Heilung bei rheumatoider Arthritis?

Die Tänzerin

Neues Mitglied
Hallo!
Bin auch ganz neu in diesem Forum und freue mich auf viele Rückmeldungen und neue Kontakte hier.
Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist bei mir nach monatelangem Martyrium die rheumatoide Arthritis diagnostiziert worden.
Ich habe Cortison bekommen, welches ich momentan immer noch niedrig dosiert nehme.
Meine Rheumatologin will mich nun unbedingt auf eine Basistheraoie mit MTX einstellen, wovon ich gar nicht angetan. Muß das sein?
Was habt ihr für Erfahrungen mit MTX und den Nebenwirkungen?
MTX heilt das Rheuma ja außerdem nicht, sondern unterdrückt nur die Symptome.Aber gibt es Heilung!? Da es mir noch bzw. wieder gut geht im Moment, versuche ich es mit einer Therapie bei einer Heilpraktikerin.Bekomme jetzt zuerst eine Therapie mit hochdosiertem Vitamin C, danach schauen wir weiter? Was habt ihr für Erfahrungen mit altern. Therapien bei Heilpraktikern? Hat es für jemanden schon mal Heilung gegeben? Habe auch schon Interessantes über Eigenbluttherapie und Api- Therapie, also Therapie mit Bienengift gelesen. Soll aber sehr schwierig sein daranzukommen bzw. ist bestimmt sehr teuer? Ich habe wie auch viele andere von euch nur begrenzte Mittel!!!
Neben viel Bewegung, besonders im Wasser, mache ich auch noch Reiki und Yoga. Hilft mir alles schon sehr und unterstützt mich!!!
MÖchte so gerne gesund werden! Habt ihr gute Tips???
Freue mich über ganz viel interessante Meldungen.

Lg und haltet die Ohren steif!
Eure Claudia:) :rolleyes:
 
Hallo liebe Tänzerin,
willkommen bei ro! Lasse Dich von Deiner Ärztin genau aufklären über Wirkung und Neben wirkung.
Leider gibt es bei RA keine Heilung - aber - hurrah - eine Remision ist möglich! Also lasse den Kopf nicht zu sehr hängen! Ich habe das hinter mir und kann jetzt wieder zum Tanzkreis gehen, Gymnastik machen und mein geliebtes Akkordeon wieder spielen.
Ich bin sehr für natürliche, (alternative) Heilmethoden. Bloss leider - die sind im akuten Stadium nicht wirkungsvoll. Ich musste leider auch durch die "chemische Keule". Allerdings nach 1/2 Jahr ging es mir wesentlich besser, so dass ich wieder arbeiten konnte. Dann konnte ich auch die Medis reduzieren.
Grüßle bärlusch
 
Hallo Claudia,

ich selbst habe auch chronische Polyarthritis und bin auf der Suche nach Alternativen. Die Diagnose wurde im Herbst 2004 gestellt. Da ich vor Jahren eine schlimme Neurodermitis in den Griff bekommen habe, bin ich auch heute noch überzeugt, es irgendwie (habe schon einiges ausprobiert) in den Griff zu bekommen. Auch ich soll MTX nehmen, lehne es aber zur Zeit noch ab.

Dazu will ich gleich erwähnen: Viele hier sind von meiner Ablehnung der Medikamente entsetzt! (Ich habe aber bemerkt, dass es auch viele nicht sind...) Ich betone aber auch immer, dass ich - wenn es denn sein muss und ich die Schmerzen nicht mehr unter Kontrolle bekomme - die Basismedikamente (vielleicht) auch nehmen werde. Ich selbst will aber auch nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern meinen Körper, der meiner Meinung nach "um Hilfe schreit", unterstützen. Es gibt hier Leute, die nur die Schulmedizin bevorzugen, manche die Schulmedizin und Alternativmedizin miteinander verbinden und manche, die es anders versuchen wollen. Dazu gehöre ich. Darüber gibt es hier doch einige Streitereien - ich selbst bin der Meinung, man solle sich von allen Methoden ein Bild für das "Für und Wider" machen und sich dann entscheiden.

Welcher der richtige Weg ist, wird sich wahrscheinlich erst später zeigen... das ist das Dumme!

Lese dich einfach mal ein und erkundige dich über alles.

Viel Erfolg!

LG

bebsi
 
hallo claudia, willkommen!

ob mtx sein muss oder nicht kann dir niemand mit einem klaren
ja oder nein beantworten. da du von einem martyrium sprichst,
vermute ich, dass du nicht eine sehr milde verlaufsform hast,
bei der man evtl. mit alternativen einen guten erfolg erzielen kann.
selbst hierbei kann niemand sagen, wie lange ein alternativer erfolg anhält. mtx ist seit einigen jahrzehnten auf dem markt und bietet damit wohl die grössten erfahrungswerte.
remission ist das was zur zeit erreicht werden kann, heilung ist das ziel. zuweilen geistert das wort heilung durch die rheumawelt,
wenn von sich zurückbildenden anbauten oder ähnlichem berichtet wird. über mtx kannst du dich u.a. schlaulesen im repertorium, siehe link, die beiden anderen links für alternatives usw.

alles gute marie

Repertorium / Archiv

"Mittelchen" - wer hat was ausprobiert ?

Schulmediziner, Heilpraktiker, TCM
 
Hi,
von einer Heilung kann man bisher bei einer RA nicht sprechen, Remission ist aber durchaus machbar. Auf die eine wie die andere Weise. Mir persönlich war wichtig zu überleben, daher habe ich dankend das MTX akzeptiert. Für viele neu Erkrankte ist die Schmerzgrenze noch nicht erreicht und somit kann auch mit anderen Mittel ein Erfolg versucht werden. Erst wenns dir so schlecht geht, dass du daran denkst lieber zu sterben als weiter die Schmerzen, Schlaflosigkeit und Unbeweglichkeit hinzunehmen, wirst du auch ein stärkeres Mittel akzeptieren.

Immerhin hast du durch die künstliche Herabsetzung deines Immunsystems die Möglichkeit es neu zu programmieren. In meinem Fall reichte es in den Jahren seit der Diagnose sogar zu einem Jahr ohne Medikamente und seither einer Remission mit wenigen Problemen.

Hör dir an was alle zu sagen haben und mach dir einen eignen Plan.

Grruß Kuki
 
Heilung rA?

Hallo Claudia!

Willkommen im Club!
- Bin ebenfalls Frischling
Es gibt seltene Fälle der Heilung, so die Medizin. MTX ist ein wiederentdecktes Mittel dessen Wirksamkeit, insbesondere in Kombination mit anderen, immer besser belegt wird. Andererseits habe ich im KH auch andere Meinungen und Erfahrungsberichte vernommen.

Hatte Aug.07 "gefrostete" Hauptgelenke und es wurde "rA" diagnostiziert. Medikamente (MTX) hinterfragte ich und seither habe ich meine Ernährung umgestellt. Je detailliertere Tips und Vorgaben ich dazu bekam, je mehr ging rA zurück. Heute bin ich fast schmerzfrei und habe wenige und schwache Entzündungen. Seit 1 Woche probiere ich Schweinefleisch ohne Probleme. Gestern blieb Butter mit Auslösung ohne Folgen. Danach im Selbstversuch Schweineschmalz, um die Reaktion der T2-Lymphozyten zu testen.

Das kann möglicherweise für Dich bedeuten, daß Du darin kein übertragbares Handlungsschema hättest! Aber natürlich kann ich Dir auf Wunsch Details meines Weges nennen!

Wenig Entzündliches und
vlG Rei
 
Hallo Tänzerin

Habe auch schon Interessantes über Eigenbluttherapie und Api- Therapie, also Therapie mit Bienengift gelesen. Soll aber sehr schwierig sein daranzukommen

Ich habe mich mit 13/14 freiwillig von Bienen stechen lassen, (hatte damals schon wahnsinnige Gelenkschmerzen und Beschwerden).

Mein Vater war Hobbyimker, also bin ich immer mit, und habe mich tapfer stechen lassen. Oft habe ich dann ausgesehen wie Quasimodo, da die Damen mein Gesicht geliebt haben. Einen Schutzhut, wie ihn die Imker tragen, wollte ich nicht.

Danach war ich fast für drei Jahre Beschwerdefrei. Ob ich es heute auch noch mal tun würde, weiß ich nicht.

Ich weiß nur noch, dass dieses Gift mir bestimmt geholfen hat.

Ach ja, ich habe keine rA, sondern bin ein Fibro, obwohl ich oft denke, dass mein Beschwerdebild auf rA passt.
 
MTX heilt das Rheuma ja außerdem nicht, sondern unterdrückt nur die Symptome.

hallo Tänzerin

Nein, nicht die Symptome! Das ist falsch! MTX unterdrückt niemals die Symptome einer Arthritis! Symptome werden von Schmerzmitteln unterdrückt, nicht von Immunsupressiva, und das ist MTX. Es reguliert das Immunsystem und hemmt das Zellwachstum falsch gesteuerter Zellen, leider auch das gesunde Zellwachstum.

Zu deinen anderen Fragen kann ich dir nur empfehlen die Suchfunktion dieses Forums zu nutzen. Da findest du recht viele Infos.

viel Glück wünscht

grummel:)
 
Hallo,

schön, dass du dich hier bei R-O angemeldet hast.
Viele Dinge sind ja schon gesagt worden. Was ich nur noch erwähnen möchte, ist, dass eine Therapie mit Vitamin C auch 'nach hinten losgehen' kann. Du würdest damit das Immunsystem ankurbeln und das ist bei Rheuma oft eher kontraproduktiv. Ich habe hier mal einen Bericht von einer Userin gelesen, bei der die Therapie mit Vitamin C einen dicken Schub ausgelöst hat. Ich wäre also etwas vorsichtig. Es muss zwar nicht sein, dass die Wirkung bei dir genauso ist, aber es ist immer besser, die möglichen Risiken zu kennen.

Lg KatzeS
 
Hallo Rei,

Ernährung umstellen ist gut, nur leider muss man dann meistens auf soooo viel verzichten....:(

Lässt du fast alle Nahrungsmittel weg und testest dann nach und nach Neue? Davon habe ich mal was gehört. Oder hast du eine ganz andere Alternative in punkto Ernährung? Ist das auch was für schlanke Leute, die eigentlich nicht abnehmen möchten? Würde bestimmt einige interessieren...

Ich ernähre mich in den letzten Monaten schon viel gesünder, aber so ganz verzichten kann ich (leider) nicht ganz. "Der Wille ist da, aber das Fleisch ist schwach....."

Nimmst du sonst noch irgendwelche Medikamente?

LG

bebsi
 
Hi grummel,

also ich meine mich zu erinnern, dass die Userin, die davon berichtet hat, Vitamin C hochdosiert genommen hat. Ich glaube, das war sogar als Injektion.

Lg KatzeS
 
hallo

und herzlich willkommen im forum :) .

egal ob schulmedizinische oder naturheilkundliche mittel,- überall kann es zu unerwünschten nebenwirkungen kommen.

das sind sich viele menschen leider nicht bewusst....

es gibt eine regel, die besagt: keine wirkung ohne nebenwirkung!

welchen weg der einzelne einschlägt, ist seine entscheidung.
auf jeden fall soll bei der schulmedizinischen und naturheilkundlichen medizin alle pro und konta hinterfragt werden!

die pos. wirkung von vit c auf den menschlichen organismus sind uns ja allen bekannt. :)

wie sieht es mit den nebenwirkungen aus? sind die auch so bekannt? ;)

Bei einer ausgewogenen Mischkost kann in Deutschland davon ausgegangen werden, dass dem Körper alle lebensnotwendigen Vitamine, und daher auch Vitamin C, in ausreichendem Maße zugeführt werden. Die Versorgung mit Vitamin C ist in Deutschland knapp über der DGE-Empfehlung von 100 mg pro Tag. Daher sind Vitaminpräparate für einen gesunden Menschen, der sich abwechslungsreich und vollwertig ernährt, überflüssig. Raucher brauchen auf Grund der erhöhten Belastung mit freien Radikalen etwa 40 % mehr Vitamin C – laut DGE 150 mg/Tag. Die Empfehlung für Schwangere und Stillende liegt bei 110 bzw. 150 mg täglich. Ursache für eine unzureichende Zufuhr ist meistens eine einseitige Ernährung. Dies betrifft vor allem ältere Menschen, die nicht täglich frisches Obst und Gemüse verzehren. Auch die Einnahme verschiedener Medikamente kann langfristig die Vitamin-C-Versorgung verschlechtern – auch bei jüngeren Menschen. Dazu zählen zum Beispiel die Anti-Baby-Pille, verschiedene Antibiotika oder Acetylsalicylsäure (Aspirin). Auch bei Operationen, Infektionen, Krebserkrankungen, schweren Verletzungen, Diabetes mellitus, Magen-Darmerkrankungen und Dauerstress besteht ein erhöhter Bedarf ebenso wie bei starker körperlicher Belastung und übermäßigem Alkoholkonsum.[3]

Vitamin C wird auch bei und zur Prophylaxe von Erkältungen eingesetzt. Diese Anwendung wurde insbesondere in den 1970er-Jahren durch den Nobelpreisträger Linus Pauling populär. Eine Metaanalyse von 55 Studien zeigt jedoch, dass, entgegen dem weit verbreiteten Glauben, Vitamin C Erkältungskrankheiten nicht verhindern kann. Allenfalls bei Menschen, die – wie manche Extremsportler – starken körperlichen Anstrengungen oder extremer Kälte ausgesetzt sind, scheint Vitamin C eine leicht vorbeugende Wirkung zu haben. Es gibt Hinweise darauf, dass sich die Dauer einer Erkältung durch das Vitamin geringfügig verringern lässt.[6]

Es ist jedoch eindeutig nachgewiesen, dass Ascorbinsäure das Immunsystem (die weißen Blutkörperchen) unterstützt. Vitamin C stärkt sowohl die zelluläre Immunabwehr, indem es die Lymphozyten und die Makrophagen aktiviert als auch die humorale Abwehr, weil es die Serumkonzentrationen der Immunglobuline erhöht.

(anmerkung von mir: das kann bedeuten, dass es schubauslösend wirken kann!)

Außerdem wirkt Vitamin C entgiftend. Im Magen verhindert es, dass sich aus Nitrit und sekundären Aminen krebserregende Nitrosamine bilden. Gleichzeitig mindert es die Toxizität beispielsweise von Blei oder Cadmium und ist am Abbau verschiedener Medikamente und Drogen beteiligt

quelle

Vitamin C​

• Vitamin C wirkt nur in Abwesenheit von Sauerstoff
antioxidativ. Im Blut, das den Sauerstoff transportiert,
erzeugt es zusammen mit Eisen oder Kupfer Radikale.
(5)

• Die Gabe der Vitamine C und B ist bei Vergiftungen
streng verboten, da dies die Aufnahme der Gifte ins
Nervensystem bzw. ins Gehirn fördert. Vitamin C kann
zur Quecksilber-Hirnvergiftung führen. (4)​

Zink, Selen und Vitamin C sollen zeitlich nicht zusammen
gegeben werden. (13)

• Ascorbinsäure wirkt nicht nur antioxidativ, sondern auch
als Proodidantien, in höherer Dosierung kann sie freie
Radikale erzeugen. (6)

• Vitamin C wirkt bei Rauchern nicht antioxidativ, sondern
prooxidativ. In einer Studie nahmen bestimmte DNSSchäden
bei Rauchern durch Vitamin C-Gaben zu. (8)

• Ascorbinsäure kann in hohen Dosierungen Durch-fälle,
Magenödem und Hypertrophie der Nieren verursachen.
(5)

• Vitamin C Supplemente können bei Krebspatienten den
Tumor vergrößern. (8)

Toxizität von Megadosen von Vitamin C
Megadosen von Vitamin C können zu folgenden Symptomen
führen:​

• Ab einer Dosierung von 1 g pro Tag Durchfälle,
ab 3 g Krämpfe. (7)

• Erhöhter Östrogenspiegel: Vorsicht bei Einnahme der
Anti-Baby-Pille! Stimulation der Schilddrüsenhor-mone
T3 und T4. (7)

• Kupfer-Mangel, Zersetzung von Vitamin B12. (7)​

• Bei Neigung zu Nierensteinen Gefahr von Oyalat-
, Cystin- und Uratsteinen durch angesäurten Urin,
insbesondere unter Einnahme von Sulfonamiden. (7)

• Gichtanfälle. (7)​

• Zahnerosion bei Kautabletten. (7)​

• Nach abruptem Absetzen von Vitamin C Megadosen
kann Skorbut entstehen. (7)

• Verfälschte klinische Labordiagnostik z.B. bei Blutzucker,
Harnsäure, Kreatinin, Transaminasen, LDH,
Bilirubin, okkultem Blut im Stuhl. (7)

• Verzögert beim Gesunden die Insulinantwort.
Beeinträchtigt möglicherweise die Wirksamkeit der
Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes. (7)​

quelle

Die Wissenschafter analysierten mehr als 815 klinische Tests zu den Leistungen von Vitamin A, E und C sowie zu Beta-Karotin und Selen. Schließlich wählten sie 68 Studien aus, deren Methoden am wahrscheinlichsten ein genaues Bild der Wirkung der Vitaminpräparate zeichneten. Ihre Ergebnisse wurden zu einer großen Studie zusammengefasst. Dieser Überblick legte nahe, dass die Präparate das Todesrisiko weder erhöhten noch verringerten. Als die Forscher weitere 21 Untersuchungen mit einer leicht erhöhten Wahrscheinlichkeit von verzerrten Ergebnissen ausschieden, veränderte sich das Bild deutlich. Das Todesrisiko bei Selen und Vitamin C blieb unverändert. Eine statistisch signifikante Erhöhung des Risikos zeigte sich jedoch bei den anderen drei Präparaten.

quelle

Vitamin C
(Ascorbinsäure) Wichtig für die Zellatmung und den Aufbau von Bindegewebe. Täglicher Bedarf
70 - 100 mg Vitamin C.

Überschüsse an Vitamin C, obwohl dies wasserlöslich ist und nicht in großen Mengen im Körper gelagert
wird, können für die Gesundheit schädlich sein. Die Zerstörung von roten Blutkörperchen, Reizung des
Darmes, Bildung von Nierensteinen, Behinderung des Eisen -, Kupfer -, Vitamin A und Knochen-
Mineralien-Metabolismusses, Behinderung der Fortpflanzung, Unfruchtbarkeit und Tod des Fötus, Diabetes
können die Folgen sein, auch wenn Sie es nicht glauben sollten: Skorbut. Ein Überkonsum an Vitamin
C kann, wie bei den meisten Vitaminen, nur dann vorkommen, wenn Tabletten oder Vitaminpulver​
eingenommen werden.
​


quelle

ich wünsche dir alles gute! :) informiere dich in alle richtungen, bevor du deine entscheidung triffst.
​
 
hallo katze,

die userin heist KayC.
hier ihr bericht:

Ich habe mich mit einer hochdosierten Vitamin C Infusionstherapie ziemlich vertan und mir einen ordentlichen Schub eingefangen. Da nicht alle den Thread mit dem hochdosierten Vitamin C lesen werden; hier noch mal für alle, die an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung oder sonstwie durchgedrehtem Immunsystem leiden:

Auf jeden Fall zu vermeiden, weil Immunstimulierend

-Echinacea
-Sauerstofftherapien im Sinne von H.O.T. (Hämatogene Oxydationstherapie)
-Thymus-Therapien
-Impfungen mit Lebendimpfungen (z.B. Gelbfieber ect.)
-Eberraute (http://hepatitis-c.de/abrotanu.htm)

ggf. Immunstimulierend

-hochdosiertes Vitamin C (Infusionstherapie), bei mir gings nach hinten los, habe aber auch positive Erfahrungen damit gehört. Normale Vitamin C Tabletten sind kein Problem.
-Mistelpräparate
-bestimmte Probiotika (http://www.quarks.de/milch/07.htm)

Falls Euch noch was einfällt, bitte her damit. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, bei dem was man verträgt und was nicht.

LG Katharina

den ganzen thread findest du hier:

Wichtig: Immunstimulanzien vermeiden!
 
Neue Therapie beim Heilpraktiker

Liebe Bebsi! Liebe Leidensgenossen! ;) :) :p

Schönen Dank für deine Rückmeldung sowie auch für alle anderen.
Habe die Therapie mit dem hochdosierten Vitamin C jetzt fast hinter mir und es geht mir relativ gut.
Und laut meiner letzten Blutuntersuchung liegt mein CRP im Normalbereich und einer der Rheumawerte ist auch niedriger. Sind doch gute Zeichen oder? Auch sonst geht es ganz gut.
Beim letzten Besuch bei der Rheumatologin hat sie mir wieder MTX vorgeschlagen. Möchte ich aber zur Zeit noch nicht!
Therapie bei der Heilpraktikerin soll nun weitergehen und zwar eine Eigenblutbehandlung, bei welcher das Blut noch homöopathisch aufbereitet wird mit einem Mittel namens Allergostop der Firma Vitorgan. Hast du davon schon gehört? Was machst du gegen das Rheuma?
Will mich auch noch mit dem Therma Säure- Basen beschäftigen, ga es ja bei Rheuma oft so ist, dass der Körper übersäuert ist.
Habe auch neulich davon gelesen, dass der Auslöser auch gerade Problemé mit den Zähnen sein können.
Habe Parodontitis und kurz bevor das Rheuma ausbrach schlimme Beschwerden mit einem Zahn, der zuerst sogar gezogen werden sollte.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du eine Vermutung?

Freue mich sehr über Nachricht
LG Claudi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Claudi,

schön, dass deine Blutwerte besser wurden. Bei mir selbst ist leider der Rheumafaktor etwas höher gegangen, aber da es mir körperlich zur Zeit doch recht gut geht, versuche ich es auch erstmal wie du weiterhin ohne MTX. Ob das natürlich der richtige Weg ist, ist fraglich. Aber ich stehe hinter meiner Ansicht.

Eigenblutbehandlung kenne ich - aber das Mittel Allergostop nicht.

Ich habe schon einiges ausprobiert: Neuraltherapie, Homöopathie, diverse Nahrungsergänzungsmittel, Blutegelbehandlung etc.

Im letzten Jahr habe ich mir zwei wurzelbehandelte Zähne ziehen lassen - obwohl der Rheumatologe meinte, das könne keine Auswirkungen haben. Es stellte sich raus, dass unter beiden Zähnen dicke Entzündungsherde waren - die Beschwerden wurden auch etwas besser, aber leider noch nicht viel. Aber ich denke mir, wenn ich die Entzündung nie entdeckt hätte, wäre es bestimmt nicht sonderlich gut für meinen Körper auf Dauer gewesen. Wer weiß, wie lange diese Entzündungen schon da waren. Waren auf dem Röntgenbild nicht ersichtlich.

Deshalb suche ich weiter. Habe diese Woche einen LTT-Test gegen Goldlegierungen gemacht. Mal schauen, was dabei raus kommt. Es gibt viele Berichte, die die Ursache in den Schwermetallen (besonders Quecksilber und Gold) meinen gefunden zu haben. Ich bin mir zwischenzeitlich aus sicher, dass es auf Dauer nicht gut sein kann, sich Quecksilber in die Zähne stopfen zu lassen. Eigentlich ist Quecksilber hochgiftig...

Ich sage mir immer: Wer nicht sucht, kann auch nie was finden. Solange es noch geht, werde ich weitersuchen....

Mein Leitspruch lautet: Nur wer aufgibt, hat verloren....

Das mit den Säure-Basen ist bestimmt total ernst zu nehmen. Ich habe mich leider immer sehr ungesund ernährt. Man hat bestimmt viel in den letzten Jahren falsch gemacht, das einem jetzt zu Verhängnis wird. Auch bin ich mir sicher, dass es nicht nur eine Ursache gibt, sondern viele Sachen das "Fass zu Überlaufen" bringen.

Das mit den Zähnen sehe ich auch als Zusammenhang mit den chronischen Entzündungen.

Ich hoffe auch, mein Immunsystem zu entlasten, damit es wieder richtig funktioniert. Klar, man kann es chemisch drücken, aber ob es auf Dauer die Lösung ist....?

Ich denke, mit Enstäuerung und Entgiftung macht man sicher nichts verkehrt - im Gegenteil: Man unterstützt seinen Körper positiv.

LG

Bebsi
 
Ohne MTX (Metex /Lauratel)?

Hallo Tänzerin,

ich bereite eine Darstellung "meines Weges ohne MTX" vor, die ich bei RO, in anderen Foren und als Beitragszahler veröffentlichen werde.

In meinem Bemühen einer wissenschaftlichen Vorgehensweise bin ich auf einige Fehler der geltenden Literatur gestoßen, die Anlaß sind Rheumatologen für neue Sichtweisen zu inspirieren. Ich bin inzwischen sicher, daß meine "Laborglas-Technologie" (eingeschränkte, nicht über den Tellerrand sehende unwissenschaftliche Sichtweise ohne bio-chem. Nachweis, so Mediziner) einigen Betroffenen helfen könnte.

Ich bin rA seit 1 Jahr, im August mit Bewegungssteife (gefrostete Hauptgelenke u.ä.) und heute absolut fit ohne Medikamente und fast ohne jede Einschränkungen. Die noch vorhandenen zeitweisen Entzündungen sind
durch eigene Fehler begründet (Eigenversuche/ Tests zu Ansprechzeit, Entzündungsstärke und Fermentationsverlauf). Es ist nur Positiv!

Ich bin Optimist und würde mich freuen Dich zu "infizieren"
Gute Besserung! Rei
 
Ohne MTX?

Sorry, ich vergaß zu erwähnen ausschließlich die Ernährung und Lebensart umgestellt zu haben!

Das Methotrexat der Fa Wyeth in Münster heißt richtigerweise Lautarel. Wyeth ist ein amerikanischer Konzern dessen Interesse gut sein kann, jeweils 12000€ pro Patient/ Jahr abzugreifen bei z.Zt 800.000 Betroffenen in Deutschland. MTX (Lautarel/ Metex) ist definitiv kein Heilmittel!

(durchschriftlich Fa. Wyeth, 48159 Münster, Wienburgstr. 207)

MfG Rei
 
Hallo Rei

Ich glaube Du verwechselt da was , bei den Medikamenten Preisen MTX!!!

Würde mich mal richtig informieren:)

Wilma
 
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