebe kann im weiteren Verlauf auch über die Gelenke hinausgehen und andere Organe betreffen. So kommt es zu den zahlreichen Krankheitszeichen der rheumatoiden Arthritis außerhalb der Gelenke, z.B. zu Herz- und Lungenveränderungen. Außerdem haben Patienten mit rheumatoider Arthritis ein doppelt so hohes Risiko, an bestimmten Blutzell-Krebsarten (Lymphome, Leukämien) zu erkranken.

quelle

also auch ohne basismedis ist das krebsrisiko erhöht ....
 
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