Ich hab schon ein paar interessante Threads gelesen, sind ja doch ganz spannende Geschichten dabei!
Aber ich glaub da kann ich auch mithalten!
Also, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Linz.
Alles begann vor knappen 4 Jahren mit einer Sehenscheidenentzündung.
Sagte man mir jedenfalls dass es eine wäre.
Nachdem aber auch ein 4 wöchiger Gips nicht half ging ich wieder ins Krankenhaus.
Die nächsten 3 Jahre war ich mindestens einmal im Monat im Krankenhaus.
Die Ärzte hielten mich glaub ich für blöd, oder meine Schmerzen im linken Handgelenk und Daumen waren ihnen egal.
Jedenfalls bekam ich immer "vorsorglich" einen Gips.
Mal wars eine Sehnenscheidenentzündung, mal eine Gelenksentzündung, ein Gangleon, Prellung, Verstauchung oder Kapaltunnelsyndrom.
Das variierte von Arzt zu Arzt.
Als ich dann im Februar 2007 schon ziemlich genervt wieder im Krankenhaus auftauchte und den Ärzten eine Szene machte, schaute man doch plötzlich mal genauer nach.
ein Arzt sagte mir dann: Tja, da hätten sie früher kommen sollen, jetzt ist das chronisch!
Ich gabs dann auf.
Schienen fürs Handgelenk hatte ich ja genug, würde schon irgendwie gehen.
Im Mai wurde mir der Blinddarm entfernt.
Scheinbar war der aber doch nicht der Übeltäter, denn im Juni wurde ich mit viraler Meningitis auf die Intensivstation des Wagner Jauregg (WJ) Krankenhaus gebracht. Da hatte sich dieser Virus doch tatsächlich vom Bauch bis in meinen Kopf vorgearbeitet.
Es wurde gerade noch rechtzeitig gemerkt, ein paar Tage später und...... ich will nicht mal darüber nachdenken.
Plötzlich taten mir dann auch so ziemlich alle anderen Gelenke weh.
Gehen, aufstehen, waschen, das alles war nicht mehr möglich.
Zum Glück hab ich meinen Mann.
Nach längerem hin und her im WJ hatten wir dann eine Diagnose: Polymyalgia rheumatika! Kann man zwar eigentlich erst so ab 50 bekommen, aber was solls.
Ich bekam dann 3 Monate lang 60mg Cortison täglich, danach dann 40mg, seit November nur mehr 20mg.
6 Monate später und 15 Kilo mehr auf den Rippen kam ich dann auf Reha nach Gröbming.
Dort teilte mir der Primar Dr. Ulreich mit, dass ich unter der chronischen Polyathritis leide.
Toll!
Bei einem Termin mit einem Rheumatologen erklärte er mir dass man nach einer neuerlichen Lumbalpunktion (meine Gehirnhautentzündung ist ziemlich hartnäckig) eventuell mit einer Chemo anfangen kann. Ich wusste gar nicht dass es das bei Rheuma gibt. Zuerst glaubte er es könnte durch die Meningitis ausgelöst worden sein und nach ca. 1 Jahr wieder vergehen.
Doch als er von meinem linken Handgelenk erfuhr, war er sich sicher dass es eine chronische Polyathritis ist.
Zur Zeit nehme ich Cortison, Profenid, Omec, Pram, Trittico, Cal-D-vita.
Mit 3 bis 4 Profenid am Tag kann ich viele Sachen wieder selbst machen.
Anziehen, waschen und so geht meistens selber.
Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich?
So, jetzt hab ich aber genug geschrieben.
Lg Angie
Aber ich glaub da kann ich auch mithalten!
Also, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Linz.
Alles begann vor knappen 4 Jahren mit einer Sehenscheidenentzündung.
Sagte man mir jedenfalls dass es eine wäre.
Nachdem aber auch ein 4 wöchiger Gips nicht half ging ich wieder ins Krankenhaus.
Die nächsten 3 Jahre war ich mindestens einmal im Monat im Krankenhaus.
Die Ärzte hielten mich glaub ich für blöd, oder meine Schmerzen im linken Handgelenk und Daumen waren ihnen egal.
Jedenfalls bekam ich immer "vorsorglich" einen Gips.
Mal wars eine Sehnenscheidenentzündung, mal eine Gelenksentzündung, ein Gangleon, Prellung, Verstauchung oder Kapaltunnelsyndrom.
Das variierte von Arzt zu Arzt.
Als ich dann im Februar 2007 schon ziemlich genervt wieder im Krankenhaus auftauchte und den Ärzten eine Szene machte, schaute man doch plötzlich mal genauer nach.
ein Arzt sagte mir dann: Tja, da hätten sie früher kommen sollen, jetzt ist das chronisch!
Ich gabs dann auf.
Schienen fürs Handgelenk hatte ich ja genug, würde schon irgendwie gehen.
Im Mai wurde mir der Blinddarm entfernt.
Scheinbar war der aber doch nicht der Übeltäter, denn im Juni wurde ich mit viraler Meningitis auf die Intensivstation des Wagner Jauregg (WJ) Krankenhaus gebracht. Da hatte sich dieser Virus doch tatsächlich vom Bauch bis in meinen Kopf vorgearbeitet.
Es wurde gerade noch rechtzeitig gemerkt, ein paar Tage später und...... ich will nicht mal darüber nachdenken.
Plötzlich taten mir dann auch so ziemlich alle anderen Gelenke weh.
Gehen, aufstehen, waschen, das alles war nicht mehr möglich.
Zum Glück hab ich meinen Mann.
Nach längerem hin und her im WJ hatten wir dann eine Diagnose: Polymyalgia rheumatika! Kann man zwar eigentlich erst so ab 50 bekommen, aber was solls.
Ich bekam dann 3 Monate lang 60mg Cortison täglich, danach dann 40mg, seit November nur mehr 20mg.
6 Monate später und 15 Kilo mehr auf den Rippen kam ich dann auf Reha nach Gröbming.
Dort teilte mir der Primar Dr. Ulreich mit, dass ich unter der chronischen Polyathritis leide.
Toll!
Bei einem Termin mit einem Rheumatologen erklärte er mir dass man nach einer neuerlichen Lumbalpunktion (meine Gehirnhautentzündung ist ziemlich hartnäckig) eventuell mit einer Chemo anfangen kann. Ich wusste gar nicht dass es das bei Rheuma gibt. Zuerst glaubte er es könnte durch die Meningitis ausgelöst worden sein und nach ca. 1 Jahr wieder vergehen.
Doch als er von meinem linken Handgelenk erfuhr, war er sich sicher dass es eine chronische Polyathritis ist.
Zur Zeit nehme ich Cortison, Profenid, Omec, Pram, Trittico, Cal-D-vita.
Mit 3 bis 4 Profenid am Tag kann ich viele Sachen wieder selbst machen.
Anziehen, waschen und so geht meistens selber.
Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich?
So, jetzt hab ich aber genug geschrieben.
Lg Angie
Op.örtiche Betäubung