Hallo an alle,
nachdem ich über jahrzehnte sehr engagiert berufstätig war, konnte ich endlich im letzten Jahr in den Vorruhestand gehen. Vorbei die Arbeitswochen von 50 Std., vorbei das Pendeln am Wochenende zwischen Arbeits- und Wohnort - endlich am Ziel meiner Träume.
Kaum war ich zuhause, kamen schubweise heftige Schmerzen in den Händen, Füßen, Knien und Armen und eine entsetzliche Müdigkeit. Mein linkes Sprunggelenk war geschwollen und schmerzte über 6 Monate - manchmal war jeder Schritt eine Mutprobe, weil es so schweinisch weh tat. Wenn eine Hand schmerzte, konnte ich mir z.B. keine Scheibe Brot abschneiden, das Anziehen machte ungeahnte Probleme und ich habe gelernt, das Auto mit der linken Hand zu starten und mit links einen Gang einzulegen usw.usw.
Ich haderte mit meinem Schicksal, meine Lebensqualität ging von 100 auf 0 zurück und ich bekam Angst vor der Zukunft, da ich alleine lebe.
Mein Hausarzt konnte mir nicht helfen. Erst zum Ende des letzten Jahres fand ich zum Glück die richtigen Ärzte, und es wurde vom Rheumatologen cP und von einem anderen Internisten Diabetis festgestellt.
Beide Erkrankungen wurden endlich richtig behandelt. Seit 21 Wochen spritze ich mir Metex 15 mg, seit ca. 15 Wochen habe ich keinen Schub und keine Schmerzen mehr, aus Cortison "schleiche" ich mich gerade heraus, Ibuprofen (früher täglich 1.200 mg) konnte ich absetzen. Auch die Diabetis ist jetzt richtig eingestellt und die Müdigkeit fort. Leider ist mein Sprunggelenk instabil geworden, so daß ich jetzt orthopädische Schuhe tragen muß.
Ich habe für mich folgendes beschlossen:
Ok, ich habe cP - aber es gibt schlimmeres.
Ich kann etwas gegen meine Schmerzen tun - mein armer Großvater hatte nur seine Rheumasalbe.
Ich werde meinen Ärzten vertrauen und die Beipackzettel nicht mehr lesen.
...und ich habe beschlossen, daß meine Erkrankungen nicht mehr zu den zentralen Themen in meinem Leben gehören werden. Deshalb konnte ich mich jetzt hier auch anmelden, nachdem ich bislang im Forum nur gelesen habe.
Euch allen einen guten (und schmerzfreien) Tag.
Frieda
nachdem ich über jahrzehnte sehr engagiert berufstätig war, konnte ich endlich im letzten Jahr in den Vorruhestand gehen. Vorbei die Arbeitswochen von 50 Std., vorbei das Pendeln am Wochenende zwischen Arbeits- und Wohnort - endlich am Ziel meiner Träume.
Kaum war ich zuhause, kamen schubweise heftige Schmerzen in den Händen, Füßen, Knien und Armen und eine entsetzliche Müdigkeit. Mein linkes Sprunggelenk war geschwollen und schmerzte über 6 Monate - manchmal war jeder Schritt eine Mutprobe, weil es so schweinisch weh tat. Wenn eine Hand schmerzte, konnte ich mir z.B. keine Scheibe Brot abschneiden, das Anziehen machte ungeahnte Probleme und ich habe gelernt, das Auto mit der linken Hand zu starten und mit links einen Gang einzulegen usw.usw.
Ich haderte mit meinem Schicksal, meine Lebensqualität ging von 100 auf 0 zurück und ich bekam Angst vor der Zukunft, da ich alleine lebe.
Mein Hausarzt konnte mir nicht helfen. Erst zum Ende des letzten Jahres fand ich zum Glück die richtigen Ärzte, und es wurde vom Rheumatologen cP und von einem anderen Internisten Diabetis festgestellt.
Beide Erkrankungen wurden endlich richtig behandelt. Seit 21 Wochen spritze ich mir Metex 15 mg, seit ca. 15 Wochen habe ich keinen Schub und keine Schmerzen mehr, aus Cortison "schleiche" ich mich gerade heraus, Ibuprofen (früher täglich 1.200 mg) konnte ich absetzen. Auch die Diabetis ist jetzt richtig eingestellt und die Müdigkeit fort. Leider ist mein Sprunggelenk instabil geworden, so daß ich jetzt orthopädische Schuhe tragen muß.
Ich habe für mich folgendes beschlossen:
Ok, ich habe cP - aber es gibt schlimmeres.
Ich kann etwas gegen meine Schmerzen tun - mein armer Großvater hatte nur seine Rheumasalbe.
Ich werde meinen Ärzten vertrauen und die Beipackzettel nicht mehr lesen.
...und ich habe beschlossen, daß meine Erkrankungen nicht mehr zu den zentralen Themen in meinem Leben gehören werden. Deshalb konnte ich mich jetzt hier auch anmelden, nachdem ich bislang im Forum nur gelesen habe.
Euch allen einen guten (und schmerzfreien) Tag.
Frieda