Hallo,
als erstes möchte um Nachsicht bitten, falls an meinem Posting irgendwas falsch sein sollte, ich bin vollkommen neu in diesem Forum. Ich bin 29 Jahre alt, männlich, und versuche hier rauszufinden, ob jemand etwas ähnliches/gleiches wie ich hat und damit Erfahrungen gemacht hat.
Symptome und co: zuallererst, meine Grossmutter mütterlicherseits und meine Mutter haben eine extreme Polyarthrose in fast allen Körpergelenken. Meine Oma konnte bereits mit 50 kaum noch laufen und benötigte fremde Hilfe. Meine Mutter ist mittlerweile 53 und hat ebenfalls eine Polyarthrose in fast allen Gelenken, ihre Gelenke sind stark deformiert und sie lebt tag täglich mit starken Schmerzen. Das zum Stichwort "genetisch".
Nun zu mir: anfangen hat es mit etwa 20. Damals hatte ich bereits Probleme mit beiden Knien, unerklärliche Schmerzen, teilweise so daß ich schwer Treppen laufen konnte. So richtig fing es vor ein paar Jahren an. Als ich nach einer längeren Wanderung irgendwie falsch auftrat, machte es knack im linken Knie und der Schmerz war so heftig, daß ein Auftreten nicht mehr möglich war. Nach einer Weile ging das weg. Vor etwa 2 Wochen hatte ich einen identischen Vorfall. Jetzt konrekt zu Symptomen: ich habe zwei Arten von Schmerzen, zum einen Schmerzen nach Belastung, dabei ist kaum von richtiger Belastung zu sprechen, z.B. genügt 20min. normales Brustschwimmen, damit ich in den Sprunggelenken und Handgelenken einen Schmerz verspüre. Zum anderen gibt es auch einen typisch entzündlichen Schmerz, der ohne jegliche Belastung in Schüben auftritt, dabei schmerzen meistens mehrere Gelenke auf einmal. Der Schmerz ist ziehend und ich habe das Gefühl, das er von einem zum anderen Gelenk "wandert". Betroffen sind: Kniegelenke, wobei dort meistens nur Belastungsschmerz auftritt (bereits zerstört?), Elenbögen, Sprunggelenke, Handgelenke, Daumengelenk (keine Ahnung wie man das nennt), Fingergelenke. Zudem hatte ich vor 6 Monaten heftige Kopfschmerzen und hatte von Orthopäden eine Krankengymnastik verschrieben bekommen die auch half. Ich befürchte, daß obere Wirbel sowie das Becken ebenfalls betroffen sind.
Behandlungen/Diagnosen: ich wurde nie richtig diagnostiziert. Mein Hausarzt testete auf Entzündung, Rheumafaktor (CRP?), Borreliose - ohne Befund. Kniegelenk links wurde vor 2 Jahren MRTed: massive Knorpelablösungen, Knorpelschäden und Gelenkerguß. 1. Orthopäde meinte: arthroskopische Gelenkspülung, Glättung usw. Abgelehnt, da er nur das eine Gelenk und nichts anderes sah. 2. Orthopäde: von OP abgeraten, 5x Hyaluron-Spritzen in beide Kniegelenke -> kurzzeitige Besserung von 1 Tag nach Spritze, sonst 0 Wirkung, Glukosamin+Chondroitin 3 Monate eingenommen ohne Wirkung. 1. Rheumatologe: breiter Bluttest mit ImG etc. kein Befund außer daß ImE erhöht war (ich habe allerg. Asthma+Pollenallergien). Wollte sich garnicht mit mir außeinandersetzen und verwies mich zurück an Orthopäde. Nach relativ beschwerdefreiem Sommer jetzt wieder entzündliche Schmerzen. Bin in Diagnose bei der DKD Wiesbaden, MRT auf beide Kniegelenke mit ähnlichem Befund wie vor 2 Jahren in beiden. Röntgen Hände+Becken ohne Befund. Bluttest ohne Befund (GPT erhöht), liegt mir noch nicht vor. Orthopädische Untersuchung und Abschlußgespräch stehen noch aus.
Medikamente: 2x50mg/tägl. Diclofenac scheint nach 2-3 Tagen Anwendung die Entzündung zu unterdrücken, wenn auch nicht vollständig. Etoricoxib mit ähnlichem Effekt.
Fazit: so wie es mir scheint, bekomme ich das selbe, was meine Mutter und Oma haben. Meine Mutter erzählte mir, daß es bei ihr auch im ähnlichen Alter so angefangen hat. Eine reine Abnutzungsarthrose in so vielen Gelenken und mit 29 ist meiner Meinung undenkbar, zumal ich kein Leistungssportler bin und nur Schwimmen betreibe. Ich kann heute schon nicht mehr tanzen, rennen oder Kniebeuge machen. Ich kann nachts die Knie nicht aufeinanderlegen weil ich danach extreme Schmerzen habe (wegen Druck). Liege ich länger auf meinem verbeugten Elenbogen habe ich das selbe Problem. Ich bin also schon eingeschränkt und befürchte, daß wenn ich nichts unternehme, das selbe Schicksaal meiner Verwandten erleide.
Wer kann mir sagen, ob er/sie etwas ähnliches hat, wie es diagnostiert und wie es behandelt wurde? Was sollte ich bei meinem Abschlussgespräch bei dem Rheumatologen berücksichtigen: gibt es vielleicht genetische Marker? macht eine Knochenszintigraphie Sinn? sollte man vielleicht eine Gewebeprobe/Knorpel aus einem Gelenk entnehmen um das ganze besser zu verstehen (Stoffwechselstörung/Autoimmun)?
Ich freue mich, wenn mir jemand antwortet und danke schon für die Mühe im voraus!
VG
als erstes möchte um Nachsicht bitten, falls an meinem Posting irgendwas falsch sein sollte, ich bin vollkommen neu in diesem Forum. Ich bin 29 Jahre alt, männlich, und versuche hier rauszufinden, ob jemand etwas ähnliches/gleiches wie ich hat und damit Erfahrungen gemacht hat.
Symptome und co: zuallererst, meine Grossmutter mütterlicherseits und meine Mutter haben eine extreme Polyarthrose in fast allen Körpergelenken. Meine Oma konnte bereits mit 50 kaum noch laufen und benötigte fremde Hilfe. Meine Mutter ist mittlerweile 53 und hat ebenfalls eine Polyarthrose in fast allen Gelenken, ihre Gelenke sind stark deformiert und sie lebt tag täglich mit starken Schmerzen. Das zum Stichwort "genetisch".
Nun zu mir: anfangen hat es mit etwa 20. Damals hatte ich bereits Probleme mit beiden Knien, unerklärliche Schmerzen, teilweise so daß ich schwer Treppen laufen konnte. So richtig fing es vor ein paar Jahren an. Als ich nach einer längeren Wanderung irgendwie falsch auftrat, machte es knack im linken Knie und der Schmerz war so heftig, daß ein Auftreten nicht mehr möglich war. Nach einer Weile ging das weg. Vor etwa 2 Wochen hatte ich einen identischen Vorfall. Jetzt konrekt zu Symptomen: ich habe zwei Arten von Schmerzen, zum einen Schmerzen nach Belastung, dabei ist kaum von richtiger Belastung zu sprechen, z.B. genügt 20min. normales Brustschwimmen, damit ich in den Sprunggelenken und Handgelenken einen Schmerz verspüre. Zum anderen gibt es auch einen typisch entzündlichen Schmerz, der ohne jegliche Belastung in Schüben auftritt, dabei schmerzen meistens mehrere Gelenke auf einmal. Der Schmerz ist ziehend und ich habe das Gefühl, das er von einem zum anderen Gelenk "wandert". Betroffen sind: Kniegelenke, wobei dort meistens nur Belastungsschmerz auftritt (bereits zerstört?), Elenbögen, Sprunggelenke, Handgelenke, Daumengelenk (keine Ahnung wie man das nennt), Fingergelenke. Zudem hatte ich vor 6 Monaten heftige Kopfschmerzen und hatte von Orthopäden eine Krankengymnastik verschrieben bekommen die auch half. Ich befürchte, daß obere Wirbel sowie das Becken ebenfalls betroffen sind.
Behandlungen/Diagnosen: ich wurde nie richtig diagnostiziert. Mein Hausarzt testete auf Entzündung, Rheumafaktor (CRP?), Borreliose - ohne Befund. Kniegelenk links wurde vor 2 Jahren MRTed: massive Knorpelablösungen, Knorpelschäden und Gelenkerguß. 1. Orthopäde meinte: arthroskopische Gelenkspülung, Glättung usw. Abgelehnt, da er nur das eine Gelenk und nichts anderes sah. 2. Orthopäde: von OP abgeraten, 5x Hyaluron-Spritzen in beide Kniegelenke -> kurzzeitige Besserung von 1 Tag nach Spritze, sonst 0 Wirkung, Glukosamin+Chondroitin 3 Monate eingenommen ohne Wirkung. 1. Rheumatologe: breiter Bluttest mit ImG etc. kein Befund außer daß ImE erhöht war (ich habe allerg. Asthma+Pollenallergien). Wollte sich garnicht mit mir außeinandersetzen und verwies mich zurück an Orthopäde. Nach relativ beschwerdefreiem Sommer jetzt wieder entzündliche Schmerzen. Bin in Diagnose bei der DKD Wiesbaden, MRT auf beide Kniegelenke mit ähnlichem Befund wie vor 2 Jahren in beiden. Röntgen Hände+Becken ohne Befund. Bluttest ohne Befund (GPT erhöht), liegt mir noch nicht vor. Orthopädische Untersuchung und Abschlußgespräch stehen noch aus.
Medikamente: 2x50mg/tägl. Diclofenac scheint nach 2-3 Tagen Anwendung die Entzündung zu unterdrücken, wenn auch nicht vollständig. Etoricoxib mit ähnlichem Effekt.
Fazit: so wie es mir scheint, bekomme ich das selbe, was meine Mutter und Oma haben. Meine Mutter erzählte mir, daß es bei ihr auch im ähnlichen Alter so angefangen hat. Eine reine Abnutzungsarthrose in so vielen Gelenken und mit 29 ist meiner Meinung undenkbar, zumal ich kein Leistungssportler bin und nur Schwimmen betreibe. Ich kann heute schon nicht mehr tanzen, rennen oder Kniebeuge machen. Ich kann nachts die Knie nicht aufeinanderlegen weil ich danach extreme Schmerzen habe (wegen Druck). Liege ich länger auf meinem verbeugten Elenbogen habe ich das selbe Problem. Ich bin also schon eingeschränkt und befürchte, daß wenn ich nichts unternehme, das selbe Schicksaal meiner Verwandten erleide.
Wer kann mir sagen, ob er/sie etwas ähnliches hat, wie es diagnostiert und wie es behandelt wurde? Was sollte ich bei meinem Abschlussgespräch bei dem Rheumatologen berücksichtigen: gibt es vielleicht genetische Marker? macht eine Knochenszintigraphie Sinn? sollte man vielleicht eine Gewebeprobe/Knorpel aus einem Gelenk entnehmen um das ganze besser zu verstehen (Stoffwechselstörung/Autoimmun)?
Ich freue mich, wenn mir jemand antwortet und danke schon für die Mühe im voraus!
VG