pritt100
Neues Mitglied
Hallo Zusammen,
Eine kurze Schilderung meines Krankheitsverlaufs
ich bekam vor 2 Jahren beidseitig sehr dicke und geschwollene Knie, sowie ein geschwollenes Sprunggelenk rechts, da kein Unfall oder sonstige Verletzung vorlag
wurde ich zu einem Orthopäden geschickt, der gleich auf 2 Möglichkeiten tippte (entweder Borreliose oder Rheuma).
Nach der Blutentnahme stand fest, das es in Richtung Rheuma geht, ich wurde punktiert und der weitere Verlauf abgewartet. Nach ca. 8 Tagen wurde wieder Blut entnommen, da die Knie wieder dick geschwollen waren, wurde nochmals punktiert und Cortison gespritzt, dabei wurde mir gesagt das meine Entzündungswerte im Blut sehr hoch seien.
Da sich durch die Medikamente nicht viel veränderte, wurde ich nach ca. 4 Wochen in die Rheumaklinik eingewiesen und gründlich untersucht (Magen- und Darmspiegelung, Röntgen, MRT usw.) um die Herkunft der Entzündung in meinem Körper zu finden – es wurde aber in dieser Richtung nichts gefunden, daraufhin wurde ich nach mehreren Punktionen und Cortisonspritzen in den Gelenken plus Einnahme von Cortison nach 10 Tagen wieder entlassen mit der Diagnose:
HLA-B27 positive Oligoarthritis mit Sacroliitis a. e. reaktiver Genese
Ca. 12 Wochen nach der Cortisonbehandlung sind meine Entzündungswerte im Körper zurückgegangen und mein Orthopäde mit Fachrichtung Rheumatologie meinte, dass ich damit noch lange zu tun haben werde. Ich dachte das war’s, noch so ca. 10 Monate Beschwerden und es wird alles wieder wie vorher, leider ist dem nicht so, ich kämpfe jetzt seit 2 Jahren und es wird immer schlimmer als besser. Ich bekam jetzt 30 % GdB und letztes Jahr eine Reha-Kur, auch meine Arbeit wird immer schwere zu bewältigen.
Vorkurzem wurde meine Wirbelsäule im MRT noch mal untersucht, ob sich da vielleicht noch eine Entzündung verbirgt – was zum Glück nicht der Fall war, aber es wurde eine Wirbelsäulensyndrom festgestellt. Somit lautet meine neue komplette Diagnose:
HLA-B27 positive Oligoarthritis mit Sacroliitis a. e. reaktiver Genese
Fehlstatisch degeneratives Wirbelsäulensyndrom mit Spondyarthrose LWK5/SWK1
Welche zur Zeit mit Arcoxia 60 mg tgl. behandelt werden, höhere Dosis geht nicht wegen extremen Magenproblemen trotz Magenschutzes.
Ich muss mich wohl damit abfinden und vor allem mehr mit meiner Krankheit beschäftigen und auseinander setzten, deshalb war mein erster Schritt mich hier anzumelden um eine genauere Beschreibung meiner Krankheit von euch zu erhalten und um Erfahrungsberichte und Meinungen
( - was kann man tun, - was sollte man einleiten, - was sollte man beantragen)
mit Leuten in der gleichen Situation, aber mit mehr Erfahrung auszutauschen.
Für eure Hilfe, Meinungen, Tipps und Anregungen im voraus vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Pritt100
Eine kurze Schilderung meines Krankheitsverlaufs
ich bekam vor 2 Jahren beidseitig sehr dicke und geschwollene Knie, sowie ein geschwollenes Sprunggelenk rechts, da kein Unfall oder sonstige Verletzung vorlag
wurde ich zu einem Orthopäden geschickt, der gleich auf 2 Möglichkeiten tippte (entweder Borreliose oder Rheuma).
Nach der Blutentnahme stand fest, das es in Richtung Rheuma geht, ich wurde punktiert und der weitere Verlauf abgewartet. Nach ca. 8 Tagen wurde wieder Blut entnommen, da die Knie wieder dick geschwollen waren, wurde nochmals punktiert und Cortison gespritzt, dabei wurde mir gesagt das meine Entzündungswerte im Blut sehr hoch seien.
Da sich durch die Medikamente nicht viel veränderte, wurde ich nach ca. 4 Wochen in die Rheumaklinik eingewiesen und gründlich untersucht (Magen- und Darmspiegelung, Röntgen, MRT usw.) um die Herkunft der Entzündung in meinem Körper zu finden – es wurde aber in dieser Richtung nichts gefunden, daraufhin wurde ich nach mehreren Punktionen und Cortisonspritzen in den Gelenken plus Einnahme von Cortison nach 10 Tagen wieder entlassen mit der Diagnose:
HLA-B27 positive Oligoarthritis mit Sacroliitis a. e. reaktiver Genese
Ca. 12 Wochen nach der Cortisonbehandlung sind meine Entzündungswerte im Körper zurückgegangen und mein Orthopäde mit Fachrichtung Rheumatologie meinte, dass ich damit noch lange zu tun haben werde. Ich dachte das war’s, noch so ca. 10 Monate Beschwerden und es wird alles wieder wie vorher, leider ist dem nicht so, ich kämpfe jetzt seit 2 Jahren und es wird immer schlimmer als besser. Ich bekam jetzt 30 % GdB und letztes Jahr eine Reha-Kur, auch meine Arbeit wird immer schwere zu bewältigen.
Vorkurzem wurde meine Wirbelsäule im MRT noch mal untersucht, ob sich da vielleicht noch eine Entzündung verbirgt – was zum Glück nicht der Fall war, aber es wurde eine Wirbelsäulensyndrom festgestellt. Somit lautet meine neue komplette Diagnose:
HLA-B27 positive Oligoarthritis mit Sacroliitis a. e. reaktiver Genese
Fehlstatisch degeneratives Wirbelsäulensyndrom mit Spondyarthrose LWK5/SWK1
Welche zur Zeit mit Arcoxia 60 mg tgl. behandelt werden, höhere Dosis geht nicht wegen extremen Magenproblemen trotz Magenschutzes.
Ich muss mich wohl damit abfinden und vor allem mehr mit meiner Krankheit beschäftigen und auseinander setzten, deshalb war mein erster Schritt mich hier anzumelden um eine genauere Beschreibung meiner Krankheit von euch zu erhalten und um Erfahrungsberichte und Meinungen
( - was kann man tun, - was sollte man einleiten, - was sollte man beantragen)
mit Leuten in der gleichen Situation, aber mit mehr Erfahrung auszutauschen.
Für eure Hilfe, Meinungen, Tipps und Anregungen im voraus vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Pritt100