Vielen Dank
echt super, wenn man den PC aufdreht und soo viele Antworten hat, und hier willkommen ist. *wienerin* die Diagnosen Polyarthrose, cp, Fibromyalgie usw. - alles schon durch. Wurde immer wieder mit diversen Médikamenten behandelt. Bin nun von einem lieben Doc im Spital auf das Mophium - seit fast 3 Jahren - eingestellt. Halte meine Dosis und fühle mich damit echt gut. Der Doc meinte "Schluß mit den Experimenten - wir müssen wieder den Lebenssinn erreichen!" und hatte Recht damit. Ich werde es zwar mein Leben lang einnehmen müssen, bin aber noch in der unteren Dosis. Wegen meiner Depression: Wie ihr schon erwähnt habt, wenn man nur den ganzen Tag Schmerzen habt und irgendwie am Leben verzweifelt, und außer den eigenen Kindern (Tochter fast 21 und Sohn 19) keine Unterstützung und Verständnis hat, fällt man schnell in ein Tief. Die Psychologen in den Spitälern sind nicht das Wahre und man kann sich nicht öffnen. Ich bin kein Mensch, der jammert - im Gegenteil - bis vor kurzem war ich nur für andere da und schaute nie auf mich selbst. Mein Mann, den ich immer noch über alles liebe, hat mich, als das mit der HWS begann und Lähmungen da waren - im Stich gelassen und hat nun eine Freundin (die ist sicher gesund). Zwar war er vor der Op und auch danach bei mir, aber eigentlich im Kopf schon wo ganz anders. Gott sei Dank habe ich hier in meiner Umgebung und in der Firma Menschen, die mich lieben und mir Halt geben. Und ja da ist ja auch mein Engel: Mein Mann hat mir einen Freund vorgestellt, weil ich nach der Op ziemlich blockiert war. Der rechte Arm mußte wieder aktiviert werden, der Hals funktionierte sowieso nicht und meine Physiko Therapeutin meinte, ich brauche jemand der meine Blockaden löst. Und ja genau da kam er. Wir sprechen viel und dann legt er eine Cd rein mit Enspannungsmusik. Ich habe die Augen geschlossen und fragt mich nicht was er macht. Aber ich habe in den drei Wochen so viel Kraft und Stärke und vor allem soooo viel weniger Schmerzen. Ich hoffe, jeder der an dieser Krankheit, egal wie sie genannt wird, leidet, findet in irgendeiner Art und Weise jemand oder etwas, das ihm hilft.