ich bin neu hier und wollte mich auch mal vorstellen. Ich bin 40 Jahre alt und leider immer noch ohne Diagnose. Ich mache jetzt seit knapp 3 Jahren den Ärztemarathon, den ihr ja auch zur Genüge kennt. Momentan bin ich irgendwie an einem ziemlichen Tiefpunkt und habe eigentlich die Nase voll von der Ärzte-Lauferei, vor allem, weil man doch irgendwann nicht mehr so richtig ernst genommen wird, nicht mal vom Hausarzt. Kurz zu meinen Beschwerden: Schmerzen im oberen Rückenbereich bis in den Nacken mit immer wiederkehrenden Blockaden, seit ein paar Wochen wieder häufiger Schwindel (kommt wahrscheinlich von der HWS-Gegend), Schmerzen im Lendenwirbelbereich (lt. MRT Bandscheibenvorwölbung, Spondylarthrose, Neuroforameneinengung), dann immer wieder Beschwerden an unterschiedlichen Stellen, zur Zeit an den Finger- und Handgelenken beider Hände, in der linken Schulter und linken Ellbogen und ziemlich heftige Schmerzen im Becken- und Hüftbereich, kann kaum auftreten und auch nicht lange sitzen. Vor einigen Tagen waren die Finger der linken Hand geschwollen und ich konnte sie kaum bewegen. Hatte auch vor nicht allzulanger Zeit ein geschwollenes Knie mit Druckschmerz an der Innenseite, festgestellt wurde eine Bakerzyste und Entzündungen am Sehnen-/Muskelansatz. Die Nächte sind leider auch sehr oft ziemlich kurz, meist wache ich so gegen 3 oder 4 Uhr vor allem wegen der Rückenschmerzen auf. Im August 2010 hat mich mein Orthopäde zur Reha (5 Wochen) geschickt, nach der es mir eigentlich noch schlechter ging als davor. Nachdem ich dann kurz hintereinander ohne ersichtlichen Grund auch noch 3 Thrombosen im Bein hatte, hat mir der Phlebologe eine rheumatische bzw. immunologische Abklärung empfohlen. Übrigens der erste Arzt, der die vielen Schmerzen mal in Zusammenhang brachte. Jetzt muss ich mich also erst mal auf die Suche nach einem Rheumatologen begeben. Zur Zeit muss ich mich aber irgendwie erst mal zu einem erneuten Arztbesuch überwinden, weil man irgendwann mal das Gefühl hat, es will einem keiner richtig helfen, und Aussagen wie "Versuchen Sie einfach, damit zu leben" oder "Wenn ihnen etwas Schmerzen macht, dann lassen sie es eben" helfen einem auch nicht wirklich weiter. Jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich wollte, meine Finger beschweren sich auch schon. Aber manchmal hilft es ja auch schon, wenn man mal ein bisschen "jammern" darf, vor allem bei Leuten, die die ganzen Probleme selbst kennen und verstehen.
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und danke fürs Lesen.:a_smil08:
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und danke fürs Lesen.:a_smil08:
mal jammern können ohne ein schlechtes Gefühl zu haben ist schon ne feine Sache. Hier sind viele die auch noch keine richtige Diagnose haben oder wie bei mir wo nach langer Zeit alles wieder neu gesichert werden soll:o wichtig ist dran bleiben, nicht aufgeben und nen guten internistischen Rheumadoc suchen