Estelle
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Erstmal wünsch ich natürlich alles Gute- das mit dem Neid war ein Scherz.
Mir wurde letztes Jahr auch zu einem künstlichen Handgelenk geraten, aber die geschichte ging anders aus.
Im Oktober 2004 hatte ich meinen wohl ersten Rheumaschub ( retrospektiv)- im re. Handgelenk. Behandelt wurde auf Sehnenscheidenentzündung, die Schmerzen waren die Hölle, nix half. Spontanremmission im Mai 2005. So weit so gut. Im April 2009 das gleiche Spiel. Höllische Schmerzen über Nacht,dick, rot, heiss. Angeblich Sehnenscheidenentzündung- Gips. Den Gips hatte ich bis Ende Mai, dann meinten die Chirurgen ( Blick von der Tür!- kein Röntgen oder ähnliches). So, fast 8 Wochen müsste reichen, wenn es schlimmer wird kommen Sie eben wieder. Diclac 25 mg mit auf den Weg- und Tschüss.
Da nix besser wurde, außer dass mir laufend schlecht war vom Diclac und ich die Hand nicht mehr bewegen konnte schickte mich meine Hausärztin zum Röntgen und zum CTG. Ergebnis niederschmetternd, Handgelenk fast zerstört. Überweisung zum Handchirurgen, der schickt mich wieder mit Schmerzmitteln zum CTG und zum MRT- mit der Hoffnung auf eine Handgelenksprothese oder wenigstens eine Versteifung.
Zwischenzeitlich ist es September, ich hab ein geschwollenes Knie, die Hand ist noch immer entzündet und ich fühl mich so miserabel, dass ich mich kaum auf den Beinen halten kann. Am 7. Oktober WV beim Handchirurgen mit Laborwerten und neuen Befunden und zeige ihm aus Verzweiflung mein Knie. Er ist entsetzt, meint das kann er nicht auf seine Kappe nehmen und weist mich per sofort ins Krankenhaus ein. In der Notfallaufnahme Punktion des Knies ( seit dem Gefühlsstörung im Fuss), erheblicher Erguss- Verlegung Rheumatologie. Nach dem die Diagnose Psorisisarthropathie gesichert ist und ich mal so nachfrage, was mit meinem Handgelenk wird, staucht micht die Oberärztin zusammen und meint: ..." die Chirurgen haben überhaupt keine Ahnung- die wollen immer nur schneiden und wir können dann sehen, was wir daraus wieder machen können. Hier wird erstmal nix operiert....." Aha- das muss einem ja mal gesagt werden als Patient. Zumal die Neurologen auch keinen Plan haben lt. der guten Frau.
Seit Oktober wird nun MTX in verschiedenen Stärken, mit Prednisolon und Arava + Arcoxia ( man gönnt sich ja sont nix) versucht- ohne Erfolg.
Entzündung jetzt auch den Zehen links, re. Handgelenk sowieso, li. Ellenbogen, Rücken. Ab Mai evtl. Umstellung auf Enbrel.
Ich drück Dir jedenfals die Daumen!
Könnte es sein, dass eine andere entzündliche Krankheit dahintersteckt bei Dir? - Ich hab mal einen Vortag mit verschiedenen Schmerzärzten gehört. Da wurde auch erwähnt, dass die Behandlungsmethode sehr darauf ankommt, zu wem man geht. Ein Chirurg wird schneiden, ein anderer Medis verschreiben etc.

