Hallo an alle hier!
Ich war jetzt seit einiger Zeit nur mal zum lesen hier, da ich für mich einige Dinge (ärztlicherseits) abzuklären hatte.
Heute war ich zur Befundbesprechung bei der Rheumatologin.
Aber ich fange wohl besser noch mal von vorn an.
Zustand nach Spondylodese L1/L2 im November 2004. (Versteifung des 1. und 2. Lendenwirbels mit Schrauben und Stangen und einbringen eines "Platzhalter" zwischen die beiden Wirbelkörper, der mit eigenem Knochen gefüllt wurde-damit es "schneller und besser" versteift)
Mein Hauptproblem war und ist auch noch immer der Rückenschmerz mit Ausstrahlung in Becken, Bauch und Beine. (gemacht wurde die Op wegen Instabilität aufgrund der Kaputten, sich selbst wegreduzierten Bandscheibe)
Nach einer (leider) sehr kurzen Besserung, stellte sich der "alte" Rückenschmerzzustand wieder ein.
Nach und nach kamen dann noch Schmerzen mit Schwellungen (die auch für andere Menschen sichtbar sind) in beiden Händen, Handgelenken, Knie (hab ich allerdings schon länger als die anhaltendenden Rü.-Schm.) und Sprunggelenken und beiden Füßen hinzu.
Meine Hände bereiten mir auch dahingehend Probleme, das ich keine Flaschen und Gläser aufdrehen kann, mir sehr oft Dinge aus den Händen fallen, das sie bei arbeiten, wie z. B.: mit dem Schneebesen, Haarbürste, schreiben mit dem Kugelschreiber (Stift), Sachen fest halten und heben, sehr schmerzhaft werden-fühlt sich an wie verkrampft, oder wie im Schraubstock.
Wenn ich gelegen habe und aufstehe, dann fühlen sich meine Sprunggelenke steif und ungelenk an. Ich laufe dann, als ob ich Bretter unter den Füßen hätte.
Meistens tritt das Tage-bis Wochenweise auf und danach geht es erst wieder.
Ich fühle mich oft müde und kaputt-obwohl ich versuche meinen Tagesablauf so zu gestalten, das ich mich weder unter- noch überfordere.
Zum Beispiel ist es dann so, dass ich, wenn ich Abendessen zubereite (mein Mann und meine Tochter helfen auch)plötzlich so ausgelaugt bin, als hätte jemand den Stecker aus der Steckdose gezogen und mit einemmal ist der Strom weg.
Dieses Phänomän trifft mich zu allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten und das macht mir noch mehr zu schaffen, als die Schmerzen das tun.
Die Befunde sind so, das das MRT der WS schon die Rückenschmerzen erklärt-ich habe noch einen Bandscheibenvorfall über dem versteiften Segment, sowie in allen Segmenten darunter Protrusionen, kleinere Vorfälle der Bandscheiben bzw. "black disc".
Im weiteren beschreibt der Radiologe einen Sklerosierend cystischen Prozess im gelenknahen re ISG-nahen Iliumoberrand. ???
und mäßige Spondylarthritis, aber keine MRT- gesicherte ISG-Arthritis
...und die Blutwerte geben keinen Anhalt, oder Verdacht auf ein entzündlich-rheumatisches Geschehen, somit wurde ich heute aus der rheumatologischn Ambulanz entlassen, dass sie leider nichts für mich tun können.
Ja, und neben den körperlichen Befunden, die WS betreffend, ist auch noch chronisches Schmerzsyndrom und sekundäre Fibromyalgie diagnostiziert worden.
Therapievorschläge gab es in Richtung entzündungshemmende Medis, (kein Kortison) Schmerzkatheter für die WS-eventuell Verödung der Facettengelenke (kleine Wirbelgelenke, die aneinanderreiben) und das ich mir einen sehr guten Schmerztherapeuten suchen soll, sowie mich mit den (wahrscheinlich) nicht mehr weggehenden Schmerzen zu arrangieren-damit zu leben.
Ich bin ein klein wenig geknickt und gehe in nächster Zeit nicht mehr zu Ärzten.
Ich möchte nicht sagen, dass ich mich dort nicht habe ernst genommen gefühlt, es ist nur meine persönliche Enttäuschung.
Ich danke Euch sehr, fürs zuhören!
Für Ratschläge und aufbauende Worte bin ich sehr dankbar.
Liebe Grüße
netti66
Ich war jetzt seit einiger Zeit nur mal zum lesen hier, da ich für mich einige Dinge (ärztlicherseits) abzuklären hatte.
Heute war ich zur Befundbesprechung bei der Rheumatologin.
Aber ich fange wohl besser noch mal von vorn an.
Zustand nach Spondylodese L1/L2 im November 2004. (Versteifung des 1. und 2. Lendenwirbels mit Schrauben und Stangen und einbringen eines "Platzhalter" zwischen die beiden Wirbelkörper, der mit eigenem Knochen gefüllt wurde-damit es "schneller und besser" versteift)
Mein Hauptproblem war und ist auch noch immer der Rückenschmerz mit Ausstrahlung in Becken, Bauch und Beine. (gemacht wurde die Op wegen Instabilität aufgrund der Kaputten, sich selbst wegreduzierten Bandscheibe)
Nach einer (leider) sehr kurzen Besserung, stellte sich der "alte" Rückenschmerzzustand wieder ein.
Nach und nach kamen dann noch Schmerzen mit Schwellungen (die auch für andere Menschen sichtbar sind) in beiden Händen, Handgelenken, Knie (hab ich allerdings schon länger als die anhaltendenden Rü.-Schm.) und Sprunggelenken und beiden Füßen hinzu.
Meine Hände bereiten mir auch dahingehend Probleme, das ich keine Flaschen und Gläser aufdrehen kann, mir sehr oft Dinge aus den Händen fallen, das sie bei arbeiten, wie z. B.: mit dem Schneebesen, Haarbürste, schreiben mit dem Kugelschreiber (Stift), Sachen fest halten und heben, sehr schmerzhaft werden-fühlt sich an wie verkrampft, oder wie im Schraubstock.
Wenn ich gelegen habe und aufstehe, dann fühlen sich meine Sprunggelenke steif und ungelenk an. Ich laufe dann, als ob ich Bretter unter den Füßen hätte.
Meistens tritt das Tage-bis Wochenweise auf und danach geht es erst wieder.
Ich fühle mich oft müde und kaputt-obwohl ich versuche meinen Tagesablauf so zu gestalten, das ich mich weder unter- noch überfordere.
Zum Beispiel ist es dann so, dass ich, wenn ich Abendessen zubereite (mein Mann und meine Tochter helfen auch)plötzlich so ausgelaugt bin, als hätte jemand den Stecker aus der Steckdose gezogen und mit einemmal ist der Strom weg.
Dieses Phänomän trifft mich zu allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten und das macht mir noch mehr zu schaffen, als die Schmerzen das tun.
Die Befunde sind so, das das MRT der WS schon die Rückenschmerzen erklärt-ich habe noch einen Bandscheibenvorfall über dem versteiften Segment, sowie in allen Segmenten darunter Protrusionen, kleinere Vorfälle der Bandscheiben bzw. "black disc".
Im weiteren beschreibt der Radiologe einen Sklerosierend cystischen Prozess im gelenknahen re ISG-nahen Iliumoberrand. ???
und mäßige Spondylarthritis, aber keine MRT- gesicherte ISG-Arthritis
...und die Blutwerte geben keinen Anhalt, oder Verdacht auf ein entzündlich-rheumatisches Geschehen, somit wurde ich heute aus der rheumatologischn Ambulanz entlassen, dass sie leider nichts für mich tun können.
Ja, und neben den körperlichen Befunden, die WS betreffend, ist auch noch chronisches Schmerzsyndrom und sekundäre Fibromyalgie diagnostiziert worden.
Therapievorschläge gab es in Richtung entzündungshemmende Medis, (kein Kortison) Schmerzkatheter für die WS-eventuell Verödung der Facettengelenke (kleine Wirbelgelenke, die aneinanderreiben) und das ich mir einen sehr guten Schmerztherapeuten suchen soll, sowie mich mit den (wahrscheinlich) nicht mehr weggehenden Schmerzen zu arrangieren-damit zu leben.
Ich bin ein klein wenig geknickt und gehe in nächster Zeit nicht mehr zu Ärzten.
Ich möchte nicht sagen, dass ich mich dort nicht habe ernst genommen gefühlt, es ist nur meine persönliche Enttäuschung.
Ich danke Euch sehr, fürs zuhören!
Für Ratschläge und aufbauende Worte bin ich sehr dankbar.
Liebe Grüße
netti66