Huhu zusammen,
ich lese bereits seit einiger Zeit (heimlich ;-)) mit und hab endlich entschlossen mich aktiv zu beteiligen.
Ich bin 33 Jahre alt, wohne am schönen Niederrhein, bin verheiratet und arbeite in einem Servicecenter.
Eigentlich weiß ich gar nicht, ob ich hier überhaupt richtig bin, da bei mir bisher die Diagnose "Rheuma" noch nicht gestellt wurde.
Aber vielleicht mal schön der Reihe nach:
Nach jahrelangen Beschwerden wurden bei mir vor ca. 3 Jahren eine Endometriose (Gebärmutterschleimhautversprenkelung) und eine Spondylarthrose (kompletter Lendenwirbelbereich) festgestellt. Durch die Endometriose (und einer Erkrankung meines Mannes) kann ich leider nur noch durch eine künstliche Befruchtung Kinder bekommen (das war für uns ein sehr großer Schock). Seit dem nehme ich verschiedene Medikamente, damit ich beschwerdefrei leben kann.
Die Arthrose wurde mit Akkupunktur und Hydro Jet behandelt. Ich habe mein Leben sehr umgestellt und komme ganz gut damit klar ohne ständig Medikamente nehmen zu müssen.
Seit Jahren habe ich allerdings (vornehmlich im Herbst&Frühjahr) wahnsinnige Gelenkschmerzen (Hände, Füße, Knie), die mein Leben sehr einschränken. Nach langem hin und her hat mein Arzt einen Bluttest gemacht, da er Rheuma vermutete. Nun bin ich total verunsichert: Der Test war soweit ok. Ausnahme: meine Leberwerte (Gamma-GT und GPT) sind sehr hoch. Außerdem meinte er, er würde trotzdem nicht ausschließen, dass es Rheuma sein könnte und mir deshalb eine Überweisung zum Rheumatologen geschrieben. Nächste Woche habe ich außerdem noch eine Ultraschalluntersuchung.
Tut mir leid, dass der Beitrag so lang geworden ist, aber ich wollte mich mal im "ganzen" vorstellen. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Beschwerden bzw. Erfahrungen ob die verschiedenen Krankheiten evtl. auch zusammenhängen könnten.
Ich bin momentan ziemlich verzweifelt und es macht mich wütend, dass ich nicht ein "stinknormales" Leben führen kann. Die Endometriose und die Arthrose wurden erst festgestellt, als ich Privatversichert war und die Ärzte auch mal mehr als die Standarduntersuchungen (wie in den Jahren davor) gemacht haben. Mir hätte einiges erspart bleiben können, wenn die Diagnosen eher gefällt worden wären (was durchaus möglich gewesen wäre).
Außerdem müsste es doch auch möglich sein, dass mal alles in der Gesamtheit betrachtet wird. Vielleicht hängt die eine Erkrankung mit der anderen zusammen oder etwas anderes ist der eigentliche Auslöser.
Mein Mann und meine Familie ünterstützen mich ganz lieb, aber so wirklich nachvollziehen können sie es nicht. Ich hab mich deshalb entschlossen mal unter "Gleichgesinnte" zu gehen. Ich hasse es, mich selbst zu bemitleiden. Aber mittlerweile bin ich mit meinen Nerven am Ende und hoffe vielleicht den ein oder anderen Rat bei euch zu finden, wie man am besten mit einer solchen Situation umgeht.
Vielen lieben Dank für's "Zuhören",
Mosine
ich lese bereits seit einiger Zeit (heimlich ;-)) mit und hab endlich entschlossen mich aktiv zu beteiligen.
Ich bin 33 Jahre alt, wohne am schönen Niederrhein, bin verheiratet und arbeite in einem Servicecenter.
Eigentlich weiß ich gar nicht, ob ich hier überhaupt richtig bin, da bei mir bisher die Diagnose "Rheuma" noch nicht gestellt wurde.
Aber vielleicht mal schön der Reihe nach:
Nach jahrelangen Beschwerden wurden bei mir vor ca. 3 Jahren eine Endometriose (Gebärmutterschleimhautversprenkelung) und eine Spondylarthrose (kompletter Lendenwirbelbereich) festgestellt. Durch die Endometriose (und einer Erkrankung meines Mannes) kann ich leider nur noch durch eine künstliche Befruchtung Kinder bekommen (das war für uns ein sehr großer Schock). Seit dem nehme ich verschiedene Medikamente, damit ich beschwerdefrei leben kann.
Die Arthrose wurde mit Akkupunktur und Hydro Jet behandelt. Ich habe mein Leben sehr umgestellt und komme ganz gut damit klar ohne ständig Medikamente nehmen zu müssen.
Seit Jahren habe ich allerdings (vornehmlich im Herbst&Frühjahr) wahnsinnige Gelenkschmerzen (Hände, Füße, Knie), die mein Leben sehr einschränken. Nach langem hin und her hat mein Arzt einen Bluttest gemacht, da er Rheuma vermutete. Nun bin ich total verunsichert: Der Test war soweit ok. Ausnahme: meine Leberwerte (Gamma-GT und GPT) sind sehr hoch. Außerdem meinte er, er würde trotzdem nicht ausschließen, dass es Rheuma sein könnte und mir deshalb eine Überweisung zum Rheumatologen geschrieben. Nächste Woche habe ich außerdem noch eine Ultraschalluntersuchung.
Tut mir leid, dass der Beitrag so lang geworden ist, aber ich wollte mich mal im "ganzen" vorstellen. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Beschwerden bzw. Erfahrungen ob die verschiedenen Krankheiten evtl. auch zusammenhängen könnten.
Ich bin momentan ziemlich verzweifelt und es macht mich wütend, dass ich nicht ein "stinknormales" Leben führen kann. Die Endometriose und die Arthrose wurden erst festgestellt, als ich Privatversichert war und die Ärzte auch mal mehr als die Standarduntersuchungen (wie in den Jahren davor) gemacht haben. Mir hätte einiges erspart bleiben können, wenn die Diagnosen eher gefällt worden wären (was durchaus möglich gewesen wäre).
Außerdem müsste es doch auch möglich sein, dass mal alles in der Gesamtheit betrachtet wird. Vielleicht hängt die eine Erkrankung mit der anderen zusammen oder etwas anderes ist der eigentliche Auslöser.
Mein Mann und meine Familie ünterstützen mich ganz lieb, aber so wirklich nachvollziehen können sie es nicht. Ich hab mich deshalb entschlossen mal unter "Gleichgesinnte" zu gehen. Ich hasse es, mich selbst zu bemitleiden. Aber mittlerweile bin ich mit meinen Nerven am Ende und hoffe vielleicht den ein oder anderen Rat bei euch zu finden, wie man am besten mit einer solchen Situation umgeht.
Vielen lieben Dank für's "Zuhören",
Mosine