Hallo Leute,
gestern war ich bei einem Orthopäden/Rheumatologen, und muss zu meiner großen Verwunderung feststellen: Der hat keinen blassen Schimmer! Offensichtlich fehlen ihm sogar Basiskenntnisse! Und dann natürlich wieder das übliche Spiel: kein Rheuma im Blut nachweisbar, keine Veränderungen an der Wirbelsäule, also habe ich kein Morbus Bechterew. Er hat keine Anamnese durchgeführt, nichts abgetastet, nicht mal die typischen Symptome (die er wohl gar nicht kennt) abgefragt.
Wie ist das denn eigentlich? Kann sich jeder Arzt, der sich zwei Rheuma-Bücher angeschafft hat, Rheumatologe nennen? Was geschieht mit den Patienten, die ohne Vorkenntnisse dort hin gehen und sich auf die Diagnose verlassen? Der finanzielle Schaden für die Krankenkassen ist ja auch erheblich, zumal man als Patient gezwungen ist, von Arzt zu Arzt zu tingeln. Und dann ist es noch fraglich, ob man an einen guten internistischen Rheumatologen kommt.
Gibt es eigentlich einen "TÜV" für Ärzte? Die Krankenkassen müssten doch daran interessiert sein. Oder ist Rheuma-online, die empfehlenswerte Rheumatologen suchen, die einzige "Instanz" dieser Art?
Für mich vergrößert sich nach dieser Erfahrung meine Arztphobie.
Es grüßt Euch
Berni
gestern war ich bei einem Orthopäden/Rheumatologen, und muss zu meiner großen Verwunderung feststellen: Der hat keinen blassen Schimmer! Offensichtlich fehlen ihm sogar Basiskenntnisse! Und dann natürlich wieder das übliche Spiel: kein Rheuma im Blut nachweisbar, keine Veränderungen an der Wirbelsäule, also habe ich kein Morbus Bechterew. Er hat keine Anamnese durchgeführt, nichts abgetastet, nicht mal die typischen Symptome (die er wohl gar nicht kennt) abgefragt.
Wie ist das denn eigentlich? Kann sich jeder Arzt, der sich zwei Rheuma-Bücher angeschafft hat, Rheumatologe nennen? Was geschieht mit den Patienten, die ohne Vorkenntnisse dort hin gehen und sich auf die Diagnose verlassen? Der finanzielle Schaden für die Krankenkassen ist ja auch erheblich, zumal man als Patient gezwungen ist, von Arzt zu Arzt zu tingeln. Und dann ist es noch fraglich, ob man an einen guten internistischen Rheumatologen kommt.
Gibt es eigentlich einen "TÜV" für Ärzte? Die Krankenkassen müssten doch daran interessiert sein. Oder ist Rheuma-online, die empfehlenswerte Rheumatologen suchen, die einzige "Instanz" dieser Art?
Für mich vergrößert sich nach dieser Erfahrung meine Arztphobie.
Es grüßt Euch
Berni