Hi!
Ich habe mit ca. 9 Jahren chronische Polyarthritis bekommen. Alles fing an mit einem dicken Knöchel. Meine Mutter ist von einem Arzt zum anderen mit mir gezogen, es konnte jedoch keiner so richtig sagen, was mir fehlt. Durch Bekannte sind wir sodann, seit 2 Jahren langer "Rumtherapiererei" nach Sendenhorst in eine Klinik gekommen, wo eine Kinderrheumatologie gerade im Entstehen war. Dort war ich erst einmal das erste Kind auf der Station. Gott sei Dank konnte mir dort auch geholfen werden, wobei ich diverse Schübe und Krankenhausaufenthalte über mich ergehen lassen musste.
Ich selber habe die Krankheit nie richtig akzeptiert. Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass ich mit meinen Freunden nicht mehr zum Sport konnte, oder erst einmal 3 Monate in der Schule gefehlt habe! Viele Freunde haben sich dadurch distanziert. Es war eine sehr schlimme Zeit für mich und insbesondere auch für meine Familie!
Seit meinem 14. Lebensjahr ist die Krankheit sodann zum Stillstand gekommen. Ich nehme jetzt 1 x die Woche MTX in Tablettenform und 1 x am Tag Proxen. Eigentlich geht es mir gut und ich war auch schon lange nicht mehr beim Arzt, jedoch habe ich ziemliche Probleme mit meinen Hüften und ich denke, dass künstliche Hüftgelenke nun nicht mehr unumgänglich sind.
Ich würde mich freuen, wenn ich hier auf Gleichgesinnte treffen würde, die vielleicht auch ungefähr in meinem Alter sind. Ich habe schon seit Jahren mit niemanden mehr gesprochen, der die gleiche Krankheit wie ich hat.
Euch allen alles Gute!
Nathie
Ich habe mit ca. 9 Jahren chronische Polyarthritis bekommen. Alles fing an mit einem dicken Knöchel. Meine Mutter ist von einem Arzt zum anderen mit mir gezogen, es konnte jedoch keiner so richtig sagen, was mir fehlt. Durch Bekannte sind wir sodann, seit 2 Jahren langer "Rumtherapiererei" nach Sendenhorst in eine Klinik gekommen, wo eine Kinderrheumatologie gerade im Entstehen war. Dort war ich erst einmal das erste Kind auf der Station. Gott sei Dank konnte mir dort auch geholfen werden, wobei ich diverse Schübe und Krankenhausaufenthalte über mich ergehen lassen musste.
Ich selber habe die Krankheit nie richtig akzeptiert. Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass ich mit meinen Freunden nicht mehr zum Sport konnte, oder erst einmal 3 Monate in der Schule gefehlt habe! Viele Freunde haben sich dadurch distanziert. Es war eine sehr schlimme Zeit für mich und insbesondere auch für meine Familie!
Seit meinem 14. Lebensjahr ist die Krankheit sodann zum Stillstand gekommen. Ich nehme jetzt 1 x die Woche MTX in Tablettenform und 1 x am Tag Proxen. Eigentlich geht es mir gut und ich war auch schon lange nicht mehr beim Arzt, jedoch habe ich ziemliche Probleme mit meinen Hüften und ich denke, dass künstliche Hüftgelenke nun nicht mehr unumgänglich sind.
Ich würde mich freuen, wenn ich hier auf Gleichgesinnte treffen würde, die vielleicht auch ungefähr in meinem Alter sind. Ich habe schon seit Jahren mit niemanden mehr gesprochen, der die gleiche Krankheit wie ich hat.
Euch allen alles Gute!
Nathie