In den 60er Jahren wurde der Türkei eine Perspektive für den Beitritt in die EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) gegeben. Inzwischen haben wir ein völlig anderes Gebilde: Die Europäische Union – eine Vorläuferin des künftigen Europäischen Bundesstaates. Dieser Bundesstaat würde sich aus sehr ähnlichen, weil religiös und kulturell verwandten Staaten zusammensetzen. Die Türkei passt da nicht hinein. Das Christentum und der Islam sind nicht kompatibel. Im Koran lesen wir: “.. Tötet sie, wo ihr sie auch findet, verjaget sie, von wo sie euch verjagt haben, denn Verführung ist schlimmer als Töten“ (Sure 2, Vers 187). Oder „Bekämpfet sie, bis keine Verführung mehr besteht und die Religion Gottes einsetzt...“ (Vers 189). In der Bibel: „... Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.. (Matthäusevangelium 43). Eine Vollmitgliedschaft eines großen islamischen Landes würde eine große Zuwanderung bedeuten, mit enorm ethnischen Problemen. Das Beispiel von Zypern, Bosnien/Herzegowina oder Kosovo ist abschreckend genug. Nur die fremden Soldaten sichern dort den brüchigen Frieden.
Da wir traditionell mit der Türkei befreundet sind, könnte man sich eine sehr enge Beziehung unterhalb der Vollmitgliedschaft durchaus vorstellen. Wir wollen sie als gute Nachbarn, aber nicht als Mitglieder unserer Wohngemeinschaft.
Also: Ja zur privilegierten Partnerschaft der Türkei!
Da wir traditionell mit der Türkei befreundet sind, könnte man sich eine sehr enge Beziehung unterhalb der Vollmitgliedschaft durchaus vorstellen. Wir wollen sie als gute Nachbarn, aber nicht als Mitglieder unserer Wohngemeinschaft.
Also: Ja zur privilegierten Partnerschaft der Türkei!