pumuckl
(Sym)Badisches Mädel
Habe mich heute über meinen Hausarzt geärgert!
Er nennt sich außer Facharzt für Innere Medizin auch Facharzt für Rheumatologie. Nun war ich bei einem richtigen Rheumatologen, von dem ich endlich (nach 4 Jahren) eine Diagnose und Erklärung bekam, warum ich erhöhte Entzündungswerte habe und mir Cortison hilft. Bisher stand nur die Diagnose Fibromyalgie und Polyarthrose. Der RF ist negativ, aber das CRP war immer erhöht, mal mehr mal weniger. Die BSG war auch immer erhöht. Als Erklärung bekam ich immer zu hören, dass dies bei mir chronisch sei.
Die Diagnose des Rheumatologen: PSA, und genau diese Diagnose zweifelt mein HA jetzt an. Ich kam mir vor wie bei einem Verhör, als er mich fragte, wann und wie das überhaupt angefangen haben soll. Zur Zeit sind nur die Daumensattelgelenke sichtbar geschwollen und das sei zu wenig, als dass man eine solche Diagnose stellen könne. Außerdem könne das leicht erhöhte CRP keine hohe Entzündungsaktivität darstellen. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass die BSG stark erhöht sei, aber darauf reagierte er gar nicht.
"Warum empfiehlt Ihnen der Rheumatologe denn ausgerechnet das schwächste Medikament (Quensyl), wenn die Entzündungsaktivität so hoch sein soll?" Bekomme aber anschließend ein Merkblatt über Quensyl von ihm ausgehändigt, damit ich weiß, welche Nebenwirkungen dieses Medikament habe, weil es ja schließlich kein Bonbon sei.
Aber damit nicht genug, ich soll jetzt zum Knochenszinti. Wenn das nicht nach seinem Geschmack ist, weiß ich nicht, ob er mir dann weiterhin das Quensyl verordnet und die notwenigen Laborkontrollen durchführt.
Es wäre einfach, mir einen anderen HA zu suchen, aber so einfach ist es doch wieder nicht. Es gibt in meiner Umgebung wenig Ärzte, die in Frage kommen. Ehrlich gesagt, im Moment wüsste ich nicht, zu wem ich wechseln sollte. Bisher war ich mit ihm und seiner Praxis zufrieden. Es kommt nicht nur auf einen guten Arzt an, die Arzthelferinnen und wie die Bestellpraxis geführt wird, spielt auch eine große Rolle. Und hier hat bisher alles gepasst.
Mal sehen, wie es bei ihm weiter geht. Ich bestehe auf jeden Fall auf die Empfehlungen des Rheumatologen.
Habe lange überlegt, über ich mich hier äußern soll über meinen Ärger, aber jetzt bin ich etwas erleichtert, da ich es nieder geschrieben habe.
Danke fürs Lesen!
pumuckl
Er nennt sich außer Facharzt für Innere Medizin auch Facharzt für Rheumatologie. Nun war ich bei einem richtigen Rheumatologen, von dem ich endlich (nach 4 Jahren) eine Diagnose und Erklärung bekam, warum ich erhöhte Entzündungswerte habe und mir Cortison hilft. Bisher stand nur die Diagnose Fibromyalgie und Polyarthrose. Der RF ist negativ, aber das CRP war immer erhöht, mal mehr mal weniger. Die BSG war auch immer erhöht. Als Erklärung bekam ich immer zu hören, dass dies bei mir chronisch sei.
Die Diagnose des Rheumatologen: PSA, und genau diese Diagnose zweifelt mein HA jetzt an. Ich kam mir vor wie bei einem Verhör, als er mich fragte, wann und wie das überhaupt angefangen haben soll. Zur Zeit sind nur die Daumensattelgelenke sichtbar geschwollen und das sei zu wenig, als dass man eine solche Diagnose stellen könne. Außerdem könne das leicht erhöhte CRP keine hohe Entzündungsaktivität darstellen. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass die BSG stark erhöht sei, aber darauf reagierte er gar nicht.
"Warum empfiehlt Ihnen der Rheumatologe denn ausgerechnet das schwächste Medikament (Quensyl), wenn die Entzündungsaktivität so hoch sein soll?" Bekomme aber anschließend ein Merkblatt über Quensyl von ihm ausgehändigt, damit ich weiß, welche Nebenwirkungen dieses Medikament habe, weil es ja schließlich kein Bonbon sei.

Aber damit nicht genug, ich soll jetzt zum Knochenszinti. Wenn das nicht nach seinem Geschmack ist, weiß ich nicht, ob er mir dann weiterhin das Quensyl verordnet und die notwenigen Laborkontrollen durchführt.
Es wäre einfach, mir einen anderen HA zu suchen, aber so einfach ist es doch wieder nicht. Es gibt in meiner Umgebung wenig Ärzte, die in Frage kommen. Ehrlich gesagt, im Moment wüsste ich nicht, zu wem ich wechseln sollte. Bisher war ich mit ihm und seiner Praxis zufrieden. Es kommt nicht nur auf einen guten Arzt an, die Arzthelferinnen und wie die Bestellpraxis geführt wird, spielt auch eine große Rolle. Und hier hat bisher alles gepasst.
Mal sehen, wie es bei ihm weiter geht. Ich bestehe auf jeden Fall auf die Empfehlungen des Rheumatologen.
Habe lange überlegt, über ich mich hier äußern soll über meinen Ärger, aber jetzt bin ich etwas erleichtert, da ich es nieder geschrieben habe.
Danke fürs Lesen!
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