Hallo!
Ich bin zur Zeit mit dem vierten Kind schwanger und habe einige Erfahrung mit Gelenkschmerzen nach Geburten gemacht. Die erste Geburt was ein Notkaiserschnitt und ich hatte keinerlei Gelenkschmerzen danach. Die nächsten zwei Geburten waren Hausgeburten, also ganz normale wunderschöne Spontangeburten.
Davon wurde Sprößling Nr. 2 in Deutschland geboren. Als ein paar Tage danach die Gelenkschmerzen anfingen wurden ich von verschiedenen Ärzten unter die Lupe genommen. Im Nachhinein bin ich froh, dass (trotz Schmerzen) einen Monat später der Umzug nach Amerika anstand, weil man mir schon starke Rheumamittel "einfach so" verschrieben hatte!
Es dauerte mehrere Monate, bis die Schmerzen weg waren. Sie wanderten von oben nach unten durch sämtliche Glieder meines Körpers.
Das dritte Kind wurde unter Obhut einer amerikanischen Hausgeburtshebamme geboren. Eine sehr erfahrene Frau, die auch die Amish People betreut. Als danach wieder diese Gelenkschmerzen auftraten sagte sie, fast nebensächlich: "Oh yeah, sometimes that happens. You need Vitamin B" , diese Lösung war sogar für mich fast zu simpel. Und als ich Vitamin B im "Nature Store" (das ist der Ort in Amerika für den Einkauf von homöopathischen Arzeinen, Öko-kost, usw

kaufte, da meinte der Herbalist, dem ich nochmal alles haarklein schilderte: "Yeah, sounds like Vitamin B and take some Hypericum".
Und siehe, nach drei Wochen war alles vorrüber. Auch hier wanderte der Schmerz wieder von oben nach unten durch meinen Körper, bis er schließlich regelrecht aus der großen Zehe verschwand. Und für diejenigen unter euch, die das für Einbildung halten: auch hier ließ ich mich zusätzlich von einer Ärztin untersuchen: auf Rheuma, auf Zeckenbisse, auf Nervenstörung .... sie fand nichts, außer eine leichten Vitamin B Mangel ...
Manchmal gibt es einfache Lösungen. In Deutschland kommt dieses Phänomen nach der Geburt so selten vor, dass es kaum bekannt ist. Dazu kommt, dass diese Schmerzen nicht gleich nach der Geburt, sondern erst ein paar Tage später eintreten und somit sind viele Frauen aus der Obhut der Hebammen entlassen und geben sich in die Hände ihres Hausarztes, der nun wirklich nicht alles wissen kann.
Eine wissentschaftliche Erklärung habe ich dafür noch nicht gefunden, jedenfalls nicht im Netz und auch nicht von Ärzten oder Homöopaten oder Hebammen.
Meine Amerikanische Hebamme erklärte mir, dass manche Frauen unter dem Stress der Geburt sehr viel Vitamin B "verbraten". Denn eine Geburt bedeutet nicht nur körperlichen, sondern auch seelischen Stress. Diese Frauen sind eventuell auch Typen, die öfters mal herumschreien, wenn ihnen alles zu viel wird. Oder auch bei kleineren Tests des Lebens, wie z. B. Prüfungen, erst Tage danach Hautschmerzen/Berührungsschmerzen haben.
Dieses mal habe ich versucht mich vor der Geburt kundiger zu machen. Meine Hebammen und ich haben beschlossen recht viel Vitamin B Kombipräparat zu schlucken und gleichzeiting auf die Ernährung zu achten.
Wenn ihr euch wieder erkennt, dann rate ich zu folgendem, außer einer ärztlichen Betreuung natürlich:
- Vitamin B Kombi Präparate einnehmen, mehr als der tägliche Mindestbedarf
- unter Absprache eures Homöopathen, falls vorhanden, Hypericum (C30) einnehmen, aber nun bis ihr Verbesserungen merkt
- Die Heiße 7 der Schüssler Salze zusatzlich mehrmals am Tag (Schüssler beschreibt hier auch wechselnde Armschmerzen!)
Natürlich bin ich kein Arzt, aber dafür hatte ich die Möglichkeit genügend Selbsttests durchzuführen. Und da das oben genannte absolut unschädlich ist, kann ein Versuch nicht schaden. Es ist ungesünder für den Körper, wenn aus Unwissenheit eine Krankheit diagnostiziert wird, die so nicht zu trifft.
Ich hoffe es fühlt sich keiner auf den Schlips getreten, ob der einfachen Lösung in diesem speziellem Falle,
wie gesagt, manchmal bietet das Leben einfache Lösungen, frau muss nur zupacken,
Janine