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Huhu

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Mosine, 24. Januar 2007.

  1. Mosine

    Mosine Neues Mitglied

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    Huhu zusammen,

    ich lese bereits seit einiger Zeit (heimlich ;-)) mit und hab endlich entschlossen mich aktiv zu beteiligen. :)

    Ich bin 33 Jahre alt, wohne am schönen Niederrhein, bin verheiratet und arbeite in einem Servicecenter.
    Eigentlich weiß ich gar nicht, ob ich hier überhaupt richtig bin, da bei mir bisher die Diagnose "Rheuma" noch nicht gestellt wurde.

    Aber vielleicht mal schön der Reihe nach:
    Nach jahrelangen Beschwerden wurden bei mir vor ca. 3 Jahren eine Endometriose (Gebärmutterschleimhautversprenkelung) und eine Spondylarthrose (kompletter Lendenwirbelbereich) festgestellt. Durch die Endometriose (und einer Erkrankung meines Mannes) kann ich leider nur noch durch eine künstliche Befruchtung Kinder bekommen (das war für uns ein sehr großer Schock). Seit dem nehme ich verschiedene Medikamente, damit ich beschwerdefrei leben kann.
    Die Arthrose wurde mit Akkupunktur und Hydro Jet behandelt. Ich habe mein Leben sehr umgestellt und komme ganz gut damit klar ohne ständig Medikamente nehmen zu müssen.
    Seit Jahren habe ich allerdings (vornehmlich im Herbst&Frühjahr) wahnsinnige Gelenkschmerzen (Hände, Füße, Knie), die mein Leben sehr einschränken. Nach langem hin und her hat mein Arzt einen Bluttest gemacht, da er Rheuma vermutete. Nun bin ich total verunsichert: Der Test war soweit ok. Ausnahme: meine Leberwerte (Gamma-GT und GPT) sind sehr hoch. Außerdem meinte er, er würde trotzdem nicht ausschließen, dass es Rheuma sein könnte und mir deshalb eine Überweisung zum Rheumatologen geschrieben. Nächste Woche habe ich außerdem noch eine Ultraschalluntersuchung.

    Tut mir leid, dass der Beitrag so lang geworden ist, aber ich wollte mich mal im "ganzen" vorstellen. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Beschwerden bzw. Erfahrungen ob die verschiedenen Krankheiten evtl. auch zusammenhängen könnten.
    Ich bin momentan ziemlich verzweifelt und es macht mich wütend, dass ich nicht ein "stinknormales" Leben führen kann. Die Endometriose und die Arthrose wurden erst festgestellt, als ich Privatversichert war und die Ärzte auch mal mehr als die Standarduntersuchungen (wie in den Jahren davor) gemacht haben. Mir hätte einiges erspart bleiben können, wenn die Diagnosen eher gefällt worden wären (was durchaus möglich gewesen wäre).
    Außerdem müsste es doch auch möglich sein, dass mal alles in der Gesamtheit betrachtet wird. Vielleicht hängt die eine Erkrankung mit der anderen zusammen oder etwas anderes ist der eigentliche Auslöser.

    Mein Mann und meine Familie ünterstützen mich ganz lieb, aber so wirklich nachvollziehen können sie es nicht. Ich hab mich deshalb entschlossen mal unter "Gleichgesinnte" zu gehen. Ich hasse es, mich selbst zu bemitleiden. Aber mittlerweile bin ich mit meinen Nerven am Ende und hoffe vielleicht den ein oder anderen Rat bei euch zu finden, wie man am besten mit einer solchen Situation umgeht.

    Vielen lieben Dank für's "Zuhören",
    Mosine
     
  2. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    und herzlich willkommen im forum :).

    spondarthrose = wirbel-gelenks-erkrankung.

    dieser arthrose kann auch eine arthritis (gelenksentzündung) vorrausgegangen sein. (= spondarthritis).

    eine spondarthritis ist ein typischen merkmal für eine erkrankung aus der gruppe der seroneg. spondarthriden.

    hier kannst du über das krankheitsbild nachlesen:

    seroneg. spondarthritis

    stell dich mal bei einem internistischen rheumatologen vor, der wäre dein richtiger ansprechpartner.
     
  3. doro

    doro Neues Mitglied

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    Moin Mosine,
    herzlich willkommen hier, ich bin wohl eben einen Tag länger im Forum angemeldet als du.;)
    Zu Rheuma kann ich dir nix sagen, denn da bin ich selbst auf Evelines fachkundige Infos angewiesen.:)
    Aber die "Endometriose" hat mich hellhörig gemacht, denn die habe ich auch vor 20 Jahren durchgemacht.
    Schwangerschaft ist die beste Therapie, hat man mir damals gesagt. Ich weiß aber auch inzwischen, dass eben gerade auch das Schwanger-Werden eben ein Problem darstellt. Hattest du eine HE? Oder wie kommst du sonst auf den fatalen Gedanken, keine Kinder haben zu können?

    Kennst du das Endometriose - Forum?
    http://www.endometriose-vereinigung.de/

    Endometriose gibt's auch gern mit anderen Autoimmunerkrankungen wie "Schilddrüse", Leberentzündung oder eben Rheuma.

    Hoffen wir beide auf eine baldige Diagnose:)

    Lieben Gruß
    Dörthe
     
  4. Mosine

    Mosine Neues Mitglied

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    Hallo Dörthe,

    in das Endometriose-forum schau ich gleich mal ein - danke! :)

    Nachdem meine Frauenärztin verschiedene Blut- bzw. Hormonuntersuchungen gemacht hat,lag der Verdacht auf Endometriose vor. Da ich akute heftige Schmerzen hatte, hat sie (bzw. mein Hausarzt) mich in die Klinik überwiesen. Dort war man sich dann nicht sicher, ob nicht auch eine akute Blindarmentzündung vorliegt. Deshalb wurde eine Bauchspiegelung gemacht. Letztendlich war es beides. Der Blinddarm kam raus und die Endometriose wurde entfernt.
    Gleichzeitig wurde mein Mann untersucht - mit dem Ergebnis, dass die Aktivität seiner Spermien sehr eingeschränkt ist. Wir waren auch bereits in der Kinderwunschsprechstunde einer Frauenklinik. Unsere Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft liegen bei ca. 2% (soweit man das in Zahlen ausdrücken kann).
    Eine künstliche Befruchtung können wir uns derzeit allerdings finanziell nicht leisten. Das Thema "Kinder kriegen" ist somit für uns erstmal in weite Ferne gerutscht.

    Jetzt nehme ich Utrogest damit die Endometriose nicht mehr ausbricht. Die vertrage ich auch ganz gut.

    Und du bist jetzt "geheilt"?

    LG,
    mosine
     
  5. doro

    doro Neues Mitglied

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    Hallo Mosine,

    ja und nein, wie man's nimmt.

    Die Endometriose hat mich über 4 Jahre in Schmerzen gekrümmt gehalten.
    Eine Sterilisation hatte ich schon vorher vornehmen lassen (samt Spiegelung), denn ich habe eine TOchter die Mukoviszidose hat und wir wollten keine weiteren Kinder.
    Da war nix gewesen. Danach ging erst die Post ab.;)
    Dann die 1. OP: 1Eierstock total entfernt, der andere zur Hälfte. Danach Pillen, die den Zyklus unterdrücken. Nach einem halben Jahr mit Schmerzen und Blutungen habe ich dann jeden Widerstand aufgegeben.
    Und nach der Total-OP (HE) ging's und geht es mir damit gut.:)

    Ich nehme seitdem (20Jahre) Östrogen, oder ein Kombipräparat, je nachdem, welchen "Hormonpapst" der Gyni gerade "anbetet".

    Endometriose taucht aber bei Autoimmunerkrankungen vermehrt auf.
    http://www.wunschkinder.net/infosammlung/EndometrioseMoeglicherZusammenhangMitAutoimmunerkrankungen

    Und so bin ich noch nicht sicher, ob nicht doch irgendwo im Hintergrund die Endometriose noch eine ROlle spielt.

    Wir hatten damals (nach 7Jahren intensivsten Kinder-Mach-Versuchen) unsere Hoffnung aufgegeben und uns mit unserer Kinderlosigkeit abgefunden, nachdem auch zwei Hormonbehandlungen, die ja bekanntlich auch Mehrlingsgeburten zur Folge haben, erfolglos verlaufen waren.
    Dann wurde ich, wohl eher ein glücklicher Zufall, schwanger.

    Was "unser" Rheuma anbetrifft, habe ich heute einen schlechten Tag hinter mir und vom Orthopäden ein Ganzkörperszintigramm verordnet bekommen. Bin gespannt...

    Liebe Grüße
    DÖrthe
     
  6. Garfield

    Garfield Aktives Mitglied

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    Welcome

    Hallo Mosine,
    so von Niederrheiner zu Niederrheiner,

    WILLKOMMEN

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    hier bei RO.
    Wie Du sicher schnell festgestellt hast gibt es hier einige recht kompetente User, die Dir bei Fragen sicher schnell mit gutem Rat weiterhelfen können.
    Unser Forum wächst von Tag zu Tag und viele Themen lassen sich mit der Suchfunktion oben in der Bearbeitungsleiste finden.
    Laß Dich mal gemütlich bei uns nieder.

    LG auch vom Niederrheiner
     
  7. Mosine

    Mosine Neues Mitglied

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    Danke für die liebe Begrüssung - fühle mich bereits heimisch bei euch ;)

    Gestern habe ich dann doch noch einen früheren Termin bekommen: am 15.3. Ist zwar immernoch ne Weile hin, aber immerhin.
    Am Mittwoch bin ich nochmal bei meinem Hausarzt wegen dem Ultraschall. Dann spreche ich ihn aber auch nochmal an - vielleicht kann er das ja noch beschleunigen.

    Heute geht's mir relativ gut und ich bin direkt optimistischer gestimmt. Wie diese Schmerzen auf das Gemüt schlagen ist unglaublich. Ich fühle mich dann immer wie ein anderer Mensch. Dabei habe ich gedacht ich wäre ein optimistisch eingestellter Mensch, der nie den Kopf in den Sand steckt. Aber irgendwie klappt das nicht immer.

    Euch allen einen schönen Tag ohne Schmerzen und mit schönen Gedanken! :)
    LG,
    mosine

    @Garfield: Lieben Nachbarschaftsgruß zurück ;)
     
  8. Mosine

    Mosine Neues Mitglied

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    Hallo Dörthe,

    was ist denn ein Ganzkörperszintigramm?
    Oh je, du hast ja auch schon ganz schön was hinter Dir. Für mich ist das übrigens eine sehr wertvolle Info, dass die Endometriose und evtl. andere Erkrankungen zusammenhängen können. Man muss die Ärzte ja manchmal auch erst mit der Nase draufstossen ehe sie mal alle Erkrankungen und Beschwerden als Ganzes sehen.
    Ich wollte demnächst auch nochmal zu meiner Gyn gehen und mal um eine "Nachuntersuchung" fragen. Denn bei der "normalen" Untersuchung kann man das ja nicht feststellen und die OP ist wieder 3 Jahre her. Ich wüsste schon gerne, ob die Tabletten wirklich anschlagen. Außerdem wurden blöderweise bei der OP die Eileiter nicht durchgestossen, so dass die Cance auf ne Schwangerschaft noch geringer ist.
    Ist schon komisch, eigentlich hat man sich das alles so einfach vorgestellt im Leben....

    Ich hoffe, dass Dein heutiger Tag besser wird als der gestrige und wünsche Dir alles Liebe,
    mosine