towanda
Neues Mitglied
hallo ihr lieben,
ich habe seit 19 jahren MB und seit 9 jahren sekundäre fibro bzw. chronifiziertes schmerzsyndrom, habe fast durchgängig schmerzen in unterschiedlicher intensität, sowas wie schübe und schubfreie zeiten kenne ich nicht.
immer wenn es wieder besonders arg war oder "neue", beängstigende schmerzen dazu kamen, bin ich zum rheumatologen gegangen und jedesmal habe ich mir angehört, dass das nicht entzündlich ist, mein bechterew höchstens stadium 1 sei und zum stillstand gekommen ist, was bei frauen ja häufig der fall sei, dass dann auch nichts weiter passieren würde mit der wirbelsäule, dass meine schmerzen auf das chronifizierte schmerzsyndrom, die fibro und/oder meine ängste und psychische situation zurückzuführen seien, ich solle paracetamol gegen die schmerzen nehmen usw.
vor 2,5 jahren habe ich dann wenigstens durchgesetzt, dass nicht nur röntgenbilder gemacht wurden, sondern auch ein szintigramm. die auswertung des szintigramms ergab, dass es keinerlei anzeichen für das vorliegen einer entzündlichen rheumatischen erkrankung gibt. ein MRT, in dem man hätte vermutlich schon früher die entzündungen sehen können, wurde in all den jahren nicht veranlasst.
seit einigen jahren, aber jetzt verstärkt seit einem halben jahr, habe ich heftige BWS schmerzen, die auch mittlerweile bis zum kopf ausstrahlen, blockaden wie bei einem bandscheibenvorfall, rippenschmerzen, probleme beim liegen usw.
also war ich letzte woche beim rheumatologen und diesmal sah man in den röntgenbildern mehrere spangenbildungen, so dass er meinte es handele sich um stadium 2 bzw. 3 (nur fehlen davon noch die röntgenbilder, um stadium 3 zu belegen).
ich stand völlig unter schock und erhole mich gerade davon, d.h. versuche mein leben neu zu sortieren.
erst jetzt kann ich wirklich um den verlust meiner gesundheit und um die einschränkungen meiner lebensperspektiven trauern, endlich stimmt meine wahrnehmung mit der der "bildgebenden verfahren" und der meinung der ärzte überein.
wieviel ich mir doch vorgemacht habe, glauben wollte, dass es nicht so ist, wie ich es empfinde. jetzt komme ich bei mir an, wenn auch vorerst mit eher düsteren aussichten. das ende der illusionen.
ich habe angst vor einem leben mit diesen schmerzen und einschränkungen und auch existenzängste.
lg
Towanda
ich habe seit 19 jahren MB und seit 9 jahren sekundäre fibro bzw. chronifiziertes schmerzsyndrom, habe fast durchgängig schmerzen in unterschiedlicher intensität, sowas wie schübe und schubfreie zeiten kenne ich nicht.
immer wenn es wieder besonders arg war oder "neue", beängstigende schmerzen dazu kamen, bin ich zum rheumatologen gegangen und jedesmal habe ich mir angehört, dass das nicht entzündlich ist, mein bechterew höchstens stadium 1 sei und zum stillstand gekommen ist, was bei frauen ja häufig der fall sei, dass dann auch nichts weiter passieren würde mit der wirbelsäule, dass meine schmerzen auf das chronifizierte schmerzsyndrom, die fibro und/oder meine ängste und psychische situation zurückzuführen seien, ich solle paracetamol gegen die schmerzen nehmen usw.
vor 2,5 jahren habe ich dann wenigstens durchgesetzt, dass nicht nur röntgenbilder gemacht wurden, sondern auch ein szintigramm. die auswertung des szintigramms ergab, dass es keinerlei anzeichen für das vorliegen einer entzündlichen rheumatischen erkrankung gibt. ein MRT, in dem man hätte vermutlich schon früher die entzündungen sehen können, wurde in all den jahren nicht veranlasst.
seit einigen jahren, aber jetzt verstärkt seit einem halben jahr, habe ich heftige BWS schmerzen, die auch mittlerweile bis zum kopf ausstrahlen, blockaden wie bei einem bandscheibenvorfall, rippenschmerzen, probleme beim liegen usw.
also war ich letzte woche beim rheumatologen und diesmal sah man in den röntgenbildern mehrere spangenbildungen, so dass er meinte es handele sich um stadium 2 bzw. 3 (nur fehlen davon noch die röntgenbilder, um stadium 3 zu belegen).
ich stand völlig unter schock und erhole mich gerade davon, d.h. versuche mein leben neu zu sortieren.
erst jetzt kann ich wirklich um den verlust meiner gesundheit und um die einschränkungen meiner lebensperspektiven trauern, endlich stimmt meine wahrnehmung mit der der "bildgebenden verfahren" und der meinung der ärzte überein.
wieviel ich mir doch vorgemacht habe, glauben wollte, dass es nicht so ist, wie ich es empfinde. jetzt komme ich bei mir an, wenn auch vorerst mit eher düsteren aussichten. das ende der illusionen.
ich habe angst vor einem leben mit diesen schmerzen und einschränkungen und auch existenzängste.
lg
Towanda

ich habe damit selbst erfahrungen machen "dürfen".