für die psyche wars gold
hallo agnes,
hmm, also erstmal wollte ich sagen, dass nich jeder heilpraktiker mit den gleichen methoden arbeitet und sie sich natürlich auch qualitätsmäßig enorm unterscheiden.
für mich war meine heilpraktikerin mehr als gold!!! allerdings habe ich nie mittel von ihr bekommen (außer den tipp auf bachblüten). nach meiner kollagenosediagnose meinte sie, ohne dass ich sie fragte, dass
sie sich persönlich auch nich trauen würde mich kollagenosemäßig zu behandeln, d.h. sie empfand es als zu gefährlich, weil sie diesbezüglich keine erfahrung hatte und sie die krankheit zu ernst nahm um selbst damit zu experimentieren. sie arbeitet was mittelchen angeht mit der klass. homöopathie, die ich bisher auch sonst noch nie probiert habe.
sie hat mir also eher auf psychischer ebene geholfen. sie hat mir eine andere sichtweise auf die themen krankheit und gesundheit gegeben und mir beigebracht,
dass ich und
wie ich selbst auch probieren kann einfuss auf meinen körper zu haben und nicht unbedingt ausschließlich ohnmächtiges opfer der krankheit sein muss. da wo ich mir bei manchen ärzten und kliniken nur als (*zuviel fragender*)
fall vorkam, hat sie mich geduldig als
menschen beraten.
ich habe hauptsächlich bei ihr auch hypnotische übungen gemacht, also meditatives, keine umfall-zaubertricks

und mir hat es enorm geholfen gelassener mit meinen krankheiten umzugehen und ich habe mich allein dadurch oft schon ein stück gesünder, auf alle fälle aber hoffnungsvoller gefühlt. ich glaube das versteht nur wer es kennt.. ich muss gestehen, ich hätte es früher für schmarrn gehalten . . .
psychologen konnten mir dabei übrigens damals so gut wie
nicht helfen. sie sind nur erschrocken oder waren perplex, wenn ich ihnen von all meinen diagnosen erzählte. sie hatten meist wenig ahnung vom körper bzw. meinen krankheiten und es ging mir nach den sitzungen teils noch viel schlechter. ich wollte ja auch meinen körper verstehen!
ich war 3 monate arg depressiv und weiß ganz ernsthaft nich wie ich das hätte ohne meine heilpraktikerin überstehen sollen. es gibt sehr sehr wenige menschen denen ich so dankbar bin und die so souverän mit mir, meiner verzweiflung und meiner krankheit umgegangen sind. sie hat mir auch immer alle zeit gegeben, die ich brauchte und es wurde öfter mal länger und ich musste nie dafür extra zahlen.
erwähnt wurde ja schon, dass es sehr wagemutig wäre, wenn du nun einfach deine medis absetzen würdest und zu irgendeinem heilpraktiker gehen. aber das hast du ja auch nicht vor, wie du schreibst.
wollte nur mal meine durchaus positive erfahrung weitergeben

die sich eben mehr auf den umgang mit der krankheit als eine richtige behandlung bezieht. aber evl könntest du ja ein mittel finden, durch welches du das corti reduzieren kannst. . falls du das wolltest.
allerdings schau mal hier, es wurde schon ne umfrage gemacht bezüglich HPs und versch. med. richtungen:
http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=16994
was lupus betrifft kannst ja auch mal hier lesen. ich weiß allerdings nich genau was da steht, habs nur überflogen:
http://www.lupus-live.de/erfahrungsberichte/alt_versuche/alt_versuche.htm
LG und gute besserung,
Lela