Humira Behandlung bei RA, Auslöser MS?

Dieses Thema im Forum "Biologika und niedermolekulare Wirkstoffe" wurde erstellt von Paula.1neu, 6. Mai 2018.

  1. Paula.1neu

    Paula.1neu Neues Mitglied

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    Hallo, ich habe seit 2 Jahren RA. Bin 59 Jahre. Einige Medikation nicht vertragen daher jetzt Biologika-Therapie mit Humira. SEIT 2 Monaten jetzt Sensibilitätsstörungen in den Waden, Füßen und Armen. Jetzt Verdacht auf MS durch Humira. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
     
  2. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Paula,

    hoffentlich bestätigt sich der Verdacht nicht...
    Selbst weiß ich nichts dazu - aber ich erinnerte mich an ein Thema dazu:
    https://forum.rheuma-online.de/threads/rheuma-und-ms.50417/

    Vielleicht sind diese User noch aktiv und du kannst sie anschreiben.

    Liebe Grüße und alles Gute von anurju
     
  3. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Erfahrungen habe ich dazu selbst keine gemacht, weiß aber, dass TNF-Blocker bei erhöhtem MS-Risiko kontraindiziert sind, da diese die MS auslösen können. Ich weiß das, da MS bei mir im Oktober wegen einer Sehnerventzündung im Raum stand und TNF-Blocker wurden bei mir deshalb bis zur vollständigen Abklärung "auf Eis gelegt".
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    Manche Nebenwirkung zeigt sich evtl. in Muskelschmerz der ms ähnlich ist. Wenn tatsächlich ms durch Humira als Nw auftaucht, dann müsste sie wieder verschwinden wenn man Humira absetzt.

    Möglich ist aber auch das ms latent vorhanden war und jetzt getriggert wurde durch die rA oder/und das Medikament.

    Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass meine extremen Muskel Probleme durch Statine ausgelöst wurden, die verschwanden als ich die Dosis verringert habe.

    Also auch da sollte man alle anderen Medikamente mit berücksichtigen, da sollte der Arzt nochmal was zu sagen.

    Eine Lumbalpunktion kann den Nachweis einer echten Ms bekräftigen.
     
  5. Paula.1neu

    Paula.1neu Neues Mitglied

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    Hallo. War heute zum MRT Kopf. Würde gestern stationär aufgenommen und so konnte heute das MRT erstellt werden. Leider verstehe ich den Befund nicht wirklich. Kennt sich einer damit aus? Erklärung habe ich nicht erhalten.
    In der Zusammenfassung steht.
    1.Kein Nachweis einer Diffusionsstörung als Zeichen einer frischen Ischämie.
    2. Multiple periventrikuläre Signalanhebungen. In erster Linie handelt es sich um vaskuläre Veränderungen, teils sind sie aber auch in entzündungstypischer Lokalisation. McDonald Kriterien für eine MS sind formal nicht erfüllt. Bei entsprechendem klinischen Verdacht empfiehlt sich eine neurologische Vorstellung gg.auch eine Liquorpunktion.

    Kann einer was damit anfangen?

    Werde am Dienstag den 22.5.18 stationär aufgenommen, Neurologie.


    LG Paula1
     
    #5 15. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 19. Mai 2018
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