Speedy (HeJo)
Mitglied
hallo ihr lieben,
endlich habe ich wieder einen einigermaßen klaren kopf und vor allem weniger schmerzen und kann die foren wieder durchstöbern.
war ja letzte woche mittwoch wieder im rotkreuzkrankenhaus in bremen zum 9. endoxanstoß. erst ging es mir auch noch recht gut danach, bin sogar noch problemlos am donnerstag gegen 11 uhr dort weg und mit dem eigenen wagen nach hause gefahren. war nur unheimlich müde, wie jedesmal nach der chemo und habe mich zu hause auch gleich hingelegt und bin eingeschlafen. ca. 3 stunden später bin ich mit heftigen bauchkrämpfen wieder wach geworden. diese krämpfe wurden immer heftiger und egal was ich dagegen tat, warmes körnerkissen, verschiedene schmerzmedikamente wie buscopan etc, nichts half auch nur ansatzweise. bin dann am freitag nach einer schlaflosen und sehr, sehr schmerzhaften nacht, gekrümmt und unter tränen zu meiner hausärztin, die dann feststellte, daß der gesamt bauch gespannt und bretthart war, die darmgeräusche aber glücklicherweise noch vorhanden waren. sie sagte, daß der auslöser für die krämpfe das endoxan sei, daß nach 24 stunden schließlich überall im körper angekommen ist. da die chemo ja nun mal auf alle schnellwachsenden zellen wirkt und diese zerstört und die schleimhaut von blase und darm ja nun mal auch aus schnellwachsenden zellen besteht, zerstört sie nun mal auch die zellen in blasen- und darmschleimhaut. das widerum kann zu einer heftigen entzündungsreaktion führen und blase und darm reagieren mit heftigsten krämpfen. viel dagegen tun konnte sie leider auch nicht, außer mir zu schonung, bettruhe, wenn überhaupt an essen zu denken ist, dann schonkost und natürlich zum trinken von ausreichend flüssigkeit in form von mildem tee oder wasser raten.
diese krämpfe hatten mich dauerhaft in ihrer heftigsten form bis montag voll im griff! immer wenn ich versuchte was zu essen oder doch mal etwas trank außer wasser oder tee, wurde es kurze zeit später noch schlimmer. weder wärme noch schmerzmittel - nichts half!! ich mußte ständig die klamotten wechseln, da ich dauerhaft schweißnass geschwitzt war.
ES WAR WIRKLICH DIE HÖLLE!!!
am montag wurde es endlich besser und jetzt ist es im gegensatz zu vorher fast weg. crp und senkung sind zwar immernoch zu hoch, was aber wohl auch daran liegen kann, daß im anschluß an diese krämpfe sofort ein rheumaschub der gelenke durchgekommen ist.
naja, am samstag ist der zehnte tag nach endoxan und damit der tiefste stand der leukozyten erreicht. mit großer wahrscheinlichkeit wird der rheumaschub dann wie immer durch die nächste lungenentzündung abgelöst.
ich hoffe nur, daß ich nach dem nächsten endoxanstoß am 8. dezember nicht wieder durch die hölle dieser krämpfe gehen muß! die schmerzen der blase, ausgelöst durch die ic, reichen mir vollkommen!!!!!
liebe grüße,
speedy
endlich habe ich wieder einen einigermaßen klaren kopf und vor allem weniger schmerzen und kann die foren wieder durchstöbern.
war ja letzte woche mittwoch wieder im rotkreuzkrankenhaus in bremen zum 9. endoxanstoß. erst ging es mir auch noch recht gut danach, bin sogar noch problemlos am donnerstag gegen 11 uhr dort weg und mit dem eigenen wagen nach hause gefahren. war nur unheimlich müde, wie jedesmal nach der chemo und habe mich zu hause auch gleich hingelegt und bin eingeschlafen. ca. 3 stunden später bin ich mit heftigen bauchkrämpfen wieder wach geworden. diese krämpfe wurden immer heftiger und egal was ich dagegen tat, warmes körnerkissen, verschiedene schmerzmedikamente wie buscopan etc, nichts half auch nur ansatzweise. bin dann am freitag nach einer schlaflosen und sehr, sehr schmerzhaften nacht, gekrümmt und unter tränen zu meiner hausärztin, die dann feststellte, daß der gesamt bauch gespannt und bretthart war, die darmgeräusche aber glücklicherweise noch vorhanden waren. sie sagte, daß der auslöser für die krämpfe das endoxan sei, daß nach 24 stunden schließlich überall im körper angekommen ist. da die chemo ja nun mal auf alle schnellwachsenden zellen wirkt und diese zerstört und die schleimhaut von blase und darm ja nun mal auch aus schnellwachsenden zellen besteht, zerstört sie nun mal auch die zellen in blasen- und darmschleimhaut. das widerum kann zu einer heftigen entzündungsreaktion führen und blase und darm reagieren mit heftigsten krämpfen. viel dagegen tun konnte sie leider auch nicht, außer mir zu schonung, bettruhe, wenn überhaupt an essen zu denken ist, dann schonkost und natürlich zum trinken von ausreichend flüssigkeit in form von mildem tee oder wasser raten.
diese krämpfe hatten mich dauerhaft in ihrer heftigsten form bis montag voll im griff! immer wenn ich versuchte was zu essen oder doch mal etwas trank außer wasser oder tee, wurde es kurze zeit später noch schlimmer. weder wärme noch schmerzmittel - nichts half!! ich mußte ständig die klamotten wechseln, da ich dauerhaft schweißnass geschwitzt war.
ES WAR WIRKLICH DIE HÖLLE!!!
am montag wurde es endlich besser und jetzt ist es im gegensatz zu vorher fast weg. crp und senkung sind zwar immernoch zu hoch, was aber wohl auch daran liegen kann, daß im anschluß an diese krämpfe sofort ein rheumaschub der gelenke durchgekommen ist.
naja, am samstag ist der zehnte tag nach endoxan und damit der tiefste stand der leukozyten erreicht. mit großer wahrscheinlichkeit wird der rheumaschub dann wie immer durch die nächste lungenentzündung abgelöst.
ich hoffe nur, daß ich nach dem nächsten endoxanstoß am 8. dezember nicht wieder durch die hölle dieser krämpfe gehen muß! die schmerzen der blase, ausgelöst durch die ic, reichen mir vollkommen!!!!!
liebe grüße,
speedy