Hallo,
ich bin neu hier und wollte einfach ein paar Fragen an gleichgesinnte loswerden.
Ich bin jetzt 19 Jahre und bei mir haben die Beschwerden vor 2 Jahren im Sprunggelenk angefangen, seitdem treten die Schmerzen in immer mehr Gelenken auf (mittlerweile in 11). Ich kann mir das Gefühl, schmerzfrei zu sein, schon gar nicht mehr vorstellen. Ich war in einer Rheumaklinik wo mit Coritson verabreicht wurde, dies hat zwar geholfen aber kann nicht als Langzeittherapie angewandt werden. Dann nahm ich Sulfasalazin, welches gar nicht geholfen hat. Bevor ich MTX nehmen soll hab ich eine RSO durchführen lassen, leider blieb eine Verbesserung aus. Dann bin ich zu einer Heilpraktikerin gegangen und ich musste meine Ernährung sehr stark einschränken (Obst, Gemüse, Reiswaffeln, Kartoffeln und Sojamilch). Als ich aber nach einem Monat keine Besserung verspürte, war meine Motivation die Sache so konsequent durch zuziehen dahin. Von da an leiste ich mir öfter die "verbotenen Lebensmittel" (Popcorn im Kino usw.).
Nächste Woche werde ich am Sprunggelenk operiert, wobei das entzündliche Gewebe weggeschnitten wird und mal "so richtig sauber gemacht wird" und "Durchgespült" wird (Wortlaut des Arztes
).
Naja wenn das alles nicht langfristig hilft werde ich um MTX nicht herumkommen.
Dazu möchte ich die Leute fragen bei denen eine solche oder ähnliche Erkrankung genetisch bedingt ist, was Ihnen denn geholfen hat? Wie lange hat Ihre Genesung gedauert? Und gab es überhaupt Genesung? Ich hoffe es sehr.
Und kennen Sie jemanden oder sind die selber dieser jemand der eine Rheumatische Erkrankung in jungen Jahren hatte, und diese wegging als sie älter wurden und erst Jahrzehnte später wieder aufgetreten ist?
Ist es nicht so das diese Krankheit auch die Menschen verändert? Ich bin viel reizvoller geworden und faul. Am lieben läge ich den ganzen Tag im Bett und das macht mich echt krank. Wenn ich aber raus gehe möchte ich wie früher rum rennen und Sport machen und das Gefühl das nicht mehr zu können macht mich wieder traurig.
Grüße
Lena
ich bin neu hier und wollte einfach ein paar Fragen an gleichgesinnte loswerden.
Ich bin jetzt 19 Jahre und bei mir haben die Beschwerden vor 2 Jahren im Sprunggelenk angefangen, seitdem treten die Schmerzen in immer mehr Gelenken auf (mittlerweile in 11). Ich kann mir das Gefühl, schmerzfrei zu sein, schon gar nicht mehr vorstellen. Ich war in einer Rheumaklinik wo mit Coritson verabreicht wurde, dies hat zwar geholfen aber kann nicht als Langzeittherapie angewandt werden. Dann nahm ich Sulfasalazin, welches gar nicht geholfen hat. Bevor ich MTX nehmen soll hab ich eine RSO durchführen lassen, leider blieb eine Verbesserung aus. Dann bin ich zu einer Heilpraktikerin gegangen und ich musste meine Ernährung sehr stark einschränken (Obst, Gemüse, Reiswaffeln, Kartoffeln und Sojamilch). Als ich aber nach einem Monat keine Besserung verspürte, war meine Motivation die Sache so konsequent durch zuziehen dahin. Von da an leiste ich mir öfter die "verbotenen Lebensmittel" (Popcorn im Kino usw.).
Nächste Woche werde ich am Sprunggelenk operiert, wobei das entzündliche Gewebe weggeschnitten wird und mal "so richtig sauber gemacht wird" und "Durchgespült" wird (Wortlaut des Arztes
Naja wenn das alles nicht langfristig hilft werde ich um MTX nicht herumkommen.
Dazu möchte ich die Leute fragen bei denen eine solche oder ähnliche Erkrankung genetisch bedingt ist, was Ihnen denn geholfen hat? Wie lange hat Ihre Genesung gedauert? Und gab es überhaupt Genesung? Ich hoffe es sehr.
Und kennen Sie jemanden oder sind die selber dieser jemand der eine Rheumatische Erkrankung in jungen Jahren hatte, und diese wegging als sie älter wurden und erst Jahrzehnte später wieder aufgetreten ist?
Ist es nicht so das diese Krankheit auch die Menschen verändert? Ich bin viel reizvoller geworden und faul. Am lieben läge ich den ganzen Tag im Bett und das macht mich echt krank. Wenn ich aber raus gehe möchte ich wie früher rum rennen und Sport machen und das Gefühl das nicht mehr zu können macht mich wieder traurig.
Grüße
Lena
, damit bekommt man keine Autoimmunerkrankung in den Griff. Ich würde da schnellstens mit dem MTX anfangen, bevor die Gelenke durch die Entzündungen dauerhaft Schaden nehmen, du bist doch noch so jung und hast dein ganzes Leben vor dir und es wäre schade, wenn du wegen verzögertem Therapiebeginn eventuell im Rollstuhl landest. 