Hallo!
Mein Name ist Timo, ich komme aus Bonn, bin 27 Jahre alt, und bin gerade wegen einer reaktiven Arthritis in Behandlung.
Angefangen hat die im Oktober, als ich nachts mit Knieschmerzen aufwachte. Ich dachte noch, "Na toll, jetzt hast du dir im Schlaf das Knie verdreht und humpelst tagelang
". Einen Tag später war das Knie bereits prall geschwollen, was ich so noch nie hatte...
Weil sich sämtliche Gelenkbeschwerden bei mir sonst immer von alleine gegeben haben, habe ich dann 3 Tage gewartet, bevor ich zum Hausarzt ging. Dieser hat mich dann zum Orthopäden geschickt, der mir Blut abnahm und das Knie punktierte.
Da weder in der gewonnen Flüssigkeit (mit 106ml knapp am Praxisrekord vorbei
), noch im Blut irgendwelche Krankheitserreger feststellbar waren, und die Blutwerte bis auf ein CRP von 20 mg/dl normal waren, schickte er mich dann mit dem Verdacht auf reaktive Arthrtis zum Rheumatologen, auch aufgrund meiner Anamnese, dass ich eine Woche vor der Kniegeschichte ein paar Tage leichten Durchfall hatte, und verschrieb mir für die Übergangszeit Diclofenac und Krankengymnastik.
Als ich dann Ende November bei diesem vorsprach, war alles relativ schnell klar. Da mein Test ergab, dass ich zudem HLA-B27 positiv bin, also wohl eher zu eine Chronifizierung der Arthritis neige, und die Entzündung immer noch relativ heftig verlief (so z.B. als ich Diclofenac langsam absetzen sollte), empfahl er eine Basistherapie mit Sulfasalazin und zumindest zu Beginn Prednisolon, also praktisch Cortison, der ich zustimmte.
Das Cortison brauchte ein paar Tage, bis die Schwellung wegging, das Knie "verheilte" sozusagen und auch der eher innerliche Erguss verschwand, so dass ich nach wenigen Wochen sogar wieder mit Sport anfangen konnte.
Ich nehme Sulfasalazin nun seit genau 2 Monaten, von denen es die ersten Wochen langsam eigneschlichen wurde, und habe bis auf ein leichtes Völlegefühl keine Nebenwirkungen, zumindest keine offensichtlichen bzw. störenden. Was die weiteren Bluttests zeigen werden, wage ich natürlich nicht vorherzusagen
. Prednisolon nehme ich momentan noch 7,5 g täglich, aber ich vermute, dass ich es nach dem nächsten Termin (in einer Woche) weiter reduzieren soll.
Auch wenn es wohl schönere Dinge gibt, als sich bei einem Rheumaforum anzumelden
, habe ich es auf der Suche nach echten Geschichten schon mehrfach mit der Suche auf den Kopf gestellt, und bin jetzt schon lange froh, dass es das Forum gibt
. Und da nun langsam der erste Schock vorbei ist, und ich doch die ein oder andere Frage habe:
Alles Gute und wir sehen uns im Forum!
Timo
Mein Name ist Timo, ich komme aus Bonn, bin 27 Jahre alt, und bin gerade wegen einer reaktiven Arthritis in Behandlung.
Angefangen hat die im Oktober, als ich nachts mit Knieschmerzen aufwachte. Ich dachte noch, "Na toll, jetzt hast du dir im Schlaf das Knie verdreht und humpelst tagelang
". Einen Tag später war das Knie bereits prall geschwollen, was ich so noch nie hatte...Weil sich sämtliche Gelenkbeschwerden bei mir sonst immer von alleine gegeben haben, habe ich dann 3 Tage gewartet, bevor ich zum Hausarzt ging. Dieser hat mich dann zum Orthopäden geschickt, der mir Blut abnahm und das Knie punktierte.
Da weder in der gewonnen Flüssigkeit (mit 106ml knapp am Praxisrekord vorbei
), noch im Blut irgendwelche Krankheitserreger feststellbar waren, und die Blutwerte bis auf ein CRP von 20 mg/dl normal waren, schickte er mich dann mit dem Verdacht auf reaktive Arthrtis zum Rheumatologen, auch aufgrund meiner Anamnese, dass ich eine Woche vor der Kniegeschichte ein paar Tage leichten Durchfall hatte, und verschrieb mir für die Übergangszeit Diclofenac und Krankengymnastik.Als ich dann Ende November bei diesem vorsprach, war alles relativ schnell klar. Da mein Test ergab, dass ich zudem HLA-B27 positiv bin, also wohl eher zu eine Chronifizierung der Arthritis neige, und die Entzündung immer noch relativ heftig verlief (so z.B. als ich Diclofenac langsam absetzen sollte), empfahl er eine Basistherapie mit Sulfasalazin und zumindest zu Beginn Prednisolon, also praktisch Cortison, der ich zustimmte.
Das Cortison brauchte ein paar Tage, bis die Schwellung wegging, das Knie "verheilte" sozusagen und auch der eher innerliche Erguss verschwand, so dass ich nach wenigen Wochen sogar wieder mit Sport anfangen konnte.
Ich nehme Sulfasalazin nun seit genau 2 Monaten, von denen es die ersten Wochen langsam eigneschlichen wurde, und habe bis auf ein leichtes Völlegefühl keine Nebenwirkungen, zumindest keine offensichtlichen bzw. störenden. Was die weiteren Bluttests zeigen werden, wage ich natürlich nicht vorherzusagen
Auch wenn es wohl schönere Dinge gibt, als sich bei einem Rheumaforum anzumelden
. Und da nun langsam der erste Schock vorbei ist, und ich doch die ein oder andere Frage habe:Alles Gute und wir sehen uns im Forum!

Timo