und nun meine lieblingsbücher...
erstmal danke für eure vielen tipps nun meine eigenen favoriten und ein kleiner blick in meinen bücherschrank (der eine wilde mischung beinhaltet - außer schmacht-, herzschmerz- und liebesromanen jedweder art - so ziemlich alles):
ein eingefleischter krimifan bin ich nicht unbedingt, aber donna leon und henning mankell stehen komplett im bücherschrank

john grisham habe ich seit neuestem entdeckt
andere absolute lieblingsbücher:
Arundathi Roy „Der Gott der kleinen Dinge“
"Das Buch erinnert an ein Märchen. Durchweht von dem Atem des ländlichen Indien erzählt es eine Geschichte, die von Liebe handelt.
Der Gott der kleinen Dinge hinterläßt keine Spuren im Sand, keine Wellen im Wasser, kein Abbild im Spiegel. Er ist der Gott dessen, was verloren geht, nicht der Gott der Geschichte, die die kleinen Dinge grausam in ihren Lauf zwingt."
Donna W. Cross „Die Päpstin“
Historischer Roman
ein spannender Roman um eine außergewöhnliche Frauengestalt im 9. Jh., ein packender Historienwälzer
Marlo Morgan „Traumfänger“
Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines, von der Autorin selbst erlebt
Marlo Morgan „Traumreisende“
Das bewegende Zeugnis einer Suche nach den eigenen Wurzeln – und eine Geschichte, die uns die Augen öffnet für die tiefen Weisheiten und Mythen eines alten Volkes.
fast noch besser als „Traumfänger“
Michail Bulgakow „Hundeherz“
Skuril und absurd – eine suggestive Groteske mit dem Hintergrund des Moskauer Alltags
Ebenso „Der Meister und seine Margerita“
Beide Bücher von Bulgakow sind fesselnd und mit Sicherheit ist dies auch der Rest seiner Werke.
Gioconda Belli „Bewohnte Frau“
Ein Buch zum Verschlingen in einer Nacht – eine wunderschöne Liebesgeschichte, von vier Menschen in zwei verschiedenen Jahrhunderten - einfach schön
Toni Morrison einfach alle Bücher von ihr sind suuuuuuuper gut
( „Menschenkind“; „Sula“; „Sehr blaue Augen“; „Solomons Lied“; „Teerbaby“; „Jazz“ und der neue „Paradies“)
Sten Nadolny „Die Entdeckung der Langsamkeit“
Der Langsam sieht mehr – über die Kunst der Langsamkeit, die dem Rhythmus des Lebens Sinn gibt.
Gibt auf imposante Weise einen Einblick in die Bedächtigkeit, den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen.
John Irving einfach alle Bücher,
Als Einstieg empfiehlt sich „Garp und wie er die Welt sah" Eine absurde und komische, kühle und sachliche, wirkliche und genaue Geschichte.
Oder „Gottes Werk und Teufels Beitrag“
Ebenso toll, fesselnd und abwechslungsreich
Heiter und weise und vielfältig wie das Leben
Benoite Groult „Salz auf unserer Haut“
Die Geschichte einer im Grunde unmöglichen, einzigartigen Liebe, einer Beziehung voll Zärtlichkeit und Sinnlichkeit – einfach erotisch schön, ein Plädoyer für eine Liebe ohne Schuldgefühle.
Philippe Djian alles außer die Trilogie („Mörder“, „Kriminelle“ „?????“)
„Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen“ / „Erogene Zone“
Beide Bücher sind gut.
Für jemanden, der verrückte und besessene Liebsgeschichten mag eine Pflichtlektüre.
Ein Mann der die Frauen vergöttert und in seinen Büchern jeweils einer verfallen ist – leicht pervers, aber unheimlich schön.
Rohinton Mistry „Das Gleichgewicht der Welt“
Heiter und bewegend, zum Teil grausam, aber wiederum so faszinierend, dass man es nicht weglegen kann.
Indien 1975 – das (gemeinsame) Leben vierer Menschen, unterschiedlicher Herkunft – wirklich toll! Ein richtig schöner Schmöker!
Jose Saramango „Die Stadt der Blinden“
Erschreckend und gleichzeitig faszinierend gut.
Antoine de Saint-Exupery „Der kleine Prinz“
Richard Bach "Die Möwe Jonathan"
Fynn
"Anna und Mister Gott" (eine eigene urkindliche Sicht über Gott und eine unverbogene Lebensphilospophie; zum Schmunzeln und Weinen schön; sehr nachdenklich und bemerkenswert)
auch seit Neuestem:
Isabell Allende, da bin ich gerade mitten in "Paula" (ein Brief an ihr schwerkranke Tochter, biographisch, historisch, fesselnd!)
historisch:
Ken Follet "Säulen der Erde" (Worte nötig?)
Noah Gordon "Der Medicus" (Worte nötig?)
Alex Haley "Wurzeln - Roots"
Der amerikanische Autor verfolgt die Wurzeln seiner afrikanischen Herkunft bis in das Dorf seiner Vorfahren.
Helga Glaesener "Die Rechenkünstlerin"
"Ein Krimi vor dem Hintergrund der ersten deutschen Universität - mit leichter Hand, viel Witz und Spannung."
Lea Singer "Die Zunge"
"Ein sinnlicher Roman über ein Genie der Selbstinszenierung."
Patrick Süßkind "Das Parfüm" (Worte nötig?)
UND ICH WÜRDE MICH ÜBER NOCH MEHR TIPPS UND KLEINE REZENSIONEN FREUEN _ WIE SICHER AUCH DER REST DER LESERATTEN UNTER UNS....
ganz liebe grüße aus dem schneeregenkalten leipzig
eure ulilou.