Hallo Schnuckiputz,
Da ich selbst Heilpraktikerin bin, deenke ich, dass ich deine Frage wohl beantworten kann.
Also, erst mal, es gibt natürlich, genau wie bei den Ärzten, weiße und schwarze Schafe.
Dass dein Rheumatologe so gegen Heilpraktiker eingestellt ist, hat vielleicht mit folgendem zu tun: 1. ist die Hp-Ausbildung natürlich kein Studium, aberes soll ja auch kein "kleiner Doktor" herauskommen, sondern nur jenand, der "keine Gefahr für die Volksgesundheit" darstellt.
Außerdem, frag deinen Arzt mal, wie er allgemein zu Naturheilkunde (oder Homöopathie) steht. Wenn er da skeptisch reagiert (was er, auch als Rheumatologe, nicht unbedingt muss; der Rheumatologe meines Sohnes war schon für Homöopathie, wenn auch hauptsächlich für die Psyche, die beim Rheuma ja auch nicht ganz unwichtig ist.), weißt du schon, warum er Heilpraktiker für nicht sinnvoll hält (sie praktizieren ja in der Regel Alternativmedizin und ein eingefleischter Schulmediziner kann sich oft nicht vorstellen, dass man auch mit sanften Methoden zum Ziel kommt!).
Last not least - es existiert eine Vorschrift, nach der Ärzte nicht mit Hps zusammenarbeiten dürfen!
Du schreibst, dass du schon auf anderen Gebieten positive Erfahrungen geaacht hast. Warum glaubst du dann, dass ein Hp bei Rheuma nichts machen könne?
Ich weiß nicht, ob du bisher bei einem allgemeinen Hp warst oder einem, der Klassische Homöopathie praktiziert (wie ich)? Mit der letzteren Methode sind die Chancen, Besserung zu erzielen, recht gut.
Was kannst du schon verlieren? Soviele Nebenwirkungen wie MTX (was ja immerhin eigentlich ein Anti-Krebsmittel ist!) haben homöopathische Mittel garantiert nicht!
Wenn du wirklich zu einem Klassischen Homöopathen gehst (ich behandle schon einige Jahre eine Frau mit MB, die braucht zusätzlich nichts extra!), kann man dir a la Kochrezept kein Mittel sagen; das wird ganz individuell für deine Tochter rausgesucht!
Ich hoffe, meine Aussagen helfen dir bei deiner Entscheidung!
LG, Sabine