Servus miteinander!
ich weiß, dass es nicht sonderlich gern gesehen wird wenn neulingen gleich ein thema aufmachen; habe aber beim ersten durchschauen des forums nicht wirklich was gefunden, wo ich mich einordnen könnte. falls es ein ähnliches thema schon gibt, dann verweist/verschiebt mich bitte dorthin.
außerdem habe ich dieses informative forum gerade erst jetzt gefunden und brenne auf einen austausch
mal kurz zu meiner person und krankengeschichte:
ich bin männlich, 22 jahre alt und wohne in wien.
2002 wurde bei mir ein meniskus-/knorpelschade im rechten knie diagnostiziert und ich wurde -leider ohne erfolg- operiert; die beschwerden blieben weiterhin bestehen.
anschließend nahm ich über einen längeren zeitraum medikamente ein (condrosulf); auch diese behandlung blieb erfolglos.
2004 wurde schließlich eine spritzenkur versucht (knorpelaufbauspritzen; ich glaube es war 5 mal je 2 ins kniegelenk), die zum glück 2005 wirkung zeigte. fortan war ich 3 jahre lang beschwerdefrei.
letzten sommer ist dann mein knie mehr oder weniger ohne ersichtlichen auslöser mächtig angeschwollen (das einzige was war, war ein umzug in den 4. stock ohne lift -> möbel schleppen).
ich ging zweimal im abstand von 2 wochen in die ortho, wo mein knie punktiert wurde; der inhalt bestand aus nicht wenig serum (ohne blut).
nach der ortho gings auf die rheuma, die mir 6 wochen lang cortison verschrieben hat. die schwellung ging - schon nach der zweiten punktierung- deutlich zurück blieb aber ebenso wie die beschwerden (schmerzen, ect...) dennoch bestehen.
nachdem das cortison nicht vollständig geholfen hat (und meine blutwerte usw. auch nicht auf ein internistisches problem hinweisen) wurde schließlich vor 4 wochen meine gelenksinnenhaut (nicht vollständig, da man mit der athroskopie nicht zu allen bereiche gelangen konnte) entfernt.
seitdem ist mein knie wieder sehr angeschwollen und es wurde bislang wieder dreimal punktiert.
diesmal war zweimal je 100ml blut drinnen, das letzte mal wieder 80ml serum.
die bakteriellen befunde sind unauffällig (kein wachstum) und auch meine blutwerte unterscheiden sich nicht von denen im herbst.
gestern war ich wieder in der rheuma, das einzige was mir dort noch angeboten werden kann ist eine behandlung mit sulfasalazin und dann mal abwarten was passiert.
die ursache der gelenksentzündung ist für den arzt -ebenso wie für mich- noch immer geheimnisvoll...
die ortho meint, dass sie auch nicht mehr sehr viel machen könne, da die op nix gebracht hat und ein zusammenhang der derzeitigen schwellung mit der op nach mittlerweile 4 wochen auch eher unwahrscheinlich ist.
nun war ich in der nuklearmedizin und es wurde ein termin für eine radiosynoviorthese ausgemacht.
meine fragen/anliegen jetzt:
-gibt es hier jemanden mit einer vergleichbaren krankengeschichte oder bin ich ein sonderfall?
-wann wirkt die radiosynoviorthese, bzw. wann ist eine besserung zu erwarten? hat jemand hier schonmal eine radiosynoviorthese gehabt und ist wirklich eine besserung eingetreten oder war's "für die würscht"?
(mein behandelnder arzt sprach von 75% erfolgswahrscheinlichkeit, weil er -wie er sagt- realist ist)
-da ich bislang widersprüchliches dazu gelesen/gehört habe: wie streng ist die bettruhe/stilllegung des gelenks einzuhalten? ich bin 2-3 tage im krankenhaus; bin ich da wirklich bettlägrig oder darf man zumindest zum urinieren aufstehen?
-nach dem krankenhausaufenthalt sprach der arzt von 1 bis 2 wochen schonung; aber was kann ich wirklich wieder wann machen? was habt ihr für erfahrungen gemacht?
ich weiß, dass ich vieles davon besser mit meinem arzt besprechen sollte (was ich auch machen werde); jedoch ist es für mich auch interessant informationen von leidensgenossen zu bekommen.
naja, würde mich freuen wenn das 1. jemand gelesen und 2. auch darauf antwortet; also lasst hören
*grüße*
kiWi
ich weiß, dass es nicht sonderlich gern gesehen wird wenn neulingen gleich ein thema aufmachen; habe aber beim ersten durchschauen des forums nicht wirklich was gefunden, wo ich mich einordnen könnte. falls es ein ähnliches thema schon gibt, dann verweist/verschiebt mich bitte dorthin.
außerdem habe ich dieses informative forum gerade erst jetzt gefunden und brenne auf einen austausch
mal kurz zu meiner person und krankengeschichte:
ich bin männlich, 22 jahre alt und wohne in wien.
2002 wurde bei mir ein meniskus-/knorpelschade im rechten knie diagnostiziert und ich wurde -leider ohne erfolg- operiert; die beschwerden blieben weiterhin bestehen.
anschließend nahm ich über einen längeren zeitraum medikamente ein (condrosulf); auch diese behandlung blieb erfolglos.
2004 wurde schließlich eine spritzenkur versucht (knorpelaufbauspritzen; ich glaube es war 5 mal je 2 ins kniegelenk), die zum glück 2005 wirkung zeigte. fortan war ich 3 jahre lang beschwerdefrei.
letzten sommer ist dann mein knie mehr oder weniger ohne ersichtlichen auslöser mächtig angeschwollen (das einzige was war, war ein umzug in den 4. stock ohne lift -> möbel schleppen).
ich ging zweimal im abstand von 2 wochen in die ortho, wo mein knie punktiert wurde; der inhalt bestand aus nicht wenig serum (ohne blut).
nach der ortho gings auf die rheuma, die mir 6 wochen lang cortison verschrieben hat. die schwellung ging - schon nach der zweiten punktierung- deutlich zurück blieb aber ebenso wie die beschwerden (schmerzen, ect...) dennoch bestehen.
nachdem das cortison nicht vollständig geholfen hat (und meine blutwerte usw. auch nicht auf ein internistisches problem hinweisen) wurde schließlich vor 4 wochen meine gelenksinnenhaut (nicht vollständig, da man mit der athroskopie nicht zu allen bereiche gelangen konnte) entfernt.
seitdem ist mein knie wieder sehr angeschwollen und es wurde bislang wieder dreimal punktiert.
diesmal war zweimal je 100ml blut drinnen, das letzte mal wieder 80ml serum.
die bakteriellen befunde sind unauffällig (kein wachstum) und auch meine blutwerte unterscheiden sich nicht von denen im herbst.
gestern war ich wieder in der rheuma, das einzige was mir dort noch angeboten werden kann ist eine behandlung mit sulfasalazin und dann mal abwarten was passiert.
die ursache der gelenksentzündung ist für den arzt -ebenso wie für mich- noch immer geheimnisvoll...
die ortho meint, dass sie auch nicht mehr sehr viel machen könne, da die op nix gebracht hat und ein zusammenhang der derzeitigen schwellung mit der op nach mittlerweile 4 wochen auch eher unwahrscheinlich ist.
nun war ich in der nuklearmedizin und es wurde ein termin für eine radiosynoviorthese ausgemacht.
meine fragen/anliegen jetzt:
-gibt es hier jemanden mit einer vergleichbaren krankengeschichte oder bin ich ein sonderfall?
-wann wirkt die radiosynoviorthese, bzw. wann ist eine besserung zu erwarten? hat jemand hier schonmal eine radiosynoviorthese gehabt und ist wirklich eine besserung eingetreten oder war's "für die würscht"?
(mein behandelnder arzt sprach von 75% erfolgswahrscheinlichkeit, weil er -wie er sagt- realist ist)
-da ich bislang widersprüchliches dazu gelesen/gehört habe: wie streng ist die bettruhe/stilllegung des gelenks einzuhalten? ich bin 2-3 tage im krankenhaus; bin ich da wirklich bettlägrig oder darf man zumindest zum urinieren aufstehen?
-nach dem krankenhausaufenthalt sprach der arzt von 1 bis 2 wochen schonung; aber was kann ich wirklich wieder wann machen? was habt ihr für erfahrungen gemacht?
ich weiß, dass ich vieles davon besser mit meinem arzt besprechen sollte (was ich auch machen werde); jedoch ist es für mich auch interessant informationen von leidensgenossen zu bekommen.
naja, würde mich freuen wenn das 1. jemand gelesen und 2. auch darauf antwortet; also lasst hören
*grüße*
kiWi
lich Willkommen heißen!
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