Lunaraurum
Neues Mitglied
Erst einmal möchte ich mich vorstellen: Ich bin neu hier, wohne an der Ostsee und bin eine 27jährige Design-Studentin.
Mich hat es nun vor genau 3 Monaten erwischt. Alles fing damit an dass ich mich unwohl fühlte und ich dachte, dass ich eine Grippe ausbrüte .... Dem folgten dann nach ca einer Woche Magen-Darm Probleme sowie ständige Müdigkeit.
Nach ca weiteren Wochen verschwanden diese Probleme, allerdings bekam ich von heute auf morgen meinen Mund nicht mehr weiter als 2 fingerbreit auf, das Kiefergelenk tat unglaublich weh, so dass ich zum Zahnarzt ging, weil ich dachte dass die Weisheitszähne Probleme machen. Ich wurde geröntgt, aber der Arzt konnte nichts mit dem Bild anfangen - so wurde ich zum Kieferchirurgen überwiesen - den Termin bekam ich 1,5 Wochen später ....
(Beim Hausarzt war ich auch - wurde aber mit einem Schulterzucken weggeschickt)
Dieser Arzt konnte dann aber auch nichts mit mir anfangen .... in der Zwischenzeit tat auch mein Hals weh und mein linkes Knie wurde dick - ich konnte es nicht mehr beugen und dank der Schmerzen kaum noch laufen....
Der Arzt schickte mich weiter zum Sportmediziner
Das ist nun 2 Monate her - Bei dem Arzt kam ich noch am gleichen Tag dran - ein Röntgenbild wurde gemacht - man konnte auch nicht viel erkennen - so sollte ich zum MRT
Außerdem wurden 155 ml Wasser aus dem Knie gezogen und eingeschickt.
Den Termin beim MRT hatte ich wieder eine Woche später- die Taten waren dann also nach weiteren 1,5 Wochen beim Arzt....
Wieder beim Sportmediziner bekam ich gesagt, dass ich eine geringe Anzahl von Gichtkristallen im Wasser hatte sowie einen leicht gequetschten Meniskus.
Man wollte mich wegschicken, aber ich "erbettelte" ein Antibiotikum, da ich nicht an diese Diagnose glaubte - ich hatte mir das Knie schließlich nie verletzt ... (das reichte dann für 5 Tage, die Kieferprobleme wurden ein ganz klein wenig besser.... ich kann nun wieder mehr essen als Babybrei)
Ein paar Tage später ging ich wieder zum Hausarzt und bestand auf einen Bluttest.
Der Test viel mies aus - sehr hohe Entzündungswerte und eine Yersinien-Infektion.
- Reaktive Arthritis -
Mittlerweile sind beide Knie und das linke Sprunggelenk dick und schmerzen (beugen, hinknien bzw. "normales" Laufen sind nicht mehr möglich, ich fühle mich wie eine Marionette aus Holz -.-)
Ich bin nun beim Rheumatologen in Behandlung, nehme täglich Kortison ein (aller 3 Tage etwas weniger) sowie Ibuprofen und Vitamin D....
An die Schmerzen habe ich mich schon irgendwie "gewöhnt"
ich weiß nichts mehr wie es ohne war. Das Leben ist eingeschränkt, wenn man nicht mal mehr allein einkaufen gehen kann/ den Haushalt führen bzw schon fertig ist, wenn man morgens steif aus dem Bett "steigt". Das soziale Leben leidet natürlich auch stark.
Ich weiß nun nicht mehr weiter, weil die Gelenke einfach nicht dünner werden wollen - außerdem habe ich große Angst, dass noch weitere betroffen werden können
Muss ich jetzt damit rechnen, dass ich das mein Leben lang nicht mehr loswerde? Man liest im Internet ja so einiges -.- so ein Leben will ich nicht ....
Ich würde mich sehr über Ratschläge freuen.
Ich bedanke mich schon mal bei euch.
Mich hat es nun vor genau 3 Monaten erwischt. Alles fing damit an dass ich mich unwohl fühlte und ich dachte, dass ich eine Grippe ausbrüte .... Dem folgten dann nach ca einer Woche Magen-Darm Probleme sowie ständige Müdigkeit.
Nach ca weiteren Wochen verschwanden diese Probleme, allerdings bekam ich von heute auf morgen meinen Mund nicht mehr weiter als 2 fingerbreit auf, das Kiefergelenk tat unglaublich weh, so dass ich zum Zahnarzt ging, weil ich dachte dass die Weisheitszähne Probleme machen. Ich wurde geröntgt, aber der Arzt konnte nichts mit dem Bild anfangen - so wurde ich zum Kieferchirurgen überwiesen - den Termin bekam ich 1,5 Wochen später ....
(Beim Hausarzt war ich auch - wurde aber mit einem Schulterzucken weggeschickt)
Dieser Arzt konnte dann aber auch nichts mit mir anfangen .... in der Zwischenzeit tat auch mein Hals weh und mein linkes Knie wurde dick - ich konnte es nicht mehr beugen und dank der Schmerzen kaum noch laufen....
Der Arzt schickte mich weiter zum Sportmediziner
Das ist nun 2 Monate her - Bei dem Arzt kam ich noch am gleichen Tag dran - ein Röntgenbild wurde gemacht - man konnte auch nicht viel erkennen - so sollte ich zum MRT
Außerdem wurden 155 ml Wasser aus dem Knie gezogen und eingeschickt.
Den Termin beim MRT hatte ich wieder eine Woche später- die Taten waren dann also nach weiteren 1,5 Wochen beim Arzt....
Wieder beim Sportmediziner bekam ich gesagt, dass ich eine geringe Anzahl von Gichtkristallen im Wasser hatte sowie einen leicht gequetschten Meniskus.
Man wollte mich wegschicken, aber ich "erbettelte" ein Antibiotikum, da ich nicht an diese Diagnose glaubte - ich hatte mir das Knie schließlich nie verletzt ... (das reichte dann für 5 Tage, die Kieferprobleme wurden ein ganz klein wenig besser.... ich kann nun wieder mehr essen als Babybrei)
Ein paar Tage später ging ich wieder zum Hausarzt und bestand auf einen Bluttest.
Der Test viel mies aus - sehr hohe Entzündungswerte und eine Yersinien-Infektion.
- Reaktive Arthritis -
Mittlerweile sind beide Knie und das linke Sprunggelenk dick und schmerzen (beugen, hinknien bzw. "normales" Laufen sind nicht mehr möglich, ich fühle mich wie eine Marionette aus Holz -.-)
Ich bin nun beim Rheumatologen in Behandlung, nehme täglich Kortison ein (aller 3 Tage etwas weniger) sowie Ibuprofen und Vitamin D....
An die Schmerzen habe ich mich schon irgendwie "gewöhnt"
Ich weiß nun nicht mehr weiter, weil die Gelenke einfach nicht dünner werden wollen - außerdem habe ich große Angst, dass noch weitere betroffen werden können
Muss ich jetzt damit rechnen, dass ich das mein Leben lang nicht mehr loswerde? Man liest im Internet ja so einiges -.- so ein Leben will ich nicht ....
Ich würde mich sehr über Ratschläge freuen.
Ich bedanke mich schon mal bei euch.