Hallo zusammen,
Ich lese hier schon länger still mit und nun endlich den Mut gefasst, hier auch zu schreiben. Vielleicht findet sich ja in eurer Expertise nochmal eine neue Perspektive.
Im September letzten Jahres, also ungefähr vor 4 Monaten fingen die ersten Beschwerden an. Eigentlich war ich gerade richtig fit, war im August über wandern, bin viel Joggen und Schwimmen gegangen - und beim Joggen bemerkte ich dann schmerzen im unteren Rücken, die zunehmend in die Hüfte und in den rechten Oberschenkel ausstrahlten. Ich reduzierte mein Laufpensum, machte mehr Yoga und Gymnastik, aber die Schmerzen wurden immer schlimmer, bis ich dann Ende Oktober das rechte beim kaum belasten konnte. Einschlafen war aufgrund der Schmerzen schwierig, aber vor allem morgens kam ich kaum von meinem Hochbett runter. Ibuprofen half ein bisschen, um mich über den Tag zu retten, aber nicht genug. da nichts so schlimm war wie Ruhe (egal ob sitzen oder liegen) begann ich rückenspzifische Übungen zu machen und ging oft und regelmäßig schwimmen.
Mein Orthopäde schickte mich mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall zum MRT, wo dann eine deutliche rechtsführende beidseitige Sakroiliitis mit der Bildung von Knochenmarködemen festgestellt wurde (mit den Bandscheiben ist alles in Ordnung). Wurde dann zum Rheumatologen geschickt: Blutbild unauffällig, niedriger CPR Wert, HLA-B27 negativ. Nur der C3 ist an der unteren Grenze (0.91g/L bei einem Referenzwert von 0,9-1,8) und der C4 im niedrigen Normbereich. Mein Rheumatologe kam auf dieser Datengrundlage zu der für mich nachvollziehbaren Beurteilung, dass keine Indizien auf eine rheumatische Ursache der Sakroiliitis hinweisen. In meiner Familie hat mein Bruder RA, meine Eltern haben keine rheumatischen Erkrankungen.
Aber woher kommt die Sakroiliitis dann?
- Ich war noch nie schwanger
- ich hatte keinen richtig großen Infekt davor. Nur Ende Juli war ich ziemlich krank mit ohrenentzündung und sehr starkem Husten.
- ich hatte keinen Unfall oder Ähnliches
Seit dem Besuch beim Rheumatologen habe ich endlich ein Rezept für Physio erhalten, wo ich gerne hingehe und die Übungen fleißig zuhause mache. Zusammen mit Schimmen (3-4 mal die woche) geht es mir zunehmend besser. Sobald ich es aber mal 2 Tage lockerer angehen lasse oder länger spazieren gehe, kommen die Schmerzen und die Morgensteifigkeit schnell wieder. Die Medikamente (Diclophenac bzw Eterocoxib) konnte ich vor drei Wochen absetzen.
Es geht also aufwärts, darüber freue ich mich. Aber vor 4 Monaten war ich schmerzfrei und sehr fit, jetzt dreht sich mein Alltag und mein Sport vor allem darum, die Schmerzen irgendwie zu bewältigen. Ich weiß nicht, woran es liegt und an wen ich mich noch wenden kann. Habt ihr noch Ideen?
Lg, SoKri
Ich lese hier schon länger still mit und nun endlich den Mut gefasst, hier auch zu schreiben. Vielleicht findet sich ja in eurer Expertise nochmal eine neue Perspektive.
Im September letzten Jahres, also ungefähr vor 4 Monaten fingen die ersten Beschwerden an. Eigentlich war ich gerade richtig fit, war im August über wandern, bin viel Joggen und Schwimmen gegangen - und beim Joggen bemerkte ich dann schmerzen im unteren Rücken, die zunehmend in die Hüfte und in den rechten Oberschenkel ausstrahlten. Ich reduzierte mein Laufpensum, machte mehr Yoga und Gymnastik, aber die Schmerzen wurden immer schlimmer, bis ich dann Ende Oktober das rechte beim kaum belasten konnte. Einschlafen war aufgrund der Schmerzen schwierig, aber vor allem morgens kam ich kaum von meinem Hochbett runter. Ibuprofen half ein bisschen, um mich über den Tag zu retten, aber nicht genug. da nichts so schlimm war wie Ruhe (egal ob sitzen oder liegen) begann ich rückenspzifische Übungen zu machen und ging oft und regelmäßig schwimmen.
Mein Orthopäde schickte mich mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall zum MRT, wo dann eine deutliche rechtsführende beidseitige Sakroiliitis mit der Bildung von Knochenmarködemen festgestellt wurde (mit den Bandscheiben ist alles in Ordnung). Wurde dann zum Rheumatologen geschickt: Blutbild unauffällig, niedriger CPR Wert, HLA-B27 negativ. Nur der C3 ist an der unteren Grenze (0.91g/L bei einem Referenzwert von 0,9-1,8) und der C4 im niedrigen Normbereich. Mein Rheumatologe kam auf dieser Datengrundlage zu der für mich nachvollziehbaren Beurteilung, dass keine Indizien auf eine rheumatische Ursache der Sakroiliitis hinweisen. In meiner Familie hat mein Bruder RA, meine Eltern haben keine rheumatischen Erkrankungen.
Aber woher kommt die Sakroiliitis dann?
- Ich war noch nie schwanger
- ich hatte keinen richtig großen Infekt davor. Nur Ende Juli war ich ziemlich krank mit ohrenentzündung und sehr starkem Husten.
- ich hatte keinen Unfall oder Ähnliches
Seit dem Besuch beim Rheumatologen habe ich endlich ein Rezept für Physio erhalten, wo ich gerne hingehe und die Übungen fleißig zuhause mache. Zusammen mit Schimmen (3-4 mal die woche) geht es mir zunehmend besser. Sobald ich es aber mal 2 Tage lockerer angehen lasse oder länger spazieren gehe, kommen die Schmerzen und die Morgensteifigkeit schnell wieder. Die Medikamente (Diclophenac bzw Eterocoxib) konnte ich vor drei Wochen absetzen.
Es geht also aufwärts, darüber freue ich mich. Aber vor 4 Monaten war ich schmerzfrei und sehr fit, jetzt dreht sich mein Alltag und mein Sport vor allem darum, die Schmerzen irgendwie zu bewältigen. Ich weiß nicht, woran es liegt und an wen ich mich noch wenden kann. Habt ihr noch Ideen?
Lg, SoKri