L
Lollipop
Guest
Hallo,
weiss nicht, wo ich anfangen soll, weil meine Geschichte, so lang und verzwackt ist.
Als Kind hatte ich schon Gelenkschmerzen, da hat man mir immer gesagt, dass kommt vom Wachstum. War auch beim Orthopäden, weil ich im Sprungelenk Schmerzen hatte, dass ich kaum auftreten konnte. Senk/Platt/Spreizfuss, Einlagen und Elastikbinde verschrieben bekommen und musste Sport einstellen.
Handgelenke schmerzten mir auch immer bei geringer Belastung, also hab ich dies vermieden.
Als Jugendliche dann massive Knieschmerzen, Diagnose Schlotterknie, und Abnützung, also Skifahren und Jogging eingestellt.
Als ich im Hotel zum Arbeiten anfing, bekam ich nach ca. 1/2 Jahr sehr starke Schmerzen in den Fingern, Zehengelenken und im Rücken, hab die Arbeiten z.T. im Knien gemacht, weil ich mich nicht mehr bücken konnte. Bin zum Arzt, hatte Angst, es sei Rheuma. Rheumatest negativ. Arzt hat mich zusammengeschissen, dass ich ihm kein Theater vormachen brauch, wenn ich nur eine Krankschreibung haben will.
Dann bin ich erstmal nicht mehr zum Arzt gegangen. Hab die Arbeit im Hotel aufgehört, Schule besucht und dann als Fremdsprachensekretärin gearbeitet (anfangs immer mit der Angst, die Finger könnten wieder so weh tun und dann könnte ich das auch nicht mehr arbeiten, aber zum Glück hab ich damit keine Probleme mehr gehabt).
Dann ständig wiederkehrenden steifen Nacken, wechselnd Schmerzen im Kniegelenk. Bin zum Orthophäden, Röntgen etc. starker Verschleiß im Knie, poröse Knochen, Nackenwirbel sind angeblich verkehrt rum gebogen, daher resultieren wohl auch die Kopfschmerzen, Diagnose überbewegliche Gelenke,daher frühzeitiger Verschleiss. Hab so Gelatinezeugs verschrieben bekommen und den Rat, ich soll ja die Pille nicht nehmen, was ich aber nicht verstanden hab und auch nicht befolgt habe. Hab Fangopackungen verschrieben bekommen. Eingepackt hat mich dann der Masseur wiederholt belästig (auf den Mund geküsst), ich bin dann nie wieder dort hin.
Dann mit ca. 26 Jahren, massive Schmerzen im Hüftegelenk, also Wandern eingestellt, da ich kaum noch 1 Stunde am Stück laufen konnte. Mut zusammengefasst, Orthopäden aufgesucht. Der sagt mir, ich sei ein typischer Schlangenmensch, solche die im Zirkus auftreten und mit 50 im Rollstuhl sitzen (Schock). Angeblich sieht man auf dem Röntgenbild deutlich auf beiden Seiten Knochenneubildungen, was darauf hinweist, dass zuerst endzündlicher Knochenabbau stattfand. Hab Tabletten mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmer bekommen. Schmerzen sind tatsächlich weg. Irgendwann stand dann in der SZ, dass das Medikament starke Nebenwirkungen hat und in anderen Ländern bereits verboten ist, also hab ich es wieder abgesetzt. Hab dann erstmal Depressionen bekommen und mich damit abgefunden, dass man nix dran ändern kann.
Dann hab ich irgendwann beschlossen, nur noch halbtags zu arbeiten (wegen der Schmerzen), hab mir einen Hund angeschafft und nach ca. 1 Jahr konnte ich wieder länger als 1 Stunde laufen, dann 2 Stunden, mittlerweile geh ich wieder wandern mehrere Stunden.
Aber trotzdem hab ich immer wieder mal Hüftgelenksschmerzen, meist im Winter oder feuchtem Wetter. Ich war wieder beim Orthopäden, der konnte nix finden, hat mich zur Kernspin geschickt, da wurde auch nix gefunden. Ich denk ich spinne. Ich such den Orthophäden von vor einigen Jahren auf wegen der Röngenbilder), den gibt es nicht mehr, unbekannt verzogen. Dann bin ich erstmal jahrelang nicht mehr zum Artz gegangen, trotz Schmerzen und hab versucht, das alles zu ignorieren, weil es mich depressiv macht.
Heute bin ich 40. seit über zwei Jahren hab ich ständige Schmerzen in der linken Schulter, überhaupt betreffen fast alle Gelenksschmerzen die linke Seite. Die Schulterschmerzen hatte ich auch schon mal mit ca. 28 Jahren, die sind dann irgendwann wieder weggewesen. Also bin ich wieder zum Arzt, obwohl ich es echt HASSE. Im Röntgenbild sieht man Flüssigkeitsansammlungen, hab krankkengymnastische Übungen verordnet bekommen.
Seit letztem Jahr hab ich wieder massive Schmerzen in den großen Zehnengrundgelenken. Wollte mir den Hallus operieren lassen. Orthopäde hat mir abgeraten, da das nicht die Ursache sei, sondern eine Abnützung der Gelenke, der Gelenksspalt ist sehr schmal. Ebenso hab ich seit einigen Wochen wieder massive Schmerzen im linken Daumengrund- und Mittelgelenk. Orthopäde hat mir eine Manschette zur Ruhigstellung verschrieben, und mein Kiefergelenk ist ausgeknackst und schmerzt beim Gähnen etc., dass hatte ich mal in meiner Jugendzeit ständig.
Außerdem hab ich fast dauernd Rückenschmerzen, neues Bett, Matraze LAttenrost, hat alles nix genutzt.
Ebenso wie die häufige Nackensteifheit hab ich auch im Lendenwirbelbereich häufig so eine Art Hexenschussschmerz. Hab immer das Gefühl, ich müsste da was einrenken, Lende und Nacken.
Schmerzen also wechselnd an
Großzehengrundgelenken
sporadisch im linken Sprungelenk, aber so massiv, dass ich kaum auftreten kann, ebenso im linken Kniegelenk alle paar Jahre. Im rechten Lendenwirbel und linken Hüftgelenk ca. 2 - 3 x im Jahr.
Rückenschmerzen fast täglich beim Aufstehen, so dass ich mich aus dem Bett drehen muss und nur ganz langsam aufrichten kann, vergeht dann aber wieder im Laufe des Tages.
Nackensteifheit sporadisch alle paar Monate.
Schulterschmerzen links, dauernd seit 2 Jahren, Daumengrundgelenk seit ein paar Wochen.
Die Ärzte nehmen das aber alles nicht ernst, behandeln meist nur den akuten Fall ohne einen Zusammenhang zu sehen oder der Sache auf den Grund zu gehen.
Auf den Röntenbildern ist kaum was zu sehen. Ich komm mir schon vor wie ein Hypochonder, denn irgendwann ist der Schmerz weg, und ich frag mich, war er überhaupt da.
Ich kann mit den Schmerzen gut leben, auch wenn es unangenehm ist. Beim Wandern tut mir oft jeder Schritt weh, aber ich will auch nicht nur zu Hause sitzen. Ich hab aber Angst, dass es immer schlimmer wird und man mir dann sagt, da hätte man schon viel früher was machen müssen. Andererseits hab ich das Gefühl, dass wieder alles schlimmer wird, weil ich zum Arzt geh und mich mit den Schmerzen befasse, das macht mich wieder depressiv. Die Ärzte haben mir bisher eh nicht helfen können, ein Heizkissen oder eine Schmerztablette kann ich mir selbst verpassen. Gelatine, Grünlippmuschelextrakt, Teufelskralle, Wobenzym etc. hab ich alles schon kurmässig geommen, hat nicht wirklich genützt.
Da mir beim Schlafen der Rücken und die Schulter schmerzt, schlaf ich kaum noch länger als 4 Stunden am Stück, drum sitz ich auch zu diese Zeit am PC.
Was soll ich tun? Was hab ich? Kann man das behandeln? Wenn nicht, spar ich mir die Arztbesuche. Rheuma ist es ja nicht (ich gehe alle halbe Jahre zur Blutuntersuchung wegen der Schilddrüsenunterfunktion).
Ich hoffe, ihr denkt jetzt nicht, dass ich spinne.
Liebe Grüße
Lollipop
weiss nicht, wo ich anfangen soll, weil meine Geschichte, so lang und verzwackt ist.
Als Kind hatte ich schon Gelenkschmerzen, da hat man mir immer gesagt, dass kommt vom Wachstum. War auch beim Orthopäden, weil ich im Sprungelenk Schmerzen hatte, dass ich kaum auftreten konnte. Senk/Platt/Spreizfuss, Einlagen und Elastikbinde verschrieben bekommen und musste Sport einstellen.
Handgelenke schmerzten mir auch immer bei geringer Belastung, also hab ich dies vermieden.
Als Jugendliche dann massive Knieschmerzen, Diagnose Schlotterknie, und Abnützung, also Skifahren und Jogging eingestellt.
Als ich im Hotel zum Arbeiten anfing, bekam ich nach ca. 1/2 Jahr sehr starke Schmerzen in den Fingern, Zehengelenken und im Rücken, hab die Arbeiten z.T. im Knien gemacht, weil ich mich nicht mehr bücken konnte. Bin zum Arzt, hatte Angst, es sei Rheuma. Rheumatest negativ. Arzt hat mich zusammengeschissen, dass ich ihm kein Theater vormachen brauch, wenn ich nur eine Krankschreibung haben will.
Dann bin ich erstmal nicht mehr zum Arzt gegangen. Hab die Arbeit im Hotel aufgehört, Schule besucht und dann als Fremdsprachensekretärin gearbeitet (anfangs immer mit der Angst, die Finger könnten wieder so weh tun und dann könnte ich das auch nicht mehr arbeiten, aber zum Glück hab ich damit keine Probleme mehr gehabt).
Dann ständig wiederkehrenden steifen Nacken, wechselnd Schmerzen im Kniegelenk. Bin zum Orthophäden, Röntgen etc. starker Verschleiß im Knie, poröse Knochen, Nackenwirbel sind angeblich verkehrt rum gebogen, daher resultieren wohl auch die Kopfschmerzen, Diagnose überbewegliche Gelenke,daher frühzeitiger Verschleiss. Hab so Gelatinezeugs verschrieben bekommen und den Rat, ich soll ja die Pille nicht nehmen, was ich aber nicht verstanden hab und auch nicht befolgt habe. Hab Fangopackungen verschrieben bekommen. Eingepackt hat mich dann der Masseur wiederholt belästig (auf den Mund geküsst), ich bin dann nie wieder dort hin.
Dann mit ca. 26 Jahren, massive Schmerzen im Hüftegelenk, also Wandern eingestellt, da ich kaum noch 1 Stunde am Stück laufen konnte. Mut zusammengefasst, Orthopäden aufgesucht. Der sagt mir, ich sei ein typischer Schlangenmensch, solche die im Zirkus auftreten und mit 50 im Rollstuhl sitzen (Schock). Angeblich sieht man auf dem Röntgenbild deutlich auf beiden Seiten Knochenneubildungen, was darauf hinweist, dass zuerst endzündlicher Knochenabbau stattfand. Hab Tabletten mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmer bekommen. Schmerzen sind tatsächlich weg. Irgendwann stand dann in der SZ, dass das Medikament starke Nebenwirkungen hat und in anderen Ländern bereits verboten ist, also hab ich es wieder abgesetzt. Hab dann erstmal Depressionen bekommen und mich damit abgefunden, dass man nix dran ändern kann.
Dann hab ich irgendwann beschlossen, nur noch halbtags zu arbeiten (wegen der Schmerzen), hab mir einen Hund angeschafft und nach ca. 1 Jahr konnte ich wieder länger als 1 Stunde laufen, dann 2 Stunden, mittlerweile geh ich wieder wandern mehrere Stunden.
Aber trotzdem hab ich immer wieder mal Hüftgelenksschmerzen, meist im Winter oder feuchtem Wetter. Ich war wieder beim Orthopäden, der konnte nix finden, hat mich zur Kernspin geschickt, da wurde auch nix gefunden. Ich denk ich spinne. Ich such den Orthophäden von vor einigen Jahren auf wegen der Röngenbilder), den gibt es nicht mehr, unbekannt verzogen. Dann bin ich erstmal jahrelang nicht mehr zum Artz gegangen, trotz Schmerzen und hab versucht, das alles zu ignorieren, weil es mich depressiv macht.
Heute bin ich 40. seit über zwei Jahren hab ich ständige Schmerzen in der linken Schulter, überhaupt betreffen fast alle Gelenksschmerzen die linke Seite. Die Schulterschmerzen hatte ich auch schon mal mit ca. 28 Jahren, die sind dann irgendwann wieder weggewesen. Also bin ich wieder zum Arzt, obwohl ich es echt HASSE. Im Röntgenbild sieht man Flüssigkeitsansammlungen, hab krankkengymnastische Übungen verordnet bekommen.
Seit letztem Jahr hab ich wieder massive Schmerzen in den großen Zehnengrundgelenken. Wollte mir den Hallus operieren lassen. Orthopäde hat mir abgeraten, da das nicht die Ursache sei, sondern eine Abnützung der Gelenke, der Gelenksspalt ist sehr schmal. Ebenso hab ich seit einigen Wochen wieder massive Schmerzen im linken Daumengrund- und Mittelgelenk. Orthopäde hat mir eine Manschette zur Ruhigstellung verschrieben, und mein Kiefergelenk ist ausgeknackst und schmerzt beim Gähnen etc., dass hatte ich mal in meiner Jugendzeit ständig.
Außerdem hab ich fast dauernd Rückenschmerzen, neues Bett, Matraze LAttenrost, hat alles nix genutzt.
Ebenso wie die häufige Nackensteifheit hab ich auch im Lendenwirbelbereich häufig so eine Art Hexenschussschmerz. Hab immer das Gefühl, ich müsste da was einrenken, Lende und Nacken.
Schmerzen also wechselnd an
Großzehengrundgelenken
sporadisch im linken Sprungelenk, aber so massiv, dass ich kaum auftreten kann, ebenso im linken Kniegelenk alle paar Jahre. Im rechten Lendenwirbel und linken Hüftgelenk ca. 2 - 3 x im Jahr.
Rückenschmerzen fast täglich beim Aufstehen, so dass ich mich aus dem Bett drehen muss und nur ganz langsam aufrichten kann, vergeht dann aber wieder im Laufe des Tages.
Nackensteifheit sporadisch alle paar Monate.
Schulterschmerzen links, dauernd seit 2 Jahren, Daumengrundgelenk seit ein paar Wochen.
Die Ärzte nehmen das aber alles nicht ernst, behandeln meist nur den akuten Fall ohne einen Zusammenhang zu sehen oder der Sache auf den Grund zu gehen.
Auf den Röntenbildern ist kaum was zu sehen. Ich komm mir schon vor wie ein Hypochonder, denn irgendwann ist der Schmerz weg, und ich frag mich, war er überhaupt da.
Ich kann mit den Schmerzen gut leben, auch wenn es unangenehm ist. Beim Wandern tut mir oft jeder Schritt weh, aber ich will auch nicht nur zu Hause sitzen. Ich hab aber Angst, dass es immer schlimmer wird und man mir dann sagt, da hätte man schon viel früher was machen müssen. Andererseits hab ich das Gefühl, dass wieder alles schlimmer wird, weil ich zum Arzt geh und mich mit den Schmerzen befasse, das macht mich wieder depressiv. Die Ärzte haben mir bisher eh nicht helfen können, ein Heizkissen oder eine Schmerztablette kann ich mir selbst verpassen. Gelatine, Grünlippmuschelextrakt, Teufelskralle, Wobenzym etc. hab ich alles schon kurmässig geommen, hat nicht wirklich genützt.
Da mir beim Schlafen der Rücken und die Schulter schmerzt, schlaf ich kaum noch länger als 4 Stunden am Stück, drum sitz ich auch zu diese Zeit am PC.
Was soll ich tun? Was hab ich? Kann man das behandeln? Wenn nicht, spar ich mir die Arztbesuche. Rheuma ist es ja nicht (ich gehe alle halbe Jahre zur Blutuntersuchung wegen der Schilddrüsenunterfunktion).
Ich hoffe, ihr denkt jetzt nicht, dass ich spinne.
Liebe Grüße
Lollipop