hi liebe mit-rheumis!
hab gerade ein bisschen durch die beiträge geklickt - bin jetzt schon sehr beeindruckt, wie oft jemand schreibt, er hat das rheuma als herausforderung oder sogar chance akzeptiert. so weit bin ich noch nicht... aber hoffentlich komm ich da mal hin!
ich bin 29 jahre alt und meine diagnose mischkollagenose v.a. auf lupus war vor zwei jahren. ich war immer schon so ein bisschen krank - aber nie was greifbares. nach der geburt meines zweiten sohnes wurde es dann ganz schlimm, war nur noch kaputt, stock-depressiv, hatte schmerzen und eine schwere atypische lungenentzündung nach der anderen. mein hausarzt war total ratlos, irgendwann wollten sie mich in die psychiatrie schicken, wegen verdacht auf psychosomatik - "zum glück" wurden dann meine gelenke dick - das war dann mit der ollen psyche doch nicht mehr zu erklären.
im moment krieg ich 20 mg cortison, 150mg azathioprin und tramal gegen die schmerzen.
ich bin alleinerziehende mama von drei kleinen kiddies - meine ehe hat die krankheit nicht ausgehalten, mein mann war eine frau gewöhnt, die sich um ihn kümmert, als ich hilfe brauchte, war er weg - bei einer anderen, gesunden frau.
ich stehe in meinem alltag oft vor der wahl, das schmerzmittel zu nehmen und etwas "benebelt" zu sein oder mental fit für meine kinder - aber halt schmerzgeplagt.
meinen beruf als kinderkrankenschwester kann ich wegen meiner schlechten belastbarkeit nimmer ausüben - im herbst wollte ich eine umschulung im büro anfangen. leider sind aber jetzt aktuell meine handgelenke schlimm entzündet - ich habe den bösen verdacht, daß mich das auch fürs büro disqualifiziert - tippen geht dann ja kaum.
ich habe vor kurzem einen netten psychologen gefunden, der mir wirklich hilft - mit meinen schmerzen und den ängsten umzugehen, weil ich manchmal sehr verzweifelt bin.
also, ich werd mir jetzt mal ne dicke scheibe von euren "good vibrations" abschneiden, wenn ich darf!
liebe grüße an euch da draußen!
schön, nicht allein zu sein,
charlotte
hab gerade ein bisschen durch die beiträge geklickt - bin jetzt schon sehr beeindruckt, wie oft jemand schreibt, er hat das rheuma als herausforderung oder sogar chance akzeptiert. so weit bin ich noch nicht... aber hoffentlich komm ich da mal hin!
ich bin 29 jahre alt und meine diagnose mischkollagenose v.a. auf lupus war vor zwei jahren. ich war immer schon so ein bisschen krank - aber nie was greifbares. nach der geburt meines zweiten sohnes wurde es dann ganz schlimm, war nur noch kaputt, stock-depressiv, hatte schmerzen und eine schwere atypische lungenentzündung nach der anderen. mein hausarzt war total ratlos, irgendwann wollten sie mich in die psychiatrie schicken, wegen verdacht auf psychosomatik - "zum glück" wurden dann meine gelenke dick - das war dann mit der ollen psyche doch nicht mehr zu erklären.
im moment krieg ich 20 mg cortison, 150mg azathioprin und tramal gegen die schmerzen.
ich bin alleinerziehende mama von drei kleinen kiddies - meine ehe hat die krankheit nicht ausgehalten, mein mann war eine frau gewöhnt, die sich um ihn kümmert, als ich hilfe brauchte, war er weg - bei einer anderen, gesunden frau.
ich stehe in meinem alltag oft vor der wahl, das schmerzmittel zu nehmen und etwas "benebelt" zu sein oder mental fit für meine kinder - aber halt schmerzgeplagt.
meinen beruf als kinderkrankenschwester kann ich wegen meiner schlechten belastbarkeit nimmer ausüben - im herbst wollte ich eine umschulung im büro anfangen. leider sind aber jetzt aktuell meine handgelenke schlimm entzündet - ich habe den bösen verdacht, daß mich das auch fürs büro disqualifiziert - tippen geht dann ja kaum.
ich habe vor kurzem einen netten psychologen gefunden, der mir wirklich hilft - mit meinen schmerzen und den ängsten umzugehen, weil ich manchmal sehr verzweifelt bin.
also, ich werd mir jetzt mal ne dicke scheibe von euren "good vibrations" abschneiden, wenn ich darf!
liebe grüße an euch da draußen!
schön, nicht allein zu sein,
charlotte
