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Waldfee
Guest
Hallo an alle RO-ler,
nachdem ich mich in den letzten vier Wochen hier ständig auf den Seiten umgesehen habe, wollte ich mich jetzt auch mal zu Wort melden.
Ich bin 25 Jahre alt und bis zu dem Zeitpunkt, als mein HA den Vedacht auf chronische Polyarthritis gestellt hat, wusste ich nicht wie komplex und verwirrend dieses Thema ist. Denn momentan weiss ich gar nichts mehr und traue meinem, sonst sehr guten, Schmerzempfinden selbst nicht mehr.
Beim Lesen der Seiten ist mir schon aufgefallen, dass ich recht großes Glück mit meinen Ärzten habe.
Ich selbst bin absolut ahnungslos, ob ich hier richtig bin und hoffe, dass mir jemand von euch weiterhelfen kann.
Seit meinem 6. Lebensjahr habe ich eine idiopathische Skoliose mit Beckenschiefstand und somit einer Beinlängendifferenz von 2,7cm. Dieses Jahr habe ich erfahren, dass die Skoliose sich weiter verschlechtert hat.
Ausserdem habe ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder starke Schmerzen im HWB die sich dann auch auf die Schädeldecke ausweiten und schlimme Kopfschmerzen verursachen. Dann bin ich oftmals tagelang im Rücken absolut steif, kann mich nicht bewegen und liege im Bett (was aber auch nicht schmerzfrei ist). Will ich aufstehen werden die pulsierenden Schmerzen im Nacken stärker, aber die Rückenschmerzen im allgemeinen besser).
Im Juni fing dann plötzlich meine linke Schulter an zu schmerzen. Erst habe ich mir nichts dabei gedacht. Als es immer schlimmer wurde bin ich zum Arzt.
Da keine Entzündungswerte erhöht waren, bekam ich zur Vorsorge Diclo, falls es doch eine Entzündung ist. Die Schmerzen verschwanden tauchten kurze Zeit später in der rechten Schulter auf. Dann kam das linke und dann das rechte Knie. Nach und nach war nicht mehr nur ein Gelenk betroffen, sondern gleichzeitig mehrer Gelenke (Hand-Fuß- Finger- und Zehengelenke). Eine Symmetrie war nicht immer vorhanden, nur zeitweise. Die Rückenschmerzen kannte ich ja schon, sind aber jetzt besonders ätzend, vor allem beim Einschlafen oder nachts ( werde zwischen 2 und 3 oder gegen 5 Uhr nachts wach).
Beim nächsten Besuch beim HA und erneutem Blutbild waren wieder die Entzündungswerte, sowie der Rheumafaktor negativ. zum auspropieren gab es morgens eine Cortisonspritze und die Schmerzen verschwanden. Für meine Urlaubszeit bekam ich Cortisontabletten mit. Erst nahm ich 25mg später 12,5mg und die Schmerzen blieben aus. Bei 7mg hatte ich wieder Schmerzen. Da ich Erfreulicherweise hat mein Hausarzt super reagiert und mir eine Überweisung zum Rheumatologen gegeben (Mit dem Hinweis, ich solle doch bitte zu einem internistischen Rheumatologen gehen.)
Der zweite Glückstreffer war, das ich schon vier Wochen später einen Termin zur Anamnese bekam.
Der erste Verdacht des Rheumatologen war jetzt erstmal eine Infektarthritis infolge einer Virusinfektion einer Kinderkrankheit.
Da der Rheumatologe momentan auf einer Fortbildung ist habe ich noch keine Ergebnisse. Aber heute morgen hatte ich eine 3- Phasen Skelettszinthigraphie mit Frühaufnahme. Und trotz momentaner Schmerzen (Rücken, rechtes Knie und Fußgrundgelenke) -keine Entzündungen!!!
So, obwohl von den Doc´s alles super gelaufen ist und ich mich auch freue, dass es wohl keine Arthritis ist, bin ich absolut irritiert. Die Schmerzen sind weiterhin da.
Hat jemand von euch "alten Hasen" irgendeinen Tipp für mich? Denn durch die Schmerzen und meine permanete Schlappheit läuft mein Leben momentan nicht so geregelt wie ich es gern hätte.
Ansonsten wünsch ich euch allen einen schönen und wenig schmerzhaften Tag.
Liebe Grüße von der Waldfee
nachdem ich mich in den letzten vier Wochen hier ständig auf den Seiten umgesehen habe, wollte ich mich jetzt auch mal zu Wort melden.
Ich bin 25 Jahre alt und bis zu dem Zeitpunkt, als mein HA den Vedacht auf chronische Polyarthritis gestellt hat, wusste ich nicht wie komplex und verwirrend dieses Thema ist. Denn momentan weiss ich gar nichts mehr und traue meinem, sonst sehr guten, Schmerzempfinden selbst nicht mehr.
Beim Lesen der Seiten ist mir schon aufgefallen, dass ich recht großes Glück mit meinen Ärzten habe.
Ich selbst bin absolut ahnungslos, ob ich hier richtig bin und hoffe, dass mir jemand von euch weiterhelfen kann.
Seit meinem 6. Lebensjahr habe ich eine idiopathische Skoliose mit Beckenschiefstand und somit einer Beinlängendifferenz von 2,7cm. Dieses Jahr habe ich erfahren, dass die Skoliose sich weiter verschlechtert hat.
Ausserdem habe ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder starke Schmerzen im HWB die sich dann auch auf die Schädeldecke ausweiten und schlimme Kopfschmerzen verursachen. Dann bin ich oftmals tagelang im Rücken absolut steif, kann mich nicht bewegen und liege im Bett (was aber auch nicht schmerzfrei ist). Will ich aufstehen werden die pulsierenden Schmerzen im Nacken stärker, aber die Rückenschmerzen im allgemeinen besser).
Im Juni fing dann plötzlich meine linke Schulter an zu schmerzen. Erst habe ich mir nichts dabei gedacht. Als es immer schlimmer wurde bin ich zum Arzt.
Da keine Entzündungswerte erhöht waren, bekam ich zur Vorsorge Diclo, falls es doch eine Entzündung ist. Die Schmerzen verschwanden tauchten kurze Zeit später in der rechten Schulter auf. Dann kam das linke und dann das rechte Knie. Nach und nach war nicht mehr nur ein Gelenk betroffen, sondern gleichzeitig mehrer Gelenke (Hand-Fuß- Finger- und Zehengelenke). Eine Symmetrie war nicht immer vorhanden, nur zeitweise. Die Rückenschmerzen kannte ich ja schon, sind aber jetzt besonders ätzend, vor allem beim Einschlafen oder nachts ( werde zwischen 2 und 3 oder gegen 5 Uhr nachts wach).
Beim nächsten Besuch beim HA und erneutem Blutbild waren wieder die Entzündungswerte, sowie der Rheumafaktor negativ. zum auspropieren gab es morgens eine Cortisonspritze und die Schmerzen verschwanden. Für meine Urlaubszeit bekam ich Cortisontabletten mit. Erst nahm ich 25mg später 12,5mg und die Schmerzen blieben aus. Bei 7mg hatte ich wieder Schmerzen. Da ich Erfreulicherweise hat mein Hausarzt super reagiert und mir eine Überweisung zum Rheumatologen gegeben (Mit dem Hinweis, ich solle doch bitte zu einem internistischen Rheumatologen gehen.)
Der zweite Glückstreffer war, das ich schon vier Wochen später einen Termin zur Anamnese bekam.
Der erste Verdacht des Rheumatologen war jetzt erstmal eine Infektarthritis infolge einer Virusinfektion einer Kinderkrankheit.
Da der Rheumatologe momentan auf einer Fortbildung ist habe ich noch keine Ergebnisse. Aber heute morgen hatte ich eine 3- Phasen Skelettszinthigraphie mit Frühaufnahme. Und trotz momentaner Schmerzen (Rücken, rechtes Knie und Fußgrundgelenke) -keine Entzündungen!!!
So, obwohl von den Doc´s alles super gelaufen ist und ich mich auch freue, dass es wohl keine Arthritis ist, bin ich absolut irritiert. Die Schmerzen sind weiterhin da.
Hat jemand von euch "alten Hasen" irgendeinen Tipp für mich? Denn durch die Schmerzen und meine permanete Schlappheit läuft mein Leben momentan nicht so geregelt wie ich es gern hätte.
Ansonsten wünsch ich euch allen einen schönen und wenig schmerzhaften Tag.
Liebe Grüße von der Waldfee
