Hallo Liliana,
Du bist nicht alleine, glaube es, die vielen armen Teufel, die sich hier mal den Frust und ihr Leid ein wenig von der Seele schreiben, die haben alle schon einen Höllenweg hinter sich , und viele beginnen so langsam, damit zu leben.
Glaub mir, diese blöden Antworten, die Dir diese Ärztin gegeben hat, kenne ich auch!!!! Hab mich schon oft gefragt, was die eigentlich studieren und wie sie womöglich um die Prüfungen drumrumgekommen sind- vielleicht gerade mal so vorbeigeschliddert und dann auf die Menschheit losgelassen. Ich könnte einiges erzählen, war jahrelang als Sekretärin in der Uni beschäftigt , musste mit etlichen Ärzten zusammenarbeiten, da lernt man so einige davon kennen mit ihren Schwächen und Stärken. Aus dem Grund kann ich mir so halbwegs ein Urteil erlauben. Ich konnte da deutlich mit erleben, wie manche versucht haben z.B. Röntgenbilder zu "lesen". Die einen hatten sofort einen Blick für alles, die anderen waren auf (zumindest) diesem Gebiet totale Nieten! So, und solche tun dann aber trotzdem wichtig und erzählen Dir, dass Du nix hast!!
Ein Mensch, der wirklich gesund ist, klagt nicht über Schmerzen! Er hat Freude an Bewegung und am Arbeiten!!!! Wo das nicht der Fall ist, sind irgendwo Mangelerscheinungen im Körper!!!! Aber viele Gipsköpfe machen sich da überhaupt keine Gedanken, die fertigen Patienten einfach ab mit der Behauptung, sie seien einfach nur faul.
Ich habe durch Cortison-Therapie und durchgemachte Über --und Unterfunktionen der Schilddrüse und Einnahme von 'Betablockern eine enorme Gewichtszunahme hinnehmen müssen...(ich bin kein Fresser!!) und trotzdem bekam ich von einem Arzt mal entgegengeschmettert:"Erzählen Sie mir nix, im KZ haben sie auch abgenommen!"
Obwohl ich ihm die Befunde meiner Erkrankungen und meine Medikation vorgelegt hatte!!!!!
Da sagste nix mehr was...
Wie gesagt: Ich kenne alles....außer Krieg!!! Man muss verdammtes Glück haben, einem gescheiten, einfühlsamen und vor allem intelligenten Mediziner gegenübertreten zu können.......Lies Dir ruhig die Berichte hier durch....
Man glaubt nicht, dass man im 21. Jahrhundert lebt!
In diesme Sinne....Kopf hoch... und viel Glück...liebe Grüße Grit
n und festzustellen, daß ich nicht alleine bin mit dem "Frühlingserwachen" (Ich dachte schon, ich werde verrückt.)
Hab auch grad den Rheumatologen gewechselt, weil meiner ein Wahlarzt war und € 150,- die Stunde verlangt hat, was ich mir bei Gott nicht leisten kann. Also ab zum Kassenarzt - und siehe da, ICH HABE ÜBERHAUPT NICHTS!!!
Meine Schmerzen bilde ich mir ein, da der Blutbefund keine Entzündungswerte anzeigt. Wie lustig!! Ich hatte noch nie erhöhte Werte, aber sämtliche meiner Drüsen sind teilweise oder stark zerstört, wie das bei Sjögren halt so üblich ist. Dazu habe ich oft Schmerzen in den Gelenken, was nicht unbedingt üblich ist, aber auch vorkommen kann.
Dann zeige ich ihr meine Hände ( vom Mittelfinger weg alle deformiert) und frage sie wie es dann sein kann, daß das wehtut. Fingergelenke, Zehen, Schultern, Knie.......Guckt die mich an und sagt: Also wenn ich sie ansehe, dann sehe ich eine gesunde junge Frau. Und das an den Fingergelenken ist kein Rheuma, sondern Arthrose.....
Also hat mir der Oberarzt der Rheumastation (Primar) im KH eine falsche Diagnose gestellt und mir Cortison, Tramal und Tritico verschrieben, weil er grade schräg drauf war, oder was?
Dann hat sie noch gesagt, sie hätte eine Frau als Patientin, die ein ECHTES Sjögren Syndrom hat

und ich kann jederzeit ohne Termin kommen, wenns brennt, drückt mir ein Rezept für Halcion (Schlaftabletten) in die Hand und schiebt mich mit den Worten "Ich glaube nicht, daß wir beide miteinander zurechtkommen." zur Tür hinaus. Soll ich mich mit den Schlaftabletten umbringen oder was ?!?
Ich hab mich, als ich draußen war erstmal in eine Seitengasse verzogen, wo mich keiner sieht und geheult.
Und jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll, bin total verunsichert.
Tut mir leid, daß es so lang geworden ist, aber ich glaube ihr seid die Einzigen, die mich verstehen.....
Liebe Grüße,
Jammerlappen Lili[/QUOTE]