Daliah92
Neues Mitglied
Hallo,
ich bin erst seit heute angemeldet und dachte mir, ich versuche es gleich mal mit einem Beitrag. Ich habe mich schon ein wenig eingelesen und hoffe, ich mache gerade nichts falsch.* Eine sichere, nachgewiesene Diagnose habe ich noch nicht, dafür etliche, ständig wechselnde Symptome und nach meinem ersten Rheumatologen Termin vor zwei Tagen ein wenig Hoffnung, dass sich nach zwei Jahren aktiver Suche einmal etwas tut. Ich weiß, durch sehr viel Recherche diesbezüglich, dass ich mit 2 Jahren und nun auf der richtigen Spur genau genommen noch sehr viel Glück habe. Von dem, was ich bis jetzt gesehen und gelesen habe, die meisten mussten in diesem Bereich wesentlich länger von Arzt zu Arzt und Praxis zu Praxis pilgern. Trotzdem kommt mir meine Reise hierher ewig lang vor.
Im letzten Jahr war ich wegen vieler großer Kleinigkeiten bei allen möglichen Ärzten vorstellig, bis ich komplett ermüdet und resigniert irgendwann nicht mehr geglaubt habe, dass ich noch auf jemanden treffe, der sich alles anhört, was mir das Leben erschwert. Der mich bitte nicht gleich in die so bekannte, aber meinem Gefühl nach nicht zutreffende Schublade steckt.
Schmerzende Gelenke, geschwollene Lymphknoten, gerötete Augen, ständiger Durst, Dörre im Mund trotz ewiger Trinkerei, herabziehende Müdigkeit, juckende Haut, Herzklopfen, Kopfschmerzen, Übelkeit, generelles Unwohlsein, wachsende Unsicherheit und wegen all dieser Dinge ein ganzes verlorenes Semester im Studium, weil ich mich zu nichts mehr aufrappeln konnte. Weil da nur Panik und Unruhe waren. Ich war beim Neurologen, beim Kardiologen, habe ein MRT machen lassen, ein EKG, wurde an der Lunge und überall sonst wie untersucht und nach der wenigen Zeit des Anhörens immer sofort weggeschickt. Es gab nie ein Ergebnis und nie einen Ratschlag, wie ich weiter verfahren soll.
Die ganze Familie, die unter so einer Sache immer mitleidet, ist dann ratlos. Man kann so einen sonderbaren Zustand nur ganz schwer erklären oder begreiflich machen, wenn für diesen Zustand kein Name mit Beweisen und Begründung existiert.
Erst vor einigen Wochen hatte ich dann einen Glückstreffer. Endlich wirklich einmal einen Arzt, der all die Symptome zusammen gepuzzelt und die richtige Untersuchung eingeleitet hat. Bei meinen Autoimmunkörpern wurde ein Wert von 1 zu 2650 entdeckt, wobei eigentlich das 1 zu 80 normal wäre. Dieser Abweichung hatte ich dann zu verdanken, dass es zügig weiterging und ich schnell zum Rheumatologen durfte. Sie vermuten das Sjögren Syndrom und innerhalb der nächsten Wochen werde ich die endgültige Gewissheit bekommen, ob es nun so ist.
Das ist derzeit eigentlich alles, was ich möchte.* Einfach einen Namen für das Ganze und hoffentlich einen guten Behandlungsansatz, der mir hilft, mein zeitweilig liegen gelassenes Leben wieder aufzunehmen. Einigermaßen normal und produktiv daran teilzuhaben.
Das wäre vorerst alles.
Vielen Dank fürs Lesen und die vielen Beiträge hier, in denen man sich so gut wiederfindet.*
ich bin erst seit heute angemeldet und dachte mir, ich versuche es gleich mal mit einem Beitrag. Ich habe mich schon ein wenig eingelesen und hoffe, ich mache gerade nichts falsch.* Eine sichere, nachgewiesene Diagnose habe ich noch nicht, dafür etliche, ständig wechselnde Symptome und nach meinem ersten Rheumatologen Termin vor zwei Tagen ein wenig Hoffnung, dass sich nach zwei Jahren aktiver Suche einmal etwas tut. Ich weiß, durch sehr viel Recherche diesbezüglich, dass ich mit 2 Jahren und nun auf der richtigen Spur genau genommen noch sehr viel Glück habe. Von dem, was ich bis jetzt gesehen und gelesen habe, die meisten mussten in diesem Bereich wesentlich länger von Arzt zu Arzt und Praxis zu Praxis pilgern. Trotzdem kommt mir meine Reise hierher ewig lang vor.
Im letzten Jahr war ich wegen vieler großer Kleinigkeiten bei allen möglichen Ärzten vorstellig, bis ich komplett ermüdet und resigniert irgendwann nicht mehr geglaubt habe, dass ich noch auf jemanden treffe, der sich alles anhört, was mir das Leben erschwert. Der mich bitte nicht gleich in die so bekannte, aber meinem Gefühl nach nicht zutreffende Schublade steckt.
Schmerzende Gelenke, geschwollene Lymphknoten, gerötete Augen, ständiger Durst, Dörre im Mund trotz ewiger Trinkerei, herabziehende Müdigkeit, juckende Haut, Herzklopfen, Kopfschmerzen, Übelkeit, generelles Unwohlsein, wachsende Unsicherheit und wegen all dieser Dinge ein ganzes verlorenes Semester im Studium, weil ich mich zu nichts mehr aufrappeln konnte. Weil da nur Panik und Unruhe waren. Ich war beim Neurologen, beim Kardiologen, habe ein MRT machen lassen, ein EKG, wurde an der Lunge und überall sonst wie untersucht und nach der wenigen Zeit des Anhörens immer sofort weggeschickt. Es gab nie ein Ergebnis und nie einen Ratschlag, wie ich weiter verfahren soll.
Die ganze Familie, die unter so einer Sache immer mitleidet, ist dann ratlos. Man kann so einen sonderbaren Zustand nur ganz schwer erklären oder begreiflich machen, wenn für diesen Zustand kein Name mit Beweisen und Begründung existiert.
Erst vor einigen Wochen hatte ich dann einen Glückstreffer. Endlich wirklich einmal einen Arzt, der all die Symptome zusammen gepuzzelt und die richtige Untersuchung eingeleitet hat. Bei meinen Autoimmunkörpern wurde ein Wert von 1 zu 2650 entdeckt, wobei eigentlich das 1 zu 80 normal wäre. Dieser Abweichung hatte ich dann zu verdanken, dass es zügig weiterging und ich schnell zum Rheumatologen durfte. Sie vermuten das Sjögren Syndrom und innerhalb der nächsten Wochen werde ich die endgültige Gewissheit bekommen, ob es nun so ist.
Das ist derzeit eigentlich alles, was ich möchte.* Einfach einen Namen für das Ganze und hoffentlich einen guten Behandlungsansatz, der mir hilft, mein zeitweilig liegen gelassenes Leben wieder aufzunehmen. Einigermaßen normal und produktiv daran teilzuhaben.
Das wäre vorerst alles.
Vielen Dank fürs Lesen und die vielen Beiträge hier, in denen man sich so gut wiederfindet.*
