B
bucki
Guest
hallo zusammen,
ich verfolge dieses forum nun schon eine weile. eigentlich seit dem bei mir der verdacht auf rheuma erstmals im raum stand. das war irgendwie ein schock und ich wollte mich eben mal informieren. so richtig wahr haben wollte ich das nie, doch so langsam muss ich mich wohl mit der sache abfinden.
mein name ist thomas. ich bin 27 jahre alt und mache gerade mein doktorarbeit in biologie. ich wohne in bochum.
heute hat mich mein rheumatologe angerufen und mir die ergebnisse meiner ganzen laboruntersuchungen erzählt. es wurde nur festgestellt das ich HLA B27 positiv bin.
bisher tippt der arzt das ich eventuell psa habe. genau hat er sich noch nicht festgelegt.
zumindest bin ich momentan sehr niedergeschlagen
und habe irgendwie angst wie das alles weiter gehen soll.
vor etwa einem jahr (april 2005) hatte ich auf einmal ein "dickes knie". da ich damals dreimal die woche volleyball gespielt habe und die knie ja immer stark belastet waren habe ich mir nichts weiter gedacht. als es aber nicht weg ging, bin ich dann zum orthopäden, der auf einen bluterguß tipte, da auf dem röntgenbild nichts zu sehen war. ich bekam ne spritze mit cortison und alles war wieder weg. nach zwei wochen schwoll das knie dann aber so enorm an, dass ich kaum noch laufen konnte. wieder zum orthopäden, punktieren und wieder spritze und ne überweisung fürs kernspin. im kernspin war nichts zu erkennen, außer eine massive entzündung. nach dem das cortison im knie abgebaut war, schwoll das knie dann so krass an, dass mein orthopäde mich zu einem knie-spezialisten geschickt hat. der hat dann sofort eine athroskopische untersuchung (kniespiegelung) durchgeführt. befund war dann, massive synovalitis mit verdacht auf rheumatischen ursprung. bei der gelegenheit wurde dann mal ein gutes stück meiner gelenksinnenhaut entfernt. nach der op schwoll das knie langsam ab. leicht dick blieb es aber. habe dann viel physiotherapie gemacht und auch sonst keine probleme. mein alter orthopäde wollte am liebsten direkt wieder operieren, da eine gewisse schwellung noch vorhanden war. ich habe dann den orthopäden gewechselt
im november/dezember habe ich dann schmerzen im knie bekommen und mein neuer orthopäde hat mich dann zum rheumatologen überwiesen.
zwischenzeitlich habe ich dann schmerzen im anderen knie bekommen. außerdem im rücken (lenden, ichias-gegend) und in der rechten schulter.
da war ich dann im märz 2006 und der hat mich recht gründlich untersucht. ultraschall von allen betroffenen gelenken gemacht. entzündungen konnte er nur in beiden knien feststellen. hat mich komplett über meine familien-krankheiten ausgefragt und tausend
ampulen blut und urin genommen. was dabei raus gekommen ist habe ich ja schon gesagt.
zur zeit gehts mir so eigentlich ganz gut. habe eigentlich so gut wie nie ruheschmerzen. nur die knie, die schulter und der rücken schmerzt bei bestimmten aktivitäten.
medikament nehme ich keine. kühle nur meine knie ab und zu mit eis.
der arzt möchte aber trotzdem bei mir mit einer basaltherapie beginnen. ich soll auf sulfasalazin gesetzt werden. um die entzündungen in den griff zu bekommen.
naja, das wars eigentlich. jetzt wo es aber so scheinbar definitiv ist, dass ich rheuma habe, bekomme ich eben angst. weil ich mich frage wie schlimm es wohl noch wird und wie es mit meiner zukunft aussieht. ich will ja auch so gerne mal kinder haben und habe jetzt sehr große angst, dass ich das vererbe und die dann auch ihr lebtag damit zu tun haben.
ich wies hier im forum gehts vielen leuten viel viel schlechte als mir, aber trotzdem komme ich momentan damit nich so richtig klar.
lieben gruß an alle
ich verfolge dieses forum nun schon eine weile. eigentlich seit dem bei mir der verdacht auf rheuma erstmals im raum stand. das war irgendwie ein schock und ich wollte mich eben mal informieren. so richtig wahr haben wollte ich das nie, doch so langsam muss ich mich wohl mit der sache abfinden.
mein name ist thomas. ich bin 27 jahre alt und mache gerade mein doktorarbeit in biologie. ich wohne in bochum.
heute hat mich mein rheumatologe angerufen und mir die ergebnisse meiner ganzen laboruntersuchungen erzählt. es wurde nur festgestellt das ich HLA B27 positiv bin.
bisher tippt der arzt das ich eventuell psa habe. genau hat er sich noch nicht festgelegt.
zumindest bin ich momentan sehr niedergeschlagen
vor etwa einem jahr (april 2005) hatte ich auf einmal ein "dickes knie". da ich damals dreimal die woche volleyball gespielt habe und die knie ja immer stark belastet waren habe ich mir nichts weiter gedacht. als es aber nicht weg ging, bin ich dann zum orthopäden, der auf einen bluterguß tipte, da auf dem röntgenbild nichts zu sehen war. ich bekam ne spritze mit cortison und alles war wieder weg. nach zwei wochen schwoll das knie dann aber so enorm an, dass ich kaum noch laufen konnte. wieder zum orthopäden, punktieren und wieder spritze und ne überweisung fürs kernspin. im kernspin war nichts zu erkennen, außer eine massive entzündung. nach dem das cortison im knie abgebaut war, schwoll das knie dann so krass an, dass mein orthopäde mich zu einem knie-spezialisten geschickt hat. der hat dann sofort eine athroskopische untersuchung (kniespiegelung) durchgeführt. befund war dann, massive synovalitis mit verdacht auf rheumatischen ursprung. bei der gelegenheit wurde dann mal ein gutes stück meiner gelenksinnenhaut entfernt. nach der op schwoll das knie langsam ab. leicht dick blieb es aber. habe dann viel physiotherapie gemacht und auch sonst keine probleme. mein alter orthopäde wollte am liebsten direkt wieder operieren, da eine gewisse schwellung noch vorhanden war. ich habe dann den orthopäden gewechselt

im november/dezember habe ich dann schmerzen im knie bekommen und mein neuer orthopäde hat mich dann zum rheumatologen überwiesen.
zwischenzeitlich habe ich dann schmerzen im anderen knie bekommen. außerdem im rücken (lenden, ichias-gegend) und in der rechten schulter.
da war ich dann im märz 2006 und der hat mich recht gründlich untersucht. ultraschall von allen betroffenen gelenken gemacht. entzündungen konnte er nur in beiden knien feststellen. hat mich komplett über meine familien-krankheiten ausgefragt und tausend
zur zeit gehts mir so eigentlich ganz gut. habe eigentlich so gut wie nie ruheschmerzen. nur die knie, die schulter und der rücken schmerzt bei bestimmten aktivitäten.
medikament nehme ich keine. kühle nur meine knie ab und zu mit eis.
der arzt möchte aber trotzdem bei mir mit einer basaltherapie beginnen. ich soll auf sulfasalazin gesetzt werden. um die entzündungen in den griff zu bekommen.
naja, das wars eigentlich. jetzt wo es aber so scheinbar definitiv ist, dass ich rheuma habe, bekomme ich eben angst. weil ich mich frage wie schlimm es wohl noch wird und wie es mit meiner zukunft aussieht. ich will ja auch so gerne mal kinder haben und habe jetzt sehr große angst, dass ich das vererbe und die dann auch ihr lebtag damit zu tun haben.
ich wies hier im forum gehts vielen leuten viel viel schlechte als mir, aber trotzdem komme ich momentan damit nich so richtig klar.
lieben gruß an alle
(Dann ist ja gut
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