Ich bin 45. Im Jahr 2001 wurde eine Arthrose und Osteochondrosis dissecans im re. Sprunggelenk diagnostiziert. Immer wieder "repariert" worden, also Gelenktoilette, Anbohren. Alles erfolglos. 2016 erfolgte die 7. OP, mir wurde ein künstl. Sprunggelenk eingesetzt.
Leider hat sich diese nach etwas über einem Jahr gelockert, da der Knochen drumherum "verschwunden" ist. Auch diese OP war also erfolglos.
In der Zwischenzeit ging es mir gesundheitlich immer schlechter. Das Gehen wurde immer schlechter. Mehrere Arbeitgeber haben mir gekündigt.
Ich wollte nun, dass man mir den Unterschenkel amputiert, aber die Ärzte haben sich geweigert. Dafür sei ich zu jung. Es sollte die Versteifung des oberen Sprunggelenkes vorgenommen werden und aus der Hüfte Knochen entnommen und damit die Lücke im Fuß gefüllt werden. Man sagte aber gleich, dass es sein kann, dass das Bein nach der OP evtl. nicht mehr belastbar sei und ich vielleicht nicht gehen kann, aber ich solle mich halt dann ins Bett legen, nicht mehr arbeiten gehen und gut ist. Mein Plan war mit einer Beinprothese evtl. wieder ein einigermaßen normales Leben führen zu können.
Ich muss noch sagen, dass ich nun über ein Jahr Tilidin genommen habe, um die Schmerzen auszuhalten.
Die Arthrodese wurde im letzten Moment (in ein paar Tagen wäre die Prothese herausgebrochen) gemacht, nun war aber das untere Sprunggelenk auch total kaputt und musste auch versteift werden.
Das Ganze ist jetzt 6 Monate her und ich möchte ehrlich gesagt nur noch sterben.
Der Fuß wurde schief versteift, ein Gehen ist nicht möglich, nur Humpeln auf der Außenkante des Fußes oder der Ferse, welche sich permanent entzünden. Das Bein schwillt teilweise aufs Doppelte an. Die Schraube in der Ferse tut höllisch weh. Seit 4 Wochen habe ich eine Knochenhautentzündung mit Fieberschüben. Sie geht trotz Kortison nicht weg. Die einzelnen Knochenfragmente sind nach 6 Monaten noch immer nicht zusammengewachsen.
Ich kann meinen Haushalt kaum mehr machen. Autofahren ist nach dieser OP nicht mehr möglich, so dass ich in meiner Wohnung eingesperrt bin. Ich kann sie nur noch mit dem Rollstuhl verlassen. Auto habe ich keines.
Da ich nun ALG II habe, kämpfe ich noch mit finanziellen Problemen, Hunger, da ich mir kaum was zu essen kaufen kann.
"GEH doch zur Tafel!" Aha, wie komm ich da hin? Taxi kann ich mir nicht leisten.
Ich habe orthopädische Schuhe beantragt, die Krankenkasse weigert sich bis jetzt. D.h. derzeit trage ich noch sogenannte Schlappen. Im Herbst/Winter habe ich gar keine Schuhe, weil ich in keine reinpasse.
Einen neuen Rolli habe ich bekommen von der Krankenkasse.
Ich bin alleinstehend, kinderlos, wohne alleine. Habe keine Familie. Meine Eltern sind nach meiner 7. OP verstorben.
Meine behandelnden Ärzte verweisen auf den Operateur. Der hat aber keine Zeit sich mein CT anzusehen, weil er nur im OP steht.
Ich habe mir Hilfe von Behörden geholt, aber ich bekomme nur falsche Informationen. Im Grunde kann mir keiner helfen.
Das Jobcenter sagt noch, ich soll mir bitte Ärzte in der Nähe suchen, um Kosten zu sparen. Es hat aber kein Arzt in der Nähe Erfahrung mit meinem Problem.
Hätte jetzt Gutachtentermin wegen Rente gehabt. Ich hätte vor 6 Uhr mit dem Zug los müssen, aber vor 8 Uhr gibt es keinen Behindertenservice. Und die Ärztin von der Rentenversicherung macht keine Termine nach 10 Uhr. Ich musste den Termin nun absagen.
Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter!
Von den Tilidin bin ich nun runter. Ich hatte so schlimme Rauschzustände, dass ich fast vom Balkon gesprungen wäre und beinahe zum Alkoholiker geworden wäre.
Ich kriege oft nur zu hören "Dann such dir halt einen Job und geh arbeiten!".
Das war jetzt die 9. Operation. Ich habe nicht mal das Geld mir einen anderen Arzt zu suchen.
Ich bestelle meine Einkäufe online. Bei Lebensmitteln hilft mir noch ein Freund von mir. Der kauft für mich ein oder mit mir.
Ich hab nun einen GdB von 60, Merkzeichen aG ist beantragt.
Ich kann nicht mehr!
Leider hat sich diese nach etwas über einem Jahr gelockert, da der Knochen drumherum "verschwunden" ist. Auch diese OP war also erfolglos.
In der Zwischenzeit ging es mir gesundheitlich immer schlechter. Das Gehen wurde immer schlechter. Mehrere Arbeitgeber haben mir gekündigt.
Ich wollte nun, dass man mir den Unterschenkel amputiert, aber die Ärzte haben sich geweigert. Dafür sei ich zu jung. Es sollte die Versteifung des oberen Sprunggelenkes vorgenommen werden und aus der Hüfte Knochen entnommen und damit die Lücke im Fuß gefüllt werden. Man sagte aber gleich, dass es sein kann, dass das Bein nach der OP evtl. nicht mehr belastbar sei und ich vielleicht nicht gehen kann, aber ich solle mich halt dann ins Bett legen, nicht mehr arbeiten gehen und gut ist. Mein Plan war mit einer Beinprothese evtl. wieder ein einigermaßen normales Leben führen zu können.
Ich muss noch sagen, dass ich nun über ein Jahr Tilidin genommen habe, um die Schmerzen auszuhalten.
Die Arthrodese wurde im letzten Moment (in ein paar Tagen wäre die Prothese herausgebrochen) gemacht, nun war aber das untere Sprunggelenk auch total kaputt und musste auch versteift werden.
Das Ganze ist jetzt 6 Monate her und ich möchte ehrlich gesagt nur noch sterben.
Der Fuß wurde schief versteift, ein Gehen ist nicht möglich, nur Humpeln auf der Außenkante des Fußes oder der Ferse, welche sich permanent entzünden. Das Bein schwillt teilweise aufs Doppelte an. Die Schraube in der Ferse tut höllisch weh. Seit 4 Wochen habe ich eine Knochenhautentzündung mit Fieberschüben. Sie geht trotz Kortison nicht weg. Die einzelnen Knochenfragmente sind nach 6 Monaten noch immer nicht zusammengewachsen.
Ich kann meinen Haushalt kaum mehr machen. Autofahren ist nach dieser OP nicht mehr möglich, so dass ich in meiner Wohnung eingesperrt bin. Ich kann sie nur noch mit dem Rollstuhl verlassen. Auto habe ich keines.
Da ich nun ALG II habe, kämpfe ich noch mit finanziellen Problemen, Hunger, da ich mir kaum was zu essen kaufen kann.
"GEH doch zur Tafel!" Aha, wie komm ich da hin? Taxi kann ich mir nicht leisten.
Ich habe orthopädische Schuhe beantragt, die Krankenkasse weigert sich bis jetzt. D.h. derzeit trage ich noch sogenannte Schlappen. Im Herbst/Winter habe ich gar keine Schuhe, weil ich in keine reinpasse.
Einen neuen Rolli habe ich bekommen von der Krankenkasse.
Ich bin alleinstehend, kinderlos, wohne alleine. Habe keine Familie. Meine Eltern sind nach meiner 7. OP verstorben.
Meine behandelnden Ärzte verweisen auf den Operateur. Der hat aber keine Zeit sich mein CT anzusehen, weil er nur im OP steht.
Ich habe mir Hilfe von Behörden geholt, aber ich bekomme nur falsche Informationen. Im Grunde kann mir keiner helfen.
Das Jobcenter sagt noch, ich soll mir bitte Ärzte in der Nähe suchen, um Kosten zu sparen. Es hat aber kein Arzt in der Nähe Erfahrung mit meinem Problem.
Hätte jetzt Gutachtentermin wegen Rente gehabt. Ich hätte vor 6 Uhr mit dem Zug los müssen, aber vor 8 Uhr gibt es keinen Behindertenservice. Und die Ärztin von der Rentenversicherung macht keine Termine nach 10 Uhr. Ich musste den Termin nun absagen.
Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter!
Von den Tilidin bin ich nun runter. Ich hatte so schlimme Rauschzustände, dass ich fast vom Balkon gesprungen wäre und beinahe zum Alkoholiker geworden wäre.
Ich kriege oft nur zu hören "Dann such dir halt einen Job und geh arbeiten!".
Das war jetzt die 9. Operation. Ich habe nicht mal das Geld mir einen anderen Arzt zu suchen.
Ich bestelle meine Einkäufe online. Bei Lebensmitteln hilft mir noch ein Freund von mir. Der kauft für mich ein oder mit mir.
Ich hab nun einen GdB von 60, Merkzeichen aG ist beantragt.
Ich kann nicht mehr!