Hallo
Hab wieder mal eine Odysee durch verschiedene Arztpraxen hinter mir.... seit letztem Samstag höre ich auch einem Ohr kaum noch was nur ein dumpfes Summen oder so ähnlich. Bin dann sofort zum Arzt, weil der mir ja gesagt hat, ich müsse bei jedem kleinsten Anzeichen einer Infektion mich melden. Ich dachte, es sei eine Mittelohrenentzündung. Der Arzt sah nichts, das vergehe dann schon wieder... ich solle mich sonst halt melden, wenn' s am Montag nicht besser sei. Am Montag musste ich ohnehin zum Hausarzt und ich sagte ihm dies mit dem Ohr. Er schaute rein, meinte, es sei ein bisschen rot an den Schleimhäuten (?) und gab mir Antibiotika.
Da diese bis heute nichts anderes als Durchfall bewirkt haben, meldete ich mich wieder bei ihm und er meinte, dann müsse er mir halt ein anderes Medikament geben. Als ich dann dort war und er rein schaute, konnte er überhaupt nicht begreifen, weshalb ich kaum was höre, es sei ja nur leicht gerötet. So verwies er mich an den HNO-Arzt.
Am Mittag hatte ich dann aber wieder einen Termin beim Rheuma-Doc, weil ich so komische Symptome feststelle seit der letzten Humira-Spritze: Kribbeln in Händen und Füssen, Taubheitsgefühle und Kribbeln am Kopf (eklig!), Atemschwierigkeiten. Als ich ihm sagte, dass ich das alles habe und ich auf dem Humira-Beipackzettel diese Symptome unter den Nebenwirkungen las und man solle sich sofort beim Arzt melden, hat er das ganze abgetan, das sei bestimmt nicht von Humira und das mit dem Ohr sowieso nicht! Hat dann aber noch Blutkontrolle gemacht, EKG, Lunge geröntgt, war soweit alles ok. Aber wenn ich meine, es sei vom Humira, dann solle ich halt damit aufhören, dann solle ich mit Arava weitermachen. Diese nützen aber nicht mehr so toll und er hat DESHALB die Idee mit Humira gehabt! Ich hab ihm dann erklärt, ich wisse nicht mit Sicherheit, ob's vom Humira sei, darum sei ich ja bei ihm. Da meinte er, ja dann, dann nehmen sie's eben wieder!!! Ich glaubte, ich sei im falschen Film! Ich hab mich dann so geärgert, dass ich kurz vor dem Hyperventilieren war, da hat er mir eine Beruhigungstablette gegeben.... Zu den Ohren meinte er, ich solle halt zum Spezialisten, er sehe nichts, das vergehe auch wieder!
Nun war ich vorhin beim Spezialisten und was sagt der nach ein paar Abklärungen: Hörsturz!! Und wenn er so die Nebenwirkungen von Humira lese (im Internet eine Seite gefunden!), dann würde er sich an meiner Stelle ernsthaft überlegen, ob ich dieses Medikament noch weiter nehmen solle, denn die können auch Ohrprobleme verursachen! Er hat mir nun Cortison-Tabletten mitgegeben, die ich ab morgen früh nehmen soll: 4 Tage 100 mg Prednison, 4 Tage 80 mg, 4 Tage 60 mg...
Was sagt ihr dazu? Habt ihr auch so ..... selbstherrliche Ärzte? Ich hab nun leider keine Möglichkeit, einfach so den Arzt zu Wechseln, der nächste Rheumadoc wohnt ca. 1,5 Fahrstunden von mir weg....
Liebe Grüsse aus der kalten Schweiz
swizzli
Hab wieder mal eine Odysee durch verschiedene Arztpraxen hinter mir.... seit letztem Samstag höre ich auch einem Ohr kaum noch was nur ein dumpfes Summen oder so ähnlich. Bin dann sofort zum Arzt, weil der mir ja gesagt hat, ich müsse bei jedem kleinsten Anzeichen einer Infektion mich melden. Ich dachte, es sei eine Mittelohrenentzündung. Der Arzt sah nichts, das vergehe dann schon wieder... ich solle mich sonst halt melden, wenn' s am Montag nicht besser sei. Am Montag musste ich ohnehin zum Hausarzt und ich sagte ihm dies mit dem Ohr. Er schaute rein, meinte, es sei ein bisschen rot an den Schleimhäuten (?) und gab mir Antibiotika.
Da diese bis heute nichts anderes als Durchfall bewirkt haben, meldete ich mich wieder bei ihm und er meinte, dann müsse er mir halt ein anderes Medikament geben. Als ich dann dort war und er rein schaute, konnte er überhaupt nicht begreifen, weshalb ich kaum was höre, es sei ja nur leicht gerötet. So verwies er mich an den HNO-Arzt.
Am Mittag hatte ich dann aber wieder einen Termin beim Rheuma-Doc, weil ich so komische Symptome feststelle seit der letzten Humira-Spritze: Kribbeln in Händen und Füssen, Taubheitsgefühle und Kribbeln am Kopf (eklig!), Atemschwierigkeiten. Als ich ihm sagte, dass ich das alles habe und ich auf dem Humira-Beipackzettel diese Symptome unter den Nebenwirkungen las und man solle sich sofort beim Arzt melden, hat er das ganze abgetan, das sei bestimmt nicht von Humira und das mit dem Ohr sowieso nicht! Hat dann aber noch Blutkontrolle gemacht, EKG, Lunge geröntgt, war soweit alles ok. Aber wenn ich meine, es sei vom Humira, dann solle ich halt damit aufhören, dann solle ich mit Arava weitermachen. Diese nützen aber nicht mehr so toll und er hat DESHALB die Idee mit Humira gehabt! Ich hab ihm dann erklärt, ich wisse nicht mit Sicherheit, ob's vom Humira sei, darum sei ich ja bei ihm. Da meinte er, ja dann, dann nehmen sie's eben wieder!!! Ich glaubte, ich sei im falschen Film! Ich hab mich dann so geärgert, dass ich kurz vor dem Hyperventilieren war, da hat er mir eine Beruhigungstablette gegeben.... Zu den Ohren meinte er, ich solle halt zum Spezialisten, er sehe nichts, das vergehe auch wieder!
Nun war ich vorhin beim Spezialisten und was sagt der nach ein paar Abklärungen: Hörsturz!! Und wenn er so die Nebenwirkungen von Humira lese (im Internet eine Seite gefunden!), dann würde er sich an meiner Stelle ernsthaft überlegen, ob ich dieses Medikament noch weiter nehmen solle, denn die können auch Ohrprobleme verursachen! Er hat mir nun Cortison-Tabletten mitgegeben, die ich ab morgen früh nehmen soll: 4 Tage 100 mg Prednison, 4 Tage 80 mg, 4 Tage 60 mg...
Was sagt ihr dazu? Habt ihr auch so ..... selbstherrliche Ärzte? Ich hab nun leider keine Möglichkeit, einfach so den Arzt zu Wechseln, der nächste Rheumadoc wohnt ca. 1,5 Fahrstunden von mir weg....
Liebe Grüsse aus der kalten Schweiz
swizzli

