Hi,
kann mich Sabinerin nur voll und ganz anschließen. Wenn es geht, würde ich die Kätzchen erst mit 12 Wochen abgeben, damit sie noch so viel wie möglich von der Katzenmama lernen.
Andererseits darf man nicht vergessen, dass Katzen manchmal nicht so leicht zu vermitteln sind. Gerade auf dem Land laufen Katzen oft einfach nur so nebenher mit, sollen möglichst wenig Aufwand machen und am besten fast nichts kosten
Das ist jetzt ausdrücklich kein Angriff auf Nixe, sondern leidvolle Selbsterfahrung. In unserer Nachbarschaft waren Katzen "wertlos", sie sind halt da gewesen, wenn eine fehlt, "ist sie wohl erschossen worden oder unter's Auto gekommen. Macht nix, gibt ja genug davon..."

Kaum eine freilaufende Katze hat die ersten zwei Jahre überlebt.
Unser Kater (inzwischen fast 18 Jahre alt und Freigänger) kommt auch von unseren Nachbarn, er hatte uns damals einfach adoptiert

Wir haben ihn mit etwa einem halben Jahr tätowieren und kastrieren lassen (als er anfing zu markieren), ihm Zeckenhalsbänder verpasst und regelmäßig entwurmt und impfen lassen.
Anfangs wurden wir belächelt, solch ein Puhei um eine Katze zu machen. Inzwischen sind zwei unserer Nachbarn mitgezogen und haben ihren Kater und zwei Kätzinnen ebenfalls kastrieren und impfen lassen. Deren Katzen sind jetzt auch schon 10 und fünf Jahre alt und dürfen, oh Wunder, sogar in die Wohnung
Falls sich kein Interessent für die Kätzchen finden sollte, würde ich mal beim örtlichen Katzenschutzbund nachfragen. Wir konnten vor Jahren damit eine zugelaufene Katze vermitteln, die sich leider mit unseren Katern nicht vertrug. Ich hatte sie damals solange in Pflege und habe sie selbst zu ihren neuen Dosenöffnern gebracht. Hätte sie echt gern behalten, war eine gaanz Liebe, schnüff
Die neuen Besitzer mussten einen Vertrag mit dem Katzenschutzbund unterschreiben, die Katze kastrieren und impfen zu lassen...
Oops, jetzt ist der Beitrag doch recht lang geworden, ich wünsche viel Glück bei der Vermittlung und den Kitten alles Gute!