Mara
Mitglied
Hallo,
seit einiger Zeit habe ich verschiedene Probleme. Letztes Jahr wurden meine Augen immer trockener, gerötet, lichtempfindlich. Ich ging zum Augenarzt, da ich mit den üblichen Tropfen nicht mehr klar kam. Dieser stellte das Sicca Syndrom und einen Arcus lipoides fest, für den ich mit 40 noch zu jung sei. Ich bekam Hylocare, Dexagel und Bepanthen Augensalbe. Im Dezember wurden meine Fingergelenke druckschmerzhaft, wie ich es vorher nur nach Belastung kannte. Am Morgen bekam ich keine Flaschen auf und bei der Arbeit konnte ich kaum einen Stift halten, gab mir jemand die Hand bin ich regelrecht in die Knie gegangen. Abends hatte ich alle paar Tage Schüttelfrost und leichtes Fieber mit Nachtschweiß. Von meinem Hausarzt bekam ich NSAR bei rheumatischen Beschwerden, die aber kaum halfen. Im Januar wurde ich in die Neurologie eingeliefert, V. a. Meningits. Ich lag 2 Wochen mit Novalgin zu Hause. Konnte nicht lesen, wenn meine Kinder gleichzeitig sprachen hörte sich dies wie Hummelgebrumm an - geblieben ist mir ein Tinnitus. Mit den Augen hatte ich auch Probleme, ich habe alles milchig trüb gesehen und bei schnell bewegten Bildern wird mir übel. Wochenlang hatte ich beim Gehen einen Linksdrall. Die Ärzte trösteten mich, dass die Beschwerden bei Beteiligung der Meningitiden andauern könnten. Es vergingen weitere 2 Wochen, ich hatte alle paar Tage leichte Fieberschübe, Nachtschweiß, Gelenkschmerzen. Dann kamen Nierenprobleme hinzu (Leukos, Protein) und ich wurde immer kurzatmiger. Nach div. Blutuntersuchungen wies mich mein Hausarzt in eine Rheumaklinik ein - ich hätte eine seltene rheumatische Erkrankung. Dort konnte man mir helfen. Als Basikmedikamt bekomme ich Quensyl, das ich gut vertrage, die Beschwerden und Antikörper gehen zurück. Cortison stoßweise i. V.
Meine Diagnosen: undiff. Kollagenose, Sicca, Xerostomie, Raynaudsyndrom, Erythem im Gesicht, Fotosensibilität, Migräne mit visueller Aura. :vb_confused:
Ich gehe vormittags wieder zur Arbeit, muss mich mittags aber immer hinlegen, da überfällt mich eine bleierne Müdigkeit. Ich gehe abends immer früh ins Bett, entwässere dann aber regelrecht. Ich muss sicher 4 bis 5 Mal zur Toilette. Der Nachtschweiß und die Gelenkschmerzen gehen zurück. Vor ein paar Tagen fiel mein linkes Ohr plötzlich zu (wie im Flugzeug?), ich hatte Gleichgewichtsstörungen, leichtes Fieber und das Erythem über die Wangen und Nase. Auch der Urinstreifen zeigte Leukos, Eiweiß und Hämoglobin an. Zum Arzt bin ich nicht (Feiertage), die Probleme gingen diesmal nur 3 Tage. Eigentlich würde ich das alles an Tagen, an denen ich nur müde bin einfach ignorieren. Ich habe mir ein Buch über Kollagenosen gekauft und mich entschlossen, mich in diesem Forum anzumelden. Kollagenosen kennt ja kaum jemand. Auf Tipps wie, "Bei diesem Winter kann man ja nur krank werden, jetzt kommt die Sonne und dir gehts besser" antworte ich gerne mit "Klar, ein bisschen Sonne tut uns doch allen gut". Hier wird das hoffentlich besser :vb_cool:
Liebe Grüße
Mara
seit einiger Zeit habe ich verschiedene Probleme. Letztes Jahr wurden meine Augen immer trockener, gerötet, lichtempfindlich. Ich ging zum Augenarzt, da ich mit den üblichen Tropfen nicht mehr klar kam. Dieser stellte das Sicca Syndrom und einen Arcus lipoides fest, für den ich mit 40 noch zu jung sei. Ich bekam Hylocare, Dexagel und Bepanthen Augensalbe. Im Dezember wurden meine Fingergelenke druckschmerzhaft, wie ich es vorher nur nach Belastung kannte. Am Morgen bekam ich keine Flaschen auf und bei der Arbeit konnte ich kaum einen Stift halten, gab mir jemand die Hand bin ich regelrecht in die Knie gegangen. Abends hatte ich alle paar Tage Schüttelfrost und leichtes Fieber mit Nachtschweiß. Von meinem Hausarzt bekam ich NSAR bei rheumatischen Beschwerden, die aber kaum halfen. Im Januar wurde ich in die Neurologie eingeliefert, V. a. Meningits. Ich lag 2 Wochen mit Novalgin zu Hause. Konnte nicht lesen, wenn meine Kinder gleichzeitig sprachen hörte sich dies wie Hummelgebrumm an - geblieben ist mir ein Tinnitus. Mit den Augen hatte ich auch Probleme, ich habe alles milchig trüb gesehen und bei schnell bewegten Bildern wird mir übel. Wochenlang hatte ich beim Gehen einen Linksdrall. Die Ärzte trösteten mich, dass die Beschwerden bei Beteiligung der Meningitiden andauern könnten. Es vergingen weitere 2 Wochen, ich hatte alle paar Tage leichte Fieberschübe, Nachtschweiß, Gelenkschmerzen. Dann kamen Nierenprobleme hinzu (Leukos, Protein) und ich wurde immer kurzatmiger. Nach div. Blutuntersuchungen wies mich mein Hausarzt in eine Rheumaklinik ein - ich hätte eine seltene rheumatische Erkrankung. Dort konnte man mir helfen. Als Basikmedikamt bekomme ich Quensyl, das ich gut vertrage, die Beschwerden und Antikörper gehen zurück. Cortison stoßweise i. V.
Meine Diagnosen: undiff. Kollagenose, Sicca, Xerostomie, Raynaudsyndrom, Erythem im Gesicht, Fotosensibilität, Migräne mit visueller Aura. :vb_confused:
Ich gehe vormittags wieder zur Arbeit, muss mich mittags aber immer hinlegen, da überfällt mich eine bleierne Müdigkeit. Ich gehe abends immer früh ins Bett, entwässere dann aber regelrecht. Ich muss sicher 4 bis 5 Mal zur Toilette. Der Nachtschweiß und die Gelenkschmerzen gehen zurück. Vor ein paar Tagen fiel mein linkes Ohr plötzlich zu (wie im Flugzeug?), ich hatte Gleichgewichtsstörungen, leichtes Fieber und das Erythem über die Wangen und Nase. Auch der Urinstreifen zeigte Leukos, Eiweiß und Hämoglobin an. Zum Arzt bin ich nicht (Feiertage), die Probleme gingen diesmal nur 3 Tage. Eigentlich würde ich das alles an Tagen, an denen ich nur müde bin einfach ignorieren. Ich habe mir ein Buch über Kollagenosen gekauft und mich entschlossen, mich in diesem Forum anzumelden. Kollagenosen kennt ja kaum jemand. Auf Tipps wie, "Bei diesem Winter kann man ja nur krank werden, jetzt kommt die Sonne und dir gehts besser" antworte ich gerne mit "Klar, ein bisschen Sonne tut uns doch allen gut". Hier wird das hoffentlich besser :vb_cool:
Liebe Grüße
Mara
. Ich finde es schon sehr beruhigend, nicht alleine mit seinen Problemen zu sein!!