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Sicher ist es gut, die Zerstörung der Gelenke aufzuhalten. Gleichzeitig denke ich, es ist wichtig, nichts gegen seine innere Überzeugung zu tun. Immerhin sind die Nebenwirkungen der Basismedikamente auch nicht ohne...Weiß ich....
Ich frage mich ja selbst manchmal, ob das nicht verrückt ist, es nur mit Cortison zu versuchen. Zumal bei der Szintigraphie wieder über 20 Gelenke entzündet waren. Da krieg ich schon das Heulen....
Nebenwirkungen können auftreten, aber treten nicht zwangsläufig auf. Einige Nebenwirkungen, wenn diese denn eintreten sollten würde ich dennoch hinnehmen. Zerstörte Gelenke und/oder zerstörte Organe durch das autoimmunbedingte systemische entzündliche Rheuma kann man in der Regel nicht mehr rückgängig machen. Je früher es behandelt wird, desto größer die Chance das aufzuhalten und in Remission zu kommen. Leider werden entzündliche rheumatische Erkrankungen häufig zu spät erkannt und behandelt und die bleibenden Schäden sind schon da und das Rheuma kann schön wüten. Wenn ich dann die Chance einer Behandlung hab und diese nicht wahrnehme und alles noch länger hinauszögere, wegen eventueller Nebenwirkungen, die ja gar nicht unbedingt eintreten müssen.....Andere würden sich freuen, wenn sie frühzeitig eine Behandlung bekommen hätten.Immerhin sind die Nebenwirkungen der Basismedikamente auch nicht ohne...
Die eigene Entscheidung wird es so und so eh bleiben, mich hat noch kein Arzt gezwungen Medikamente zu nehmen oder irgendwelche anderen Therapien zu machen. Aber nicht umsonst gibt es die Früh-Arthritis Sprechstunde und das Zeitfenster, aber wer dennoch abwarten will.......Mir ist wichtig, dass es die eigene Entscheidung bleibt.
