Hallo,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich vor knapp zwei Wochen, die Diagnose Spondarthritis bekommen habe und ich jetzt verunsichert und ratlos bin.
Kurz zu meiner Krankheitsgeschichte: ich bin Jahrgang 1964 und hatte 1981 und 1987 jeweils eine reaktive Arthritis nach einer Salmonellen-bzw. Yersinieninfektion. Damals wurde schon ein positiver HLA-B27 festgestellt.
Vor 2 Jahren bekam ich starke Fersenschmerzen und einen Erguss im Knie. Ein paar Monate später bekam mich von einem Tag auf den anderen Durchfall und Bauchschmerzen. Die Fersenschmerzen gingen irgendwann weg, der Bauch kam auch wieder zur Ruhe, nach dem ein Internist auch nach einer Magen-und Darmspiegelung nichts feststellen konnte, bloß das Knie wurde immer schlechter.
Im September letzten Jahres habe ich den Orthopäden gewechselt, der eine Arthrose 4.Grades hinter der Kniescheibe feststellte. Mittlerweile bin ich x-mal punktiert worden und hatte 2 Arthroskopien. Bei einer weiteren Vorstellung in einer orthopädischen Klinik wurde mir vorgeschlagen, eine Knie TEP machen zu lassen. Das Knie ist bis auf die retropatellaren Schäden intakt, man vermutete eine Low-grade-Infektion, da ich schon seit Monaten Schwellungen und Schmerzen im Knie habe. Diverse Untersuchungen des Punktats brachten aber auch kein Ergebnis.
Der Gedanke an eine Knie TEP hat mich so beschäftigt, das ich bei meiner Hausärztin vorstellig wurde und die konnte mir zum Glück gleich für den nächsten Tag einen Termin bei einer Rheumatologin besorgen. Dort wurde schnell klar, das nicht die "Mechanik" Schuld ist , sondern das ich eine rheumatische Erkrankung habe. Sie wollte sich noch nicht genau festlegen, eventuell MB mit Gelenkbeteiligung oder eine undifferenzierte Spondarthritis, aber das ist ja momentan auch nicht so wichtig.
Ich bekomme jetzt Cortisontabletten von 30 mg auf 15 mg in vier Wochen, MTX Spritzen seit letzte Woche und Celebrex, dazu Vitamin D und Folsäure. In zwei Tagen wird das Knie erneut punktiert und Cortison gespritzt.
Bisher habe ich das entzündete Knie immer nach dem Rat des Orthopäden behandelt, also Krankengymnastik, Muskelübungen, Fahrradfahren um die Beweglichkeit nach den Arthroskopien wieder zu erlangen. Jetzt frage ich mich natürlich, ob das richtig war. Kann ich das Knie weiter belasten oder muss ich erst warten, bis der Erguss abgeklungen ist ? Das Knie ist mittlerweile nicht mehr überwärmt, bleibt das so oder wird das wieder schlechter , wenn ich das Cortison nicht mehr nehme ? Wird das Knie wieder wie vorher, abgesehen von der Arthrose ?
Ich würde gern wissen, welche Erfahrungen ihr mit Gelenkentzündungen gemacht habt, was hilft, wie lange kann das dauern, macht Ihr trotzdem Sport oder ist das eher schlecht für das Gelenk ? Ich habe schon einiges hier im Forum durchgelesen, aber zu diesem Thema noch nicht so viel gefunden .
ich habe mich hier angemeldet, weil ich vor knapp zwei Wochen, die Diagnose Spondarthritis bekommen habe und ich jetzt verunsichert und ratlos bin.
Kurz zu meiner Krankheitsgeschichte: ich bin Jahrgang 1964 und hatte 1981 und 1987 jeweils eine reaktive Arthritis nach einer Salmonellen-bzw. Yersinieninfektion. Damals wurde schon ein positiver HLA-B27 festgestellt.
Vor 2 Jahren bekam ich starke Fersenschmerzen und einen Erguss im Knie. Ein paar Monate später bekam mich von einem Tag auf den anderen Durchfall und Bauchschmerzen. Die Fersenschmerzen gingen irgendwann weg, der Bauch kam auch wieder zur Ruhe, nach dem ein Internist auch nach einer Magen-und Darmspiegelung nichts feststellen konnte, bloß das Knie wurde immer schlechter.
Im September letzten Jahres habe ich den Orthopäden gewechselt, der eine Arthrose 4.Grades hinter der Kniescheibe feststellte. Mittlerweile bin ich x-mal punktiert worden und hatte 2 Arthroskopien. Bei einer weiteren Vorstellung in einer orthopädischen Klinik wurde mir vorgeschlagen, eine Knie TEP machen zu lassen. Das Knie ist bis auf die retropatellaren Schäden intakt, man vermutete eine Low-grade-Infektion, da ich schon seit Monaten Schwellungen und Schmerzen im Knie habe. Diverse Untersuchungen des Punktats brachten aber auch kein Ergebnis.
Der Gedanke an eine Knie TEP hat mich so beschäftigt, das ich bei meiner Hausärztin vorstellig wurde und die konnte mir zum Glück gleich für den nächsten Tag einen Termin bei einer Rheumatologin besorgen. Dort wurde schnell klar, das nicht die "Mechanik" Schuld ist , sondern das ich eine rheumatische Erkrankung habe. Sie wollte sich noch nicht genau festlegen, eventuell MB mit Gelenkbeteiligung oder eine undifferenzierte Spondarthritis, aber das ist ja momentan auch nicht so wichtig.
Ich bekomme jetzt Cortisontabletten von 30 mg auf 15 mg in vier Wochen, MTX Spritzen seit letzte Woche und Celebrex, dazu Vitamin D und Folsäure. In zwei Tagen wird das Knie erneut punktiert und Cortison gespritzt.
Bisher habe ich das entzündete Knie immer nach dem Rat des Orthopäden behandelt, also Krankengymnastik, Muskelübungen, Fahrradfahren um die Beweglichkeit nach den Arthroskopien wieder zu erlangen. Jetzt frage ich mich natürlich, ob das richtig war. Kann ich das Knie weiter belasten oder muss ich erst warten, bis der Erguss abgeklungen ist ? Das Knie ist mittlerweile nicht mehr überwärmt, bleibt das so oder wird das wieder schlechter , wenn ich das Cortison nicht mehr nehme ? Wird das Knie wieder wie vorher, abgesehen von der Arthrose ?
Ich würde gern wissen, welche Erfahrungen ihr mit Gelenkentzündungen gemacht habt, was hilft, wie lange kann das dauern, macht Ihr trotzdem Sport oder ist das eher schlecht für das Gelenk ? Ich habe schon einiges hier im Forum durchgelesen, aber zu diesem Thema noch nicht so viel gefunden .